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Biergärten in Berlin

31. Juli 2013 by Christiane

eigentlich vermisse ich als Süddeutsche so gar nichts an der alten Heimat – außer die Biergärten und Wirtshäuser. Ein Teil der süddeutschen Kultur findet nun einmal im Sommer im Biergarten und im Winter in einem der vielen Landgasthäuser oder Wirtschaften statt. In der Regel bekommt man einfaches, aber gutes Essen und Bier aus kleinen lokalen Brauereien. Schön!

Von dem ein oder anderen Biergarten haben wir ja bereits ausführlich berichtet wie z.B. dem Jockel – dem ehemaligen Burg am See, dem fränkischen Biergarten Frank & Frei, Deckshaus (wobei kein Biergarten, sondern ein Schiff), Zenner (uiii), Gri Gri mit dem schönen schattigen kleinen Biergarten am Paul-Lincke-Ufer, 3 Schwestern usw..

Und das sind nur die Sommerlocations, welche fußläufig für uns sind.

Da uns mal wieder was nach Neuem war, haben wir uns am Wochenende ein paar Sommerplätze näher angeschaut. Im gebe zu, uns ging es vielmehr darum, im klimatisierten Auto ein paar kühle Momente zu genießen 🙂

Die erste Location war die Hafenküche in der Rummelsburger Bucht. Auf der Webseite kann man entnehmen: Grillboote fahren, Grillplatz, Küche, schöner Blick…hört sich gut an.
Die Hafenküche befindet sich an einem kleinen Hafen gegenüber dem Treptower Park in der Rummelsburger Bucht und ist in einem modernem Gebäude untergebracht. Viele Plätze an den kleinen Tischen laden zu einem netten verweilen mit einem tollen Blick auf die Spree ein. Hat was…leider gab es nur noch Plätze drinnen oder in der Sonne, was in Angesicht der Temperaturen uns dann doch dazu gebracht hat, weiter zu fahren (in dem schönen klimatisierten Auto). Daher können wir leider noch nichts zu Speisen & Getränken in der Hafenküche sagen. Aber ein schöner Ort, toller Blick… ich würde sagen, durchaus auch für einen romantischen Abend geeignet.

Als nächsten Sommerort wählten wir das Brauhaus Rixdorf in Neukölln. Dort waren wir schon einmal vor vielen, vielen Jahren. Das Brauhaus Rixdorf befindet sich in einer alten Industriellen Villa (würde ich gerne wohnen) in der Glasower Straße 27. Der sehr, sehr hübsche Garten ist geschickt unterteilt. Etwas derber kann man an alten Holztischen und Bänken aus Baumstämmen sitzen oder aber nett an Tischen unter dem blumenumrankten Patio. Viele Bäume spenden angenehmen Schatten, Blumenkübel machen den Biergarten zu einem sehr netten Verweilort.
Die Speisekarte ist deftig berlinerisch / deutsch. Schnitzel, Eisbein, Flammkuchen, Schweinsbraten. Sonntag ist Schnitzeltag. Jedes Schnitzel 9,90€. Haben wir aber auch nicht probiert – war einfach viel zu heiß zum Essen. Aber dafür haben wir das Rixdorfer Hell und Brauwasser ausprobiert. Letzteres ist ein Mineralwasser. Das Bier ist aus einer kleinen Brauerei aus dem Umland und recht leicht mit einem leichten süßlichen Geschmack. Preis 3,50€.
Also…ein sehr schöner Biergarten – Brauhaus Rixdorf – und prima geeignet, wenn es mal was deftiges sein sollte. Abends sicherlich auch sehr hübsch.

Da wir etwas in Fußnähe gesucht haben, entschieden wir uns als nächsten Sommerort für das Edelweiß im Görlitzer Park. Das hatten wir früher gerne aufgesucht, da sie super Sandwiches angeboten haben. Leider hatten wir dann, warum auch immer, das Edelweiß wieder aus dem Augen verloren. Das Edelweiß befindet sich in einem alten Bahnhofsgebäude auf den Flächen des ehemaligen Görlitzer Bahnhofs mitten im Park. Dort gibt es ebenfalls aus alten Baumstämmen unter großen Schirmen nette Sitzgelegenheiten. Wahlweise auf Gartenstühlen. Angeboten wird Frühstück, süddeutsches, Salate, Rösti, Königsberger Klopse, Fisch, Weißwürstchen, Nürnberger, Sandwiches usw. .Liest sich soweit nett. Besonders hat mir im Edelweiß allerdings das 36 Kietz Frühstück angetan:
zwei Bio-Brötchen, Gouda, Brie, Frischkäse, Koch – & Schwarzwälderschinken, Chorizo, Rollmops. 1 Bio – Ei, Butter, Marmelade, Früchte…
….und nen kleines Flensburger (0,3l)
oder Prosecco (0,1l) oder frischer Orangensaft (0,1l) für eine Person 836€ für zwei 11,36€

Hat was…aber es war wieder einmal viel zu heiß und zu Hause wartete schon Essen auf uns.
Also blieb uns nur ein Blick auf den Nebentisch. Der Salat mit Ziegenkäse sah sehr ansprechend aus. Die Spätzle – nun da bin ich ja heikel. Da habe ich nicht verstanden, wieso so viele Kräuter untergemischt wurden. Hat mich mich nicht sehr angemacht. Die Klopse sahen dagegen wieder sehr gut aus.
Also werden wir mal ausprobieren. Das Edelweiß ist ein prima Ort um dem Treiben im Görli zuzuschauen (ich meine nicht die Dealer). Das Frühstück werden wir bei nächster Gelegenheit sicherlich mal ausprobieren.

So nachdem wir noch einige nette Locations im Tip Booklet entdeckt haben, werden wir sicherlich den Bericht noch fortsetzen…


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