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Mai, 2014

  1. Restaurant Terraza im Marriott Hotel Berlin

    Mai 18, 2014 by Christiane

    dieses Mal hat uns eine nette Einladung von Moët Hennessy zur Eröffnung des Restaurants Terraza im Marriott Hotel in Mitte geführt.

    Eingeladen wurden einige Blogger wie z.B. Frau Bunt kocht und Ariane Bille und auch Wouter, der in seinem Blog www.outberlin.com auf englisch, ausführlich über den Abend berichtet hat und unsere Wenigkeit. Leider musste Thomas nach Süddeutschland und konnte erst gegen später zu uns stossen.

    Ziel war uns das Konzept der Terraza (Speisen & Getränke) und argentinische Weine zu berichten. Nach einer freundlichen Begrüßung durch den Communication Manager, wurden Wouter und ich in den Nebenraum vom Restaurant Midtown Grill geführt, da leider das Wetter zu schlecht war, um die Terraza einzuweihen. Schade, war aber nun mal so.

    Der Kellermeister Gonzalo Carrasco und Chefköchin Noelia Squizziatto sind dabei extra aus Südamerika angereist, um die Weine und Spezialitäten der Bodega Terrazas de los Andes näher vorzustellen. Nett.

    Vorgestellt wurden drei Rotweine von Terrazas, welche ausgezeichnet waren und im KaDeWe oder Karstadt käuflich erworben werden können – oder eben getrunken im Restaurant Midtwon Grill.

    Terrazas Weine im Marriott Hotel

    Terrazas Weine im Marriott Hotel

    Danach wurde im Midtown Grill Restaurant noch einige ausgesuchte Spezialitäten aus Argentinien gereicht. Wer denkt, es gibt nur Empanadas und Steaks, liegt ein bisschen falsch. Die Küche vereint Gerichte aus aller Welt nur ein bisschen anders interpretiert.

    Midtown Grill Hotel Marriott Berlin

    Midtown Grill Hotel Marriott Berlin

    Sehr lecker war z.B. das Garnelchen oder auch der rote Linsensalat mit Ziegenkäse. Löblich auch das Fingerfood mit der zarten, rosa, gebratenen Entenbrust

    Argentinisches Fingerfood im Midtwon Grill im Marriott Hotel Berlin

    Argentinisches Fingerfood im Midtwon Grill im Marriott Hotel Berlin

    Aus Hauptgänge gab es Lammkoteletts, Steaks – hervorragend mit der Cafe de Paris Butter, saftigen Lachs, Salate und sehr, sehr leckere Ofenkartoffeln mit einem – ich mutmaße – Cheddar cremig gefüllt. Sehr lecker. Das Steak butterzart..natrülich gab es noch Gemüse, Saucen und anderes feines.

    Wouters Teller Midtown Grill Berlin

    Wouters Teller Midtown Grill Berlin

     

    Auch bei den Dessert wurde eine nette Auswahl geboten: Mini-Cheesecakes, Creme Brulee und das andere habe ich Dank der guten Terrazas Weine ehrlich gesagt vergessen.

    So zum Fazit. Das Restaurant Midtown Grill, mit dem coolen Fleischkühlschrank und der tollen offenen Küche hat uns nicht das letzte Mal gesehen.

    Hier die ganze Karte des Abend:

    Speise und Weinkarte zur Eröffnung des Terrazas im Marriott Hotel Berlin

    Speise und Weinkarte zur Eröffnung des Terrazas im Marriott Hotel Berlin


  2. Weltrestaurant Markthalle Kreuzberg

    Mai 14, 2014 by Thomas

    Weltrestaurant Markthalle Kreuzberg

     

    Öfters gehen wir ja nach einem Besuch der Markthalle 9 in das daneben liegende Restaurant Markthalle zu einem kleinen Frühschoppen. Doch dieses Mal hatten wir uns mit unserem Freund Thomas B. verabredet und wollten seit langer Zeit auch mal wieder in der Markthalle etwas essen. Also rechtzeitig einen Tisch Reserviert und am Dienstagabend getroffen. Was wir gleich feststellen mussten, gut das wir reserviert haben. Bis auf zwei Tische waren alle Tische belegt oder ebenfalls reserviert.

    Da ja nicht alle die Markthalle kennen ein paar Worte zu Ihr. Weit über 100 Jahre alt, im rustikalen Stiel gehalten und  durch Sven Regeners „Herr Lehmann“ schon zu ehren gekommen. Und so lange ich die Markthalle schon kenne hat sich auch nichts verändert. Gut so.

    Die Speisekarte ist eindeutig deutsch und bodenständig. Es gibt ein Tagesmenü von 12 bis 16 Uhr, die Spezialitäten des Hauses von 12 bis 24 Uhr und die Abendkarte von 16 bis 24 Uhr. Natürlich sollte man die Frühstückskarte, von 10 bis 16 Uhr, nicht vergessen.

    Thomas B hat sich für den frischen Spargel entschieden, welcher laut seiner Aussage perfekt war. C hat sich für das kleine Schnitzel und ich für das große Schnitzel entschieden. Bei C war das Schnitzel mit Kartoffelsalat und mein Schnitzel mit Bratkartoffeln und einem kleinen und sehr frischen und leckerem Salat. Beide Schnitzel waren so, wie man sich Schnitzel wünscht. Panade perfekt, das Fleisch dünn aber nicht zu dünn und schön saftig schmeckend. Der Kartoffelsalat hätte noch eine Spur würziger sein dürfen und meine Bratkartoffeln waren prima.

    Die Markthalle ist einfach eine sichere Sache wo man immer prima essen kann oder einfach auch nur auf ein Bier oder ein Glas Wein vorbei schaut. Das Personal ist immer extrem freundlich und tragen zu der guten Atmosphäre bei. Einzig alleine eine größere Touristen  Gruppe hat ein wenig gestört.  Warum müssen Turis immer durch ganze Läden brüllen? Und nur weil man Tourist in Berlin ist hat man noch lange die Läden in Berlin nicht gekauft.

    Mein Fazit zur Markthalle. Ich oder besser wir kommen immer gerne wieder hin zur Markthalle und freuen uns schon auf das nächste Mal.

     

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    Pücklerstrasse 34
    10997 Berlin- Kreuzberg

    http://www.weltrestaurant-markthalle.de


  3. Restaurant Jim Block im Bericht bei outberlin.com

    Mai 14, 2014 by Christiane

    vor kurzem haben wir eine Einladung erhalten, Jim Block, das neue Restaurant / Burgerladen im Bikini-Haus zu besuchen.
    Da die Einladung allerdings für unter der Woche und untertags war, konnten wir leider nicht hingehen. Also haben wir die Einladung an unseren lieben Bloggerfreund www.outberlin.com weitergeleitet. Über seinen Besuch hat er ein famoses Interview und einige Videos erstellt. Wer gerne mehr über die – von Wouter als sehr gut bezeichneten Burger – wissen will – dem seien seine Beiträge an’s Herz gelegt. Allerdings sind diese in englisch – können wir ja aber alle, right guys?

    Aber da die Neugierde mich eh schon antreibt das Bikinihaus in der Budapester Straße zu besuchen, werden wir sicherlich auch bald eigene Erfahrungen posten.


  4. Restaurant Sen im Viethaus

    Mai 13, 2014 by Claudia Thomas

    Immer schon, seit ich in Nähe der Fischerinsel wohne, wollte ich einmal dieses Gebäude heimsuchen: das Viethaus. Ein imposanter Bau aus den 70igern, aus einer Zeit als die DDR und Vietnam die intensive kommunistische Freundschaft pflegten. Das Haus liegt an der Leipziger Straße gegenüber vom Spittelmarkt und beherbergt neben einem Handelszentrum, das Halong Hotel, ein Wellness-Center und ein riesiges Restaurant namens „Sen”.

    Heute auf dem Rückweg von einem Termin und in garantierter Aussicht auf einen in jüngster Zukunft niedergehenden Platzregen, schloss ich das Rad kurzerhand an und schritt durch die Schiebetür (!), fest entschlossen mich nun endlich einmal auf die Tageskarte vom „Sen” einzulassen. Das Restaurant selbst war um knapp 14:00 Uhr mit je zwei mal zwei Gästen kaum noch besucht. Ich nahm an einem Tisch im Seitenbereich Platz, der im Gegensatz zur riesigen Halle etwas gemütlicher erschien und setze mich in die Nähe des einen Gastpaares, das sein Mahl schon hinter sich zu haben schien und dessen Gespräche auf ein Fiasko hinsichtlich ihres Essens schließen ließen. Ich war also prima unterhalten.

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    Der Blick in die Karte offenbarte eher das übliche Angebot vietnamesischer Küche mit einer erstaunlich hoch angesetzten Preisspanne. Die Gerichte auf der Tageskarte, wahlweise mit Tagessuppe oder Frühlingsrollen, fingen im Preisgefüge bei 8,— Euro an, das sind durchschnittlich 1-2,— Euro mehr als der übliche Vietnamese oder Thai in der Stadt für ein kleines Menü anbietet.

    Die normalen Gerichte der Abendkarte liegen bei 15,— Euro, für Sommerollen – üblicherweise ab 2,90 für zwei Stück im Stadtbild serviert – werden hier immerhin stattliche 6,— Euro vom Gast verlangt. Ich nehme so gut wie kein vegetarisches, noch veganes Angebot in der Karte zur Kenntnis.

    Der junge Mann Service nimmt sehr freundlich, noch leicht unbeholfen meine Bestellung auf. Seine Kleidung signalisiert, dass es sich hierbei noch um einen jungen Mann in Ausbildung handelt, das ist also alles in Ordnung so. Ich kläre was es für eine Suppe gibt, „Tomatensuppe mit Hühnerfleisch” klingt nun für mich nicht so asiatisch und so entscheide ich mich für die Frühlingsrollen, die ich sonst wirklich nie nehme.

    Weiterhin entscheide ich mich für die knusprige Ente mit scharfer grüner Curry-Sauce und Gemüse von der Tageskarte, uns soll ein stilles Wasser begleiten. Nebenan wird derweil zur Rechnung noch ein vietnamesischer Kaffee geordert, der sehr stilgerecht serviert wird und eigentlich schon vom Aussehen überzeugt. Auch die sehr dickflüssige Kondensmilch, die den vietnamesischen Kaffee nun einmal auszeichnet, scheint mir die richtige zu sein, wenn auch die Gäste diese nicht so richtig goutieren möchten.

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    Derweil werden mir die Frühlingsrollen angereicht. Sie sind klein, ganze drei Stück werden von ihnen serviert mit etwas Chilisauce –  davon nicht wirklich viel. Sie schmecken wie tot frittiert, der Teig schmeckt vor, eine geschmacklich überhaupt relevante Füllung kann ich nicht entdecken, womöglich hat deswegen der Teig seine erstaunliche Dominanz. Ich möchte nicht gemein sein, aber man ist womöglich viel besser beraten, kauft man die tiefgefrorenen Frühlingsrollen beim befreundeten Supermarkt und wirft diese selbst ins Öl oder legt sie in den Backofen. Geschmacklich dürfte sich das auf alle Fälle rechnen. Preislich sowieso …

    Die wirklich schlechtesten Frühlingsrollen meines Lebens. Leider.

    Na gut. Die Zweitschlechtesten. Ich hatte einmal selbst welche fürchterlich anbrennen lassen.

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    Während die Gäste am Nebentisch aufbrechen, wird mir mein Tagesgericht serviert. Die graugrüne Currysauce ist dicklich wie ’ne gute ordentliche Béchamel und reichlich und wirft bereits leicht Haut, was schon auf den ersten Blick auf eine ausgewogene Beimengung von chemischen Nebenerzeugnissen schließen lässt. Das Gemüse bestehend aus neckisch deutsch quadratisch geschnittener Paprika, Mohrrüben, Champignons und Brokkoli als auch Blumenkohl (?), den ich mich nicht erinnern kann jemals in einem asiatischen Gericht vorher gefunden zu haben, ist mit Ausnahme der sehr lätschigen Champignons knackig. Oben drauf liegt ein Viertel einer in Scheiben geschnittenen Ente, die sich als sehr sehr tot herausstellt. Nicht nur die Ente hat ihre rosigen Zeiten längstens hinter sich gelassen, auch die sie umschließende Panade könnte womöglich noch mit Kruppstahl verschwägert sein.

    Somit auch nicht die beste Ente meines Lebens. Leider.

    Die farbliche Konsistenz der Sauce erinnert mich an eine Fertig-Curry-Sauce vom Asiaten, die ich noch zu Zeiten gekauft hatte, als ich sie noch nicht selbst zubereitet habe. Wenn auch diese hier besser schmeckte, womöglich aber auch ihre Schärfe sonstiges Geschmacksempfinden pragmatisch ins Aus schoss. Wohlwollend kann ich wenigstens anmerken, dass mich nach dem Essen nicht die üblichen metallene Glutamat-Effekte begleitet haben. Die Curry-Sauce war an sich noch mit das Beste an diesem Essen, zumindest hatte sie „ordentlich Bums”. Ihre Farbe war grausam. Dagegen war der traditionell beigefügte Reis sehr weiß und … Reis halt. Die Portion für ein Tagesgericht war absolut ausreichend – zumal die drei poussierlichen Frühlingsrollenbriketts noch den Magen blockierten.

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    Alles in allem fand ich die Location schon sehr beeindruckend, die Einrichtung scheint gehoben stellenweise imposant, nicht kitschig, kaum modern. Der Service ist nett und schnell. Das von mir gewählte Tageskartenangebot hatte mich aber nicht so überzeugen können, dass ich das zwingende Bedürfnis habe dort nochmals am Abend einzukehren, um dann deutlich tiefer in das Portemonnaie greifen zu dürfen. Da ist in Berlin einfach sehr ursprüngliche vietnamesische und deutlich bessere Küche längst nachgewachsen.

    Sen
    Leipziger Straße 54
    10117 Berlin
    Öffnungszeiten: Mo-So 12:00 – 00:00 Uhr

     

     


  5. Gastblogger beim Schlafblog von perfekt-schlafen.de

    Mai 8, 2014 by Christiane

    also ich bin schon ein bisschen geschmeichelt – die Betreiber von www-schöne-träume.de und www.perfekt-schlafen.de haben mich angesprochen, ob ich nicht hin und wieder Beiträge zum Thema Schlaf in ihrem Schlafblog www.blog.perfekt-schlafen.de schreiben möchte. Wie kommen die auf mich? Bin ich so eine verschlafene Person?

    Nein – ich hatte ja vor ein paar Wochen über den Kauf meiner neuen Matratze berichtet und dieser Beitrag hat wohl so gut gefallen, dass sie mich angesprochen haben. Also haben sie mich in ihre Ausstellungsfläche in der Neuköllnische Allee 128 in Neukölln eingeladen und mir ganz viele Produkte rund um`s schlafen gezeigt. Also Matratzen, Lattenroste (ich habe bis dato so ein billig Ikeateil, welches gerade am auseinanderfallen ist), Kissen, Decken, Bettwäsche und vieles mehr. Nachdem ich ja definitiv ein Laie bin, fand ich die Beratung sehr spannend und konnte mich langsam immer mehr für das Thema erwärmen und dachte mir so, ja, hmmm ist mal was anderes als immer nur über Restaurants und Lebensmittelkauf zu schreiben. Im Geiste fing ich schon an erste Beiträge zu verfassen. Was bin ich doch ein ausgeschlafenes Kerlchen..!

    Auch finde ich es ganz spannend hin und wieder Produkte zum testen zu bekommen (:-)) und ehrlich meine Meinung zu sagen. Der wunderbare Nebeneffekt, ich schlafe dann ja vielleicht mit den richtigen Kissen usw. sehr viel besser, hat den Ausschlag gegeben mitzumachen (aber ich fand auch Youssef und Mark, zwei der drei Chefs sehr, sehr nett und lustig).

    Starten werde ich auf jeden Fall mit einem Tempur Kissen Breeze (kommt ja auch gerade Werbung dazu) und da ich in Zukunft meine Gedankenwelt rund um’s Schlafen im Schlafblog www.blog.perfekt-schlafen.de zum Besten gebe, habe ich mir als Dankeschön eine wunderhübsche Bassettidecke aussuchen dürfen.
    Aber eines möchte ich noch klarstellen – auch meine Gastbeiträge erstelle ich nicht kommerziell. D.h. ich stelle keine Rechnungen oder ähnliches – weil dann kann ich ja nicht mehr schreiben was ich denke 🙂

    Sehr süß finde ich auch die Citicards die perfekt schlafen gestaltet hat und gerade in Berlin überall ausliegen. Da diese auch einen kleinen Gutschein beinhaltet, poste ich das hier einfach.

    Gutschein für Perfekt-schlafen.de

    Gutscheinkarte von perfekt-schlafen

    Der Code lautet Beim bestellen im Shop von perfekt-schlafen.de einfach 20€fürdich eingeben. Gültig bis 31.07.2014 aber nicht auf Badenia, Irisette und Badenia-Irisette und nicht kombinierbar mit anderen Rabattaktionen…

    So also freut euch dann in Bälde auf meine Ergüsse zum Thema Frühstücken im Bett, gut in Hotelbetten schlafen, Frau F. und ihr Tempur-Kissen oder wie man einfach besser schlafen und schön träumen kann.


  6. Sri Lanka Essen

    Mai 2, 2014 by Christiane

    wir waren ja gerade einige Tage in Sri Lanka gewesen und auch wenn der Weg für ein gutes Curry doch ein bisschen weit ist, möchten wir dennoch darüber berichten oder eher darüber, wie gut man doch in Hotels Essen kann.

    Also, wir hatten ganz klassisch einen All-Inc Urlaub in Negombo im Hotel Goldi Sands auf Sri Lanka gebucht. Und ich gebe zu – schon das zweit Mal. Davon abgesehen, dass das Hotel an einem phantastischen Strand liegt, ist das Essen im Hotel großartig.

    Aber erst einmal zum Strand – noch Fragen?

    Strand beim Hotel Goldi Sands in Negombo Sri Lanka

    Strand beim Hotel Goldi Sands in Negombo Sri Lanka

    Hotelstrand Goldi Sands Negombo Sri Lanka

    Hotelstrand Goldi Sands Negombo Sri Lanka

    Nun zum wichtigsten:
    Die Currys in Sri Lanka gehören zu den schärfsten Gerichten der Welt – also nicht unbedingt für unsere Zungen geeignet. Daher bekommt man in der Regel in den Hotels und Restaurants für unseren Gaumen angepasste Versionen, die aber immer noch genug bumms haben. Von daher ist es schwierig über die authentischen Sri Lankan Currys zu schreiben. Aber schreiben wir über das was wir essen konnten und liebten – und uns dazu geführt hatte, jeden Tag sehr, sehr pünktlich zum Essen zu gehen 🙂 und eben schon das zweit Mal Urlaub im Hotel Goldi Sands zu buchen.

    Da wäre das Negombo Prawns Curry mit Blättern vom Moringo Baum. Diese Blätter sind hier vollkommen unbekannt und gehören zu einem meerrettichähnlichen Baum und sind super gesund und verfeinern diese Curry ungemein.
    Für das Curry werden die ungeschälten Shrimps mit Ingwer, Chili, Kurkuma und anderen Sachen mariniert und anschließend mit Kokosnussmilch und den Blättern des Moringobaumes kurz gekocht…köstlich…

    Sehr lecker auch das Pineapplecurry. Hierfür wird die frisch geschnittene Ananas ebenfalls mit Chili, Kurkuma, Ingwer und Kokosnussmilch gekocht und ergänzen ganz, ganz wunderbar Kartoffeln…fruchtig und scharf – lecker

    Beim black devilled Beef-Curry heißt es aufpassen. Selbst die Western Version hat ganz schön viel Schärfe und meiner Erfahrung nach hilft Daal (Linsencurry) nicht gerade zur Regulierung der Schärfe. Dazu passt dann am tatsächlich ein bisschen schlichter Reis.

    Als Topping haben mich die frischen kleinen Ananasstücke mit Chili begeistert. Diese pimpen tatsächlich auch den einfachsten Reis auf.

    Grundsätzlich gibt es sowohl mittags als auch am Abend eine tolle Auswahl von diversen Currys sei es mit Rind, Schwein, Huhn oder vegetarisch im Hotel Goldi Sands zur Auswahl. Ergänzt wird das lokale Essen immer gebratenenen Nudeln (eher chinesisch oder indonesisch) aber auch mit Spagetti. Dafür dass keiner der Köche jemals in Italien gewesen ist, ganz ausgezeichnet zubereitet. Immer sehr aromatisch, al dente. Hut ab.

    Sehr gerne möchten wir auch die diverse Salate, die oftmals mit ein paar Früchten verfeinert werden erwähnen. Z.B. Weißkraut mit Ananas, Papaya oder Minibananen. Hört sich banal an, schmeckt aber.

    Bei den Desserts wird im Hotel Goldi Sands auf die Klassiker gesetzt. Z.B. Mousse au Cocolate, Creme Caramel, Frucht-Mousse, Profiterole. Natürlich werden ganz viele frische Früchte angeboten. Auch hier jeden Tag eine neue große Auswahl. Wächst ja alles vor der Nase. Auch hier – ganz ausgezeichnet. Da akzeptiert man gerne das ein oder anderen Gramm mehr an den Fußknöcheln.

    Damit die Gäste eine hübsche Abwechslung haben, gibt es Themenabande. Englisch, mongolisch, Sri Lankan, Italienisch, Barbecue usw.. Ich gebe zu – vor dem englischen Abend wollte ich mich drücken, da aber immer eine große Auswahl an lokalen Gerichten geboten wurde, war dieser auch in sehr in Ordnung. Das Barbecue findet unter freiem Himmel statt und es werden z.B. köstliche Krebse gegrillt. Bei der mongolischen Nacht sucht man sich seine Zutaten zusammen und die Köche bereiten diese vor den Augen des Gastes zu. Sehr, sehr lecker…

    Natürlich haben wir auch außerhalb des Hotels gespeist – was grundsätzlich immer in Ordnung war. Aber im Hotel…da verdrehe ich immer noch vor Freude meine Augen.

    Schon von der ersten Reise habe ich mir aus Colombo ein echtes Sri Lanka Kochbuch mitgebracht und von dieser Reise einige Gewürzmischungen. Also werde ich demnächst mich an Sri Lankan Food versuchen – oder aber halt wieder in dieses wunderbare Hotel fahren.. auch nicht so schlimm 🙂