Blogverzeichnis

feinschmeckerei

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Bloggeramt.de

24. Juli 2010

Restaurant Mumbai in Ägypten, Hurghada, Grand Hotel Mall

Gespeichert unter: Internationales, Sommer, in fremden Ländern — Schlagworte: , , — Christiane @ 11:40

von aussenwie kommt man auf die Idee, über ein indisches Restaurant in Ägypten zu schreiben? Ganz einfach - weil wir dort waren und sowohl vom Essen als auch der Atmosphäre und Einrichtung sehr begeistert waren.

Gut, mag auch sein, dass uns das Essen im Hotel gelangweilt hat (und wie!!!).

Als Appetizer gab es ein phantastisches Ananas-Zimt-Chutney, Tandori-Zwiebeln und eine scharfe, würzige rote Sauce. Sehr gelungen. Wie wir erfahren haben, fliegt der Chefkoch auch regelmäßig nach Indien um frische Gewürze und Kräuter zu kaufen. Gut so!

Als Vorspeise bestellten wir uns Samosas, die genauso schmeckten wie sie sollten.

Für den Hauptgang entschieden wir uns für Murg Tikka Masala (Hühnchen mit Tomaten-Zwiebeln), begleitet von Reis und Naan Garlic (Traditionelles Brot mit Knoblauch) und Thomas für Mumbai Kepab Selection die aus Samosas, Chicken Tikka und Ajwaini Mati Tikka (Fischsteaks mit Joghurt-Kardamon-Sauce) bestand. Alles sehr fein gewürzt, cremig..lecker. Portionsgröße wie auch in Deutschland gewohnt.

Zum Dessert bekamen wir vom Restaurantbesitzer noch Zaffani Phirni, einen Pudding aus Semiola-Gries mit Pistazien und Safran. Habe ich noch nie gegessen, würde ich aber wieder :-)

Weil es so lecker war, besuchten wir das Restaurant gleich ein paar Tage später wieder. Diesesmal entschieden wir uns für Lacka Paratha (geschichtetes Brot mit Butter), Gosh Seekh Kepab (indische Lammkepabs aus dem Holzofengrill) und Lammkotletts mit Ingwer aus dem Tandooriofen.

Nicht billig dat janze, also wer günstige Ägypten-Preise erwartet wird enttäuscht. Die Preise im Mumbai Restaurant, entsprechen denen in Deutschland. Aber das wars wert. Einfach sehr lecker und gut..und es hat so schön gerochen. Allein dafür würde ich wieder in das ansonsten stinklangweilige Hurghada fahren.

Zu finden in der Grand Mall auf der rechten Seite.

Restaurant Mumbai

27. Juni 2010

Bergmannstrassenfest Fressmeile

Gespeichert unter: Allgemeines, Internationales — Schlagworte: , , — Christiane @ 19:37

 

Wir haben uns gefreut,,,,lecker essen für schmales Geld…Kreuzbergs Spitzengastronomie ausprobieren..yeeee. Schon auf dem Strassenfest gab es wunderbare Gerüche…Afrika, Indien, Vietnam, Currywurst…da läuft einem schon mal das Wasser im Mund zusammen.

Plan - 16:00 Sonntag hingehen..anyway das Deutschlang gegen England spielt..es geht doch um’ s Essen. Dachten wir!

Gott bin ich sauer!

Ich startete mit Bachsaibling mit Kartoffel-Apfel-Püree aus dem Le Cochain Bourgeois…superlecker..auch wenn die Jungs mehr Fußball als Essen geguckt haben. Der Fisch war perfekt, das Püüh einer neuen Erfahrung. Geil. Thomas wählte lauwarme Belugalinsen mit gerösteter Wachtelbrust Minze und Salat. Hört sich toll an war aber super fad, Salz und Pfeffer fehlte - wie letztes Jahr. Kurz -das Noi Quattro ist  langweilig. Gefreut habe ich mich auf das Baccalaa marcato (Kabeljau) alla veneziana auf confierten Tomaten in /auf Kartoffelsauce von der Bar Centrale aus der Yorckstrasse. GRAUENHAFT: Es war grauenhaft..ne Ziege hat mir auf die Zunge gepisst!!!”! Ich konnte (auch Thomas nicht Differenzieren zwischen Ekel  und Gourmet), Was soll ich sagen: !!! Scheinbar sind wir keine Gourmets, scheinbar sind wir kulinarische Flachpfeifen..aber es war Bäääh.

Ich wollte noch gerne vom Hartmann’ s die Jakobsmuscheln mit zweierlei Blumenkohl probieren, aber Essen gab es nur während der Halbzeit DE - UK.

Ich bin sauer: Thomas zum Essen aus der Bar Centrale:” ICH ESSE LIEBER TK-Pizza, “Christiane” scheinbar bin ich kein Gourmet, ich gehe lieber zum Hähnchen Haus, Sorry,…..ich habe Frust.

Es war das schlechteste Bergmannstraßen-Gourmetzelt was ich je erlebt habe. Denke mal die Köche haben einfache Gerichte gewählt, damit sie Fußball schauen können.  Frustriert sind wir dann zurück in den heimatlichen Kiez in’s schöne Eckbert Zwo. Kein Fußball, einfach nur nett und aufmerksam. Es ist immer grundsolide und am Gast orientiert. Danke dafür.

7. März 2010

Meckern über das No Kangeroo

Gespeichert unter: Internationales, Schnitzeleien — Schlagworte: , , , — Christiane @ 11:37

über das No Kangeroo haben wir ja bereits früher berichtet. Eigentlich gehen wir da ganz gerne mal hin. Aber die letzten Mal war ich schon sehr enttäuscht.

Schwachsinnigerweise habe ich Kässpätzen bestellt. Ja blöd, weiß ich doch wie sie perfekt zu schmecken haben - also praktisch wurde die mir ja in die Wiege, Muttermilch wo auch immer gelegt. Ich habe auch immer gesagt, die Besten gibt’s dahoim im Heckmannufer.

Egal..weiter: Nach einer kurzen Wartezeit brachte mir die nette Bedienung einen großen Teller. Nun geht das Elend los. Optisch erstmal ok - wobei ich nicht weiß, was ein Riesenbüschel glatte Petersilie darauf verloren hat (aber wir werden es gleich rausfinden). Dazu rote Zwiebeln (kann man machen), die nur kurz angegart waren und daher noch sehr al dente waren. Nachdem ich den Grünkram weggeräumt habe (war ne echte Schufterei), recht ordentliche Konsistenz der Spatzen. Prima. Noch ein bischen Salz und Pfeffer dann geschmacklich absolut fein. Aber warum ich jetzt meckern will? Gemach…nach einigen Bissen, die mich durchaus zufrieden gestellt habe, beisse ich auf was, ja was…was wachsiges. Ein versehen, bestimmt. Aber nein! Und jetzt muss ich echt meckern. Hat doch das Küchenpersonal einfach die ganze Rinde der verschiedenen Käsesorten dringelassen. Ist ja bei Rotschmierkäse mal noch ok…aber nicht Wachsrinde. Nicht 7-8 solcher Klumpfen. Sorry…das ist pure Faulheit der Küche. Rindenreste gehören in den Müll, aber nicht in’s Essen der Gäste. Zu loben wäre nur noch, dass sie verschiedene Käse verwendet haben, was ich an den Klumpfen eindeutig feststellen konnte.

Selbstverständlich habe ich mich gleich beschwert und das Essen zurückgehen lassen. Der Küche war’s egal. Der Bedienung sehr peinlich. Jetzt könnte man sagen..ok schiefgelaufen, so was passiert bestimmt nicht nochmal. Aber da bin ich anderer Meinung. Ich hatte zweimal bei früheren Besuchen Kartoffelsalat, bei dem ein Teil der Kartoffeln noch fast roh waren, der Rest zerkocht. Thomas seine Bratkartoffeln waren teils leicht angebrannt, teils roh. Es ist pure Faulheit, wenn man Kartoffeln nicht in gleichmäßige Scheiben schneidet und brät oder einfach alle Pellkartoffeln abgießt, ohne auf die Größe zu achten.

Ich sag’s mal so…wenn die keinen Bock auf ihren Job haben, dann sollen sie’s auch lassen. Schließlich sind wir zahlende Gäste und nett und geben auch Trinkgeld und empfehlen (wenn verdient) auch weiter. Man, ich bin immer noch sauer…(Ich muss mir nämlich jetzt die ganze Zeit von Thomas anhören, habe ich Dir nicht abgeraten, die besten Spätzle gibts doch nur dahoim - im Heckmannufer)

11. Februar 2010

Wiener Schnitzel in Wien

Gespeichert unter: Allgemeines, Internationales, Schnitzeleien — Schlagworte: , — Christiane @ 08:28

Da ich (Thomas) meinem lieben Arbeitgeber eine längere Dienstreise verdanke, kann ich aus der schönen Stadt Wien berichten. Untergebracht war ich im Renaissance Hotel Wien welches ich durch aus empfehlen kann. Nach Abschluss der Veranstaltung wurde ich aufgefordert in das *Beste Schnitzel Restaurant* in Wien mitzukommen. Das Beste, diese Bezeichnung macht mich natürlich grundsätzlich ein wenig skeptisch. Doch dem allgemeinem Gruppenzwang folgend treffe ich mit 5 Minuten Verspätung bei dem Restaurant Figlmüller in der Bäckerstr. 6 ein. Die Örtlichkeit ist gut besucht und offensichtlich hat der Laden einen Namen in Wien. Schnell wurde uns auch die Speisekarte gebracht. Gespickt mit den Klassikern, Schnitzel Figlmüller Art, Tafelspitz usw. hat sich dann die Gruppe komplett entschlossen doch die Schnitzelvariante zu bestellen. Mir selbst wäre ja der Tafelspitz lieber gewesen, doch das hätte das leicht überforderte Personal als Einzelbestellung nicht hin bekommen. Also dann, Schnitzel, und  die die hauseigene Werbung versprach, das Zitat: „Unser Schnitzel ist das Größte“  Ich kann jetzt schon mal verraten, es gibt deutlich größere Schnitzel in Berlin.

Das bestellte ist dann auch recht flott gekommen. Der erste Anblick sagte mir, das ist nicht das, welches Du Dir vorgestellt hast. Auch hier kann ich es kurz machen. Schweinefleisch für ein Schnitzel in Wien hat mich sehr verwundert. Die Panade war definitiv nicht selbst gemacht und klebte gleichmäßig am Fleisch. Das ganze hatte schon den Eindruck eine Industriefertigung. Oh Gott, eventuell doch selbst gemacht? Aber wie bekommt man das dann so schlecht hin?

Denn Langweilgen, bestimmt nicht lau warmen Kartoffelsalat, brauche ich nicht weiter zu beschreiben. Er hat sich perfekt zu dem Schnitzel in seiner Qualität angepasst. Das bisschen Salat gab es natürlich auch noch. Na ja, Salat halt.

Und da stelle ich einfach nur die Frage: Warum bloß nur? Mein Fazit kann nur heißen, da kann ich auch in Berlin bleiben und gute Schnitzel zu vernünftigen Preisen erhalten. 

 

 

 

 

 

23. Januar 2010

Miss Saigon Kreuzberg Berlin

Gespeichert unter: Allgemeines, Internationales — Schlagworte: , — Christiane @ 07:40

ach, wenn ich schon den Namen höre…MISS SAIGON…denke ich gerne an die anmutigen, hübschen Mädchen in ihren traditionellen Kleidern in den Strassen von Saigon. Sofort fallen mir jede Menge Erinnerungen an einen unglaublichen Urlaub ein..ach..

Genug! Mein Kollege Hoa, wie der Namen schon sagt, ein waschechter Vietnamese, empfahl mir vor einiger Zeit  das Miss Saigon in der Manteufelstraße, direkt an der U-Bahn Görlitzer Straße, neben der Moschee.

Statt bei 30c und im Lärm knatternder Mopeds zu flanieren, versuchten wir  es bei eisiger Kälte und Schneesturm. Der Laden, klein, ein bischen Imbissmäßig aber durchaus geschmackvoll und gemütlich. Die Karte klein und verspricht nur südvietnamesische Gericht in ihrem Original. AHA - danach suche ich ja!

Bestellt haben wir, eine Suppe - in klein für 3,90, fritierte Wan Tan (Hoanh than chien) für 2.50 und ein Curry (Bo la lot) mit Hackfleischröllchen, wunderbar abgeschmeckt für 5.90

Ich mach’s kurz: endlich mal fritierte Wan Tan bei denen man die Füllung schmecken konnte und nicht nur den Geschmack der Friteuse. Genial. Die Suppe - ja, so wie ich mir sie in meinem kränkelnden Zusatnd gewünscht habe. Aromatisch, leicht, frisch..fein, das Hühnchfleisch hauchdünn aufgeschnitten und saftig! Thomas sein Curry - geil. Müsst ihr probieren, kanns gar nicht beschreiben (er hat mir auch nicht viel abgegeben, bääh)

Kurzgefasst: ich träume bei den Namen Miss Saigon immer noch von unserem Saigon-Besuch - ABER - es werden sich jetzt auch ein paar nahe kulinarische Erinnerung einschleichen.

6. November 2009

Otanik Butik Otel Antalya, Türkei

Gespeichert unter: Internationales, in fremden Ländern — Schlagworte: — Christiane @ 08:58

gestern Abend hatten wir mal wieder überhaupt keine Lust uns am Buffet im Hotel anzustellen. Also beschlossen wir, das Otanik Butik Otel (ja das schreibt man so) aufzusuchen. Ein vorhergehender Blick in die Karte, hat uns schon einen vielversprechenden Eindruck erlaubt.

Weil wir uns so richtig verwöhnen lassen wollten (was wir uns ja ansonsten nie gönnen), bestellten wir zur Vorspeise Lammleber mit gerösteten Zwiebelchen und Crab Clam (was auch immer) - wobei der Koch uns dann aber abriet, weil die Krabben wohl nicht mehr so frisch seien (Angst um den Rest). Also bestellt ich gebratenen Halumi-Käse mit sautierten Zwiebeln und Paprika.

Thomas seine Leber war zart und knusprig sogleich. Die Zwiebeln ebenfalls knusprig. Alles kräftig, orientalisch abgeschmeckt. So schmeckt Urlaub. Mein Halumi-Käse war wie erwartet. Hervorragend dazu die sautierten Zwiebeln. Auch hier kräftige Gewürze. Die Anrichtung sehr schön. Dazu tranken wir einen ausgezeichneten türkischen Weißwein Namens Angora (oh weh..wieviele Häschen dafür wohl sterben mussten?)

Dann erwarteten wir mit großer Spannung die Hauptgänge. Ein paar Tage zuvor, hatten wir das Restaurant, welches auch ein großartiges Weinlokal mit wunderhübschen Kellergewöbe ist, besucht und haben den Gästen neben uns neugierig auf den Teller geguckt. Was wir sahen war sehr verheißungsvoll. Also Spannung!

Ich habe einen Seebarsch mit Pilzquiche bestellt. Dieser kam ausgesprochen dekorativ auf den Teller. Der Barsch hätte sich kein besseres Ende wünschen können. Dazu gab es eine Ayvar- Weißwein- Kurkumasauce in leuchtenem Gelb und etwas, was ich erstmal als Marmelade identifizierte. Natürlich war das falsch, die Rückfrage beim Koch ergab eine Rotweit-Zucker Reduktion, welche dann süß und herb zugleich ist - und eben eine marmeladenähnliche Konsistenz aufweist. Der Fisch innen herrlich glasig, außer knusprig. Zum schwärmen gut. Die Pilzquiche sehr kräftig im Geschmack.

Thomas bestellte Lammgeschnetzeltes mit Strohkartöffelchen. Auch hier zart, nicht bockelig, würzig. Nochmals Urlaub pur.

Da wir viel zu satt waren um noch ein Dessert zu uns zu nehmen, zumal wir als Appetizer Brot mit Öl (lecker), Butter und Tapenande aus schwarzen Oliven erhalten haben, verständlich.

Also bestellten wir noch ein Glas von dem wunderbaren roten Hauswein (für mich), der vollmundig, nach Kirschen riechend und schmeckend einen wunderbaren Abschluß ergab. Thomas sein leicher, frischer Weißwein war auch für ihn ein gelungenes Ende im Otanik Butik Hotel..

Bilder folgen noch

Villa Perla in Antalya Türkei

Gespeichert unter: Internationales, Sommer, in fremden Ländern — Schlagworte: , — Christiane @ 08:36

jetzt möchten wir mal von einem Lokal berichten, welches nicht in Kreuzberg liegt und man daher also nicht so auf die Schnelle besuchen kann.

Derzeit weilen wir wir gerade in unserem einwöchigen Urlaub, mitten in den Altstadt von Antalya. Die türkische Küche gilt als eine der vielfältigsten der Welt - abseits von Döner und Lahamcun. Obwohl wir Halbpenison gebucht haben, wollen wir genau diese noch genauer erforschen (besser mampfen). Wenige Meter von unserem Hotel entfernt, liegt das malerischen Hotel/Restaurant Villa Perla mit einem zauberhaften Garten, der an heissen Tagen sicherlich angenehme Abkühlung verspricht. Nun, derzeit lechzen wir eher nach Wärme. Aber egal, dickes Jäckchen an und ab in den Garten.

Die Karte verspricht klassische türkische Küche mit vielen Vorspeisen, Manti, Fisch, Kebaps usw.. Nachdem ich schon Tage vorher, allen die es nicht hören wollten (aber mussten), von Mantis vorgeschwärmt habe, ist klar was ich bestelle. Thomas bestellt einen gemischten Grillteller. Vom ausgesprochen freundlichen Chef, lassen wir uns dann noch die gemischten Vorspeisen aufquatschen.

Als Starter erhalten wir einen vorzüglichen Joghurt mit Minze, diverse lauwarme Spinatvariationen, Hummos, Kartotten-Zuccinipuffer, Auberginen, Weinblätter, Peperoni usw.. Wunderbar mit dem leicht gerösteten Brot.

Dann der Hauptgang. Manti sind kleine Mini-Ravioli, die mit einer Joghurtsauce mit zerlaufener Butter und Paprikapulver (und viel Knoblauch) serviert werden. Sehr lecker und sehr erfrischend. Thomas sein Grillteller war für den Preis von ca. 10€ ein wenig übersichtlich - aber auch sehr gut. Er bekam ein Hühnchenkebap, Lammkotlett, Peperoni, Reis, Kalbsspieschen und eine Grilltomate.

Wer jetzt Lust auf türkische Küche hat, dem empfehle ich das Iskele am Planufer in Kreuzberg. Ansonsten Urlaub buchen und die pitoreske Altstadt von Antalya rauf - und runterfuttern.

6. September 2009

Tuans Hütte in Berlin-Mitte

Gespeichert unter: Internationales, Sommer — Schlagworte: , , , , — Christiane @ 11:10

Nacheinem anstrengenden Bummel durch Mitte und diverser Schuhgeschäfte, waren meine liebe Kollegin K. und ich noch mit M. & T. in Tuans Hütte in der Dircksenstraße 40 verabredet. An der Stelle, mit hohen Schuhen bummeln ist schon ein bischen blöde…zumal wir nichts, gar nichts gekauft haben. Pfff

Aber zurück zum eigentlichen: wir hatten Glück und das Wetter spielte mit und so konnten wir ein Plätzchen draussen ergattern. Gleich der erste Blick in die Speisekarte offenbarte die große Geschmacksvielfalt der thailändischen Küche (und von Sushis). Immer diese Entscheidungen, Ente versus Sushi, Phan Thai versus Sushi oder doch lieber ein gefülltes Ananasgericht..nicht einfach.

Doch recht schnell konnten K. und ich (also C.) uns entscheiden. Mit einer kleinen Beratung für den “thailändisch noch nie gegessen” Neuling (oder Thailand-Embryo) fand M. schnell zu Red Sam Rod ( Ente mit den drei Geschmäckern 12,90). K. nahm knusprige Ente (glaube die 154, muss nochmals nachfragen), T. Kiewahn Ped Krob (auch Ente mit Curry) und C. (also ich) Phad Thai & Rind (Nudeln - bewusst gewählt, da ich ja dann gut mit dem Chan und Chai Yoi vergleichen kann, clever, gell).

Wenn ich in die Gesichter von K.T.M (hört sich an we A-Team) geblickt habe, kann ich sagen, alle waren sehr zufrieden. M. seine 3-Geschmäcker-Ente war vielleicht etwas zu intensiv im Geschmack. Daher gab M. vorzeitig auf (zum Glück für T. der dann noch brav die Reste vertilgen durfte.)

Alles andere sehr gut. Alle Enten knusprig, schön anzusehen, frisch. Prima, prima.

So jetzt zum Nudelvergleich. Also würde ich jetzt ein Ranking erstellen, gewinnt das Chan vor dem Chai und vor Tuans Hütte. Begründung: bei den beiden Anderen waren einfach die einzelnen Komponenten  besser. Der Tofu knuspriger, die Aromen deutlicher, Limone zum würzen statt Zitrone ,nun, einfach ein bischen mehr nach meinem Gusto. Das nenn ich jammern auf hohem Niveau.

Zu den Preisen: mein Nudelgericht 6,90€ (superpreiswert), die Enten so um die 12-13€. Portionen ordentlich. Service sehr nett, aufmerksam und freundlich. Zum Schluss gibts auch noch eine virgin grüne Spinne oder grüne Witwe wie’s früher hies (in Übersetzung: Orangensaft mit Curacao blue, ohne Alkohol.)

http://www.maothai.de/speisen.php

Also, ich würde vermutlich nicht extra aus Kreuzberg dorthin fahren, denn wir haben auch Top-Thais um die Ecke..aber wenn man mal schon in Mitte ist, sich durch die Touris gekämpft, keine Schuhe bei Ugo Torrini erstanden, keine Tasche sich für 680€ leisten wollte und überhaupt, dann auf zu Tuans Hütte. Übrigends in der Mauerstraße gibt es das Schwesterlokal Sisaket, das ist ganz toll eingerichtet und schnitzt noch schönere Schwäne aus Rettich. Was mich zu der Frage bringt, wer schnitzt denn den ganzen Tag die Rettischschwäne, doch nicht zarte kleine Kinderhände…? Dem muss ich mal nachgehen.

1. September 2009

Prag Restaurant Kolkovna

Gespeichert unter: Allgemeines, Internationales, Sommer, in fremden Ländern — Schlagworte: — Thomas @ 11:55

Am 17.8 hat es mich zusammen mit meiner Kollegin Tereza in das schöne Prag, anlässlich einer Dienstreise, verschlagen. Nun muss man wissen, Tereza hat über 8 Jahre in Prag gelebt und kommt auch aus der CZ. Also beste Voraussetzungen ein nettes Lokal zu finden und sich der heimischen Küche hinzugeben.

Also hat Tereza ein sehr schönes Restaurant in der Altstadt von Prag für uns ausgesucht. Das Gebäude ist sehr schön restauriert und da es ein sehr warmer Tag war, optimal mit Sitzplätzen auf dem Gehweg. Was will man mehr? Der Laden hat natürlich auch einen Namen: Kolkovna und ist unter dem Link : http://www.kolkovna.cz/index.php?flash=1 zu finden.

Doch nun zum Essen. Eine CZ und englische Speisekarte wurden uns von dem nicht immer ganz aufmerksamen Personal gebracht. (Übrigens wurde Tereza immer zuvorkommender als ich bedient. Man merkt, wer CZ kann ist klar im Vorteil.) Ich wählte ein Old Czech KOLKOVNA Platter 500g und Tereza ein Pork Knuckle 250g. Natürlich bestellte sich Tereza dazu ein passendes Bier und ich, völlig verwundert, einen sehr guten leichten Weißwein aus der CZ.

Old Czech KOLKOVNA

Pork Knuckle

Das Essen war mehr als reichlich und hat einfach sehr gut geschmeckt. Ich bin ja ein wenig als kritischer Esser bekannt. Doch hier gab es kein Anlass zur Klage. Auch Tereza hat das heimische Essen als gelungen bezeichnet. Also mein Tip, wenn man in Prag ist, sollte man das Restaurant besuchen. Ach ja, es gibt noch zwei weitere Restaurant welche alle zusammen gehören. Siehe Webseite

27. August 2009

Chai Yo leckeres Thai essen am Lausitzer-Platz

Gespeichert unter: Internationales, Sommer — Schlagworte: , , , — Christiane @ 22:35

Ich glaube, wir waren zu lange nicht mehr in Asien (na ja immerhin liegt Malaysia schon ein halbes Jahr zurück). Derzeit habe ich einen echte Jeeper auf Sushi, Currys, Dim Sum, irgendein Entchen kross gebraten oder Reisnudeln mit irgendwas erdnussigem. Gott sei Dank geht es Thomas nicht viel anders. Nachdem ich es doof gefunden hätte schon wieder zu Chan Market Food oder ins Cuno zu gehen, nahm Thomas meinen Vorschlag für das Chai Yo an. Nach einem kurzen blättern in der umfangreichen Karte entschieden wir uns für Reisbandnudeln (siehe oben :-)) mit erdnussigem Gekrösel, Hühnchen, Tofu und Sojasprossen.

Gewählt hatte ich dieses Gericht - weil a) es stand auf der Karte es sei das beliebteste Gericht dieses Jahr (na die werden ja wissen was sie tun) und b) ich konnte das mit dem im Chan vergleichen. Ergebnis: zu recht beliebt und etwas anderes als im Chan, aber saulecker. Mit 6,90 auch noch ein prima Preis.

Thomas (und wieder siehe oben) musste sich ein Knusperentchen mit gelbem Curry gönnen. Auch hier zu Recht. Entchen knusprig und zart (oder ist das ein Paradoxum?), Reis sehr gut, super Soße. 9,90€ auch ok. Reis gibts auch noch nach - wer will.

Die Bedienung ist ausgesprochen nett. Die Außenmöbelierung mit den Plastikstühlen erinnert einen in der tat an Thailand oder andere süd-ost-asiatische Länder. Also ein bischen Urlaubsfeeling. Der Chef (Deutscher) fragte nach was wir gegessen haben und ob wir zufrieden waren. Freundlicherweise bestätigte er mir dann auch noch, dass ich das beliebteste Essen gegessen habe :-). Und sehr nett fand ich auch die Frage ob das Preis-Leistungsverhältnis angemessen sei.. WAR ES..

Und wo ich das jetzt so schreibe…hätte ich tierisch Lust auf ein schönes Curry mit frischem Fisch im Chai Yo.

Adresse:  Skalitzer Straße 95, Kreuzberg Lausitzer Platz. Aussen viele Plätze, innen weniger also im Winter vielleicht doch reservieren.

Ach noch ne Anmerkung…vor 18:00 gibt’s dann wohl noch tolle Kaffeespezialitäten..

Neuere Artikel »

Läuft mit WordPress