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‘in fremden Ländern’ Category

  1. Anjoy Restaurant Ryke Straße Prenzlauer Berg

    Juli 5, 2016 by Thomas

     

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    Terrasse im Anjoy Restaurant Berlin

    Ich lese immer sehr gerne Berichtserstattungen über Restaurant- Neueröffnungen in Berlin. Dann lehne ich mich erst einmal entspannt zurück und denke mir so, da gehe ich in ein paar Wochen hin, wenn sich alles eingespielt hat. So habe ich auch vom vietnamesischen Restaurant Anjoy in der Rykestraße im Prenzlauer Berg erfahren. Die Karte lies sich ausgesprochen lecker und spannend. Betelblätter, Pomelo, Pandanblätter, Beef Ravioli, Yambohne, Lotusreis und vieles – mir recht unbekanntes- uiiii. Interessant. Endlich mal nicht nur Indochina-Cross-Over mit Sushi…nochmal interessant!

    Da wir mal wieder so richtig Lust auf vietnamesisches Essen hatten, sind wir zum Anjoy (ja wie haben Kreuzberg verlassen) gefahren.

    Sogleich stich uns (und wir bekamen direkt vor der Tür einen Parkplatz!) die hübsche Außenbestuhlung auf. Diese ist ausgesprochen dekorativ, einladend und und lädt zum Verweilen ein.

    Außen im Anjoy Rykestraße

    Außen im Anjoy Rykestraße

    Da wir letzthin im Roy & Pris sehr gut damit gefahren sind, einfach unsere Bestellung dem Personal zu überlassen und uns überraschen ließen, fragten wir einfach nach ob das auch möglich ist. Ja, und es war. Wir haben gefragt, ob wir nicht einfach ein paar schöne Vorspeisen bekommen könnten und wir die Wahl ganz der sehr netten Quynh (Cheffin) überlassen dürften. Ja, durften wir (Danke…das ist echt so nett).  Was soll ich vorweg sagen – gute Entscheidung (für uns natürlich).

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    großartige Vorspeisen im Anjoy Restaurant

    Vorspeisen in Anjoy Rykestraße Berlin

    Vorspeisen in Anjoy Rykestraße Berlin

    In etwas kleineren Portionen als üblich bekamen wir auf unseren Vorspeisenteller: (also ich denke so zwei Drittel der üblichen Menge und dann auch preislich..):

    WRAPPED BEEF 3,90 Zartes Rinderhack in saftig-grüne Betelblätter gewickelt und über Lavastein gegrillt. serviert mit Minz-Fisch-Sauce  

    PANDAN MANTLED EEL 4,90 Gegrillter Aal mit Pandan Blättern umwickelt. Serviert mit Tamarinde-Dip  

    POWER SALAD 4,90 Bananenblüten, viet. Kräuter, Hühnerfilets-Streifen vermengt mit Sojasprossen, gerösteten Erdnüssen & Sesam. Mit Limetten-Vinaigrette abgerundet

    ANJOY HONEY SALAD 4,90 Honig-Pomelo, Lotuswurzeln, gedämpfte Garnelen, gerösteten Erdnüsse und Kräuter.

    CRUNCHY ROLLS 4,90 2 knusprige Frühlingsrollen gefüllt mit Rinderhack, Garnelen, Möhren, Morcheln, Glasnudeln & Yambohne. Dazu Limetten-Fisch-Dressing

    und was nicht auf der Karte stand – Geflügel- Zitronengrasspießchen und kleine Fischküchlein. SMILE

    Ich mache es kurz – Großartig. Alle Gerichte waren wunderbar gewürzt, zart, saftig und sowohl für Augen und Gaumen echt klasse. Ich hätte mir sicherlich nicht den Aal bestellt, aber er schmeckte weder fischig noch fettig, nein neu für mich – gut…staun. Wie uns erklärt wurde, lag das am Pandan-Blatt, welches eben diesen typischen Aalgeschmack wegnimmt. Lecker. Mit Pomelo habe ich ich immer eine übergroße saure Grapefruit verbunden. Ach ich Naivchen. Diese war süß, aber nicht zu süß. Mit den Garnelen, Erdnüssen, Lotuswurzeln und Granatapfelkernen perfekt. Crunch, süße, herb – alles dabei. Großes Kino. Ich freue mich, dass ich dieses Rezept in einem meiner schönen Vietnam-Kochbücher gefunden zu haben – aber ob ich – bzw. wir es so hin bekommen- kleiner Zweifel – bezweifele ich. kurz (mal wieder) der Salat war köstlich zumal – und obwohl T. kein Salatfan ist, war er schlichtweg sehr angetan (wunder).

    Auch der andere Salat prima, geil. Wir waren begeistert. Alles einfach lecker, gut gemacht, auf den Punkt.

    Eigentlich waren wir schon satt – aber kulinarisch so angespitzt, dass wir gefragt haben, geht das auch mit Hauptspeisen? Von allem nur ein bisschen probieren? Bitte, bitte?

    Und ja auch das ging (geil). Quynh erzählte uns derweil, dass ihre Mutter – die zuvor 5 Jahre ein Restaurant im Dong Xuan Center hatte, in der Küche steht und alte Rezepte (teils noch von ihrer Mutter!) aus dem Norden Vietnams kocht und verfeinert. DANKE!

    Ich kann nur sagen – sehr gut verfeinert.

    Zum Hauptgang bekamen wir das Nationalgericht Pho – das ist eine Suppe mit Nudeln und Kräutern mal ganz pauschal gesagt. Diese bestand nicht nur aus der klassischen Hühner- oder Rinderbrühe sondern wurde verfeinert mit der Brühe (Sud) von getrockneten Shrimps und getrockneten Tintenfischen (der Geruch war großes Kino). In der Suppe schwamm dann hauchzartes Beef, Garnelen, Wan Tan und Nudeln – natürlich mit vielen Kräutern. Fein!!!

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    Garnelen in Reis-Salzmantel mit Lotusreis – perfekt präsentiert

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    Beef und Pho – wunderbarer Geruch, schöne Optik toller Geschmack

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    Diverse Köstlichkeiten im Anjoy in Berlin Prenzlauer Berg

    Diverse Köstlichkeiten im Anjoy in Berlin Prenzlauer Berg

    Genauer gesagt:

    DUMPLING BOWL 8,90 Hoanh Thanh Nudeln, 3 Teigtaschen mit Garnelen- & Hühnerfleischfüllung, Char Siu, Pak Choi, Wachtelei. Verfeinert mit Knoblauchgras in originaler Hoanh Thanh Brühe

    Dann bekamen wir noch:

    ANJOY‘S RAGOUT 7,90 Vietnamesisches Rinderragout auf Reisbandnudeln. Verfeinert mit Kräutern und Rotwein

    Und SANDY PRAWNS 15,90 3 Großgarnelen bestreut mit Reissalz serviert mit wok-geschwenktem Babymais, Kräuterseitlinge, Platterbsen und Lotus Reis oder Süßkartoffel Pommes. Abgerundet mit hausgemachter Cocktail-Creme. 

    Natürlich alles in deutlich kleineren Portionen.

    Also das ANJOY’S Ragout war der Knaller. Das Fleisch war so butterzart, dass man es kaum mit den Stäbchen essen konnte, da es gleich zerfiel. Und dabei so saftig und würzig. Sehr gelungen.

    Aber seht selber:

    Butterzartes Beef im Anjoy

    Butterzartes Beef im Anjoy

    Die Sandy-Praws kommen in der Schale daher und man darf sich erst einmal einsauen. Macht nix – weil lecker. Hatte ich (aka wir) noch nie in der Form gegessen.

    Wären wir nicht schon am Platzen gewesen, wir hätten uns noch weiter durch all diese Köstlichkeiten futtern können. Aber da ging gar nix mehr.

    Was mir neben dem sehr freundlichen und aufmerksamen Service ausnehmend gut gefallen hat, dass man so nett auf unseren Extrawunsch – stellt uns doch einfach mal was zusammen- eingegangen ist. Quynh hat uns alle Speisen sehr nett, charmant und kompetent erklärt und und auch erzählt, dass sie die Teller eigens in Vietnam fertigen ließen (ähm…wo genau – die waren sehr schön). Auch die Sitzkissen aus Jute (die knistern so nett) waren extra in Vietnam gefertigt worden, wie einiges anderes.

    Das Anjoy ist wirklich ein wunderbares vietnamesischen Restaurant, welches im Familienbetrieb (genau genommen 3 Generationen & Omi aus den Rezepten aus Vietnam) geführt wird. Man merkt, alle stehen voll dahinter und kümmern sich ganz toll um die Gäste.

    Die Bewertungen die ich vorab auf yelp gelesen habe, kann ich nur als frecher Spam der Konkurrenz erklären. Der Service und das Essen sind klasse. Die Preise fand ich überhaupt nicht zu hoch und auf den Bänken kann man wunderbar sitzen.

    Rundum – wir sind (mal wieder staun, staun) absolut begeistert. Ich meine wir sind ja echt gut im meckern. Aber es war alles tadellos.

    Liebe Leser -seit mutig und fragt in Restaurants einfach mal nach, ob man euch was zusammenstellen kann. Wir neigen auch oft dazu, immer wieder (wie Thomas Tandori Chicken beim Inder, ich Pizza Quattro Formaggi in Pizzarien) das Gleiche zu bestellen, aber so entgehen einem echte Überraschungen und Genüsse. Hätte ich Aal bestellt? Nein, hat es geschmeckt und war ich überrascht – oh ja. Positiv – JA!

    Also versucht es einfach mal. Ich kann euch das Anjoy sehr an das kulinarische Herzen legen. Toller Abend, tolles Essen – verdammt voller Bauch (schön gell :-))

    Anjoy Restaurant Berlin

    Rykestraße 11, 10405 Berlin

     


  2. Streetfood – schaut jetzt ein tolles Video über diesen weltweiten Trend an

    März 10, 2016 by Christiane

    Streetfood von Yannick Schiep (OSK)

    Streetfood von Yannick Schiep (OSK)

    Streetfood ist mittlerweile im wahrsten Sinne in aller Munde. Jeden Donnerstag pilgern Berlin-Besucher und locals zum Streetfood-Thursday in die Markthalle 9, Sonntags in die Neue Heimat am RAW Gelände, in den Bite Club oder futtern sich in den anderen Markthallen und Wochenmärkten durch. Streetfood ist angekommen. Auch in anderen Städten wie Nürnberg oder München hat sich dieser Trend längst etabliert. Aber was steckt dahinter? Einfach mal was ganz neues essen? Wie koreanische „Döner“ oder Adobo Chicken von den Philippinen? Pies aus Neuseeland?

    Handelt es sich einfach nur um einen Trend, dem gerade alle hinterherrennen oder nach dem grundlegenden Bedürfnis seinen kulinarischen Horizont zu bereichern?

    Im Non-Commercial Film der Agentur Oliver Schrott Kommunikation GmbH wird sehr anschaulich dieser Trend beleuchtet. Dazu gibt es Interviews aus Berlin, New York und Peking.

    Hier könnt ihr das wirklich schöne (und hungrig machende) Video anschauen

    Wobei ich dazu sagen möchte, in vielen asiatischen Ländern ist Streetfood weniger ein Trend als eine pure Notwendigkeit. An vielen Orten, wie z.B. Hongkong, leben die Menschen derartig beengt, dass sie jede Gelegenheit nutzen, der Wohnung fern zu bleiben und daher auf der Straße essen. In Vietnam sind z.B. Kühlschränke zu Hause eher rar. Daher wird dort immer frisch gekocht bzw. nur am Wochenende der Herd angeschmissen. Das ganze Leben findet dort vielmehr auf den Strassen statt.

    Bis heute weiß ich Teils gar nicht, was wir auf den Strassen in Saigon, Hongkong oder Bangkok gegessen haben – was vielleicht gar nicht so schlecht ist – lecker war’s allemal. Bestellt hatten wir oftmals nur nach Bildern und irgendwas bekommen.  Nur zu gerne erinnere ich mich noch an die köstlichen Spießchen, die wir am Fuße des Pinatubo (einem sehr aktiven Vulkan auf der Hauptinsel Luzon, Philippinen) gefuttert hatten. Was es war? Kein Schimmer.

    Da solche Köstlichkeiten, selbst in Berlin kaum zu bekommen sind, finde ich Streetfood oder Foodtrucks klasse. In kleinster Umgebung kann man sich einmal um die Welt futtern. Wer noch nie bei solch einer Veranstaltung war, kann sich einen guten Eindruck mit dem Video beschaffen. Ansonsten einfach mal ausprobieren.

    Hier gibt es eine gute Übersicht über Foodtrucks die in Deutschland unterwegs sind.

    Wer mehr über das Video oder das Thema Streetfood wissen möchte, schaut einfach mal auf den Blog von OSK.

     


  3. Restaurant Duc Anh im Dong Xuan Center in Lichtenberg

    Dezember 15, 2015 by Christiane

    das Dong Xuan Center als solches ist schon eine ganz eigene Welt in Berlin. Rund 1000 Vietnamesen, Pakistani, Inder, Türken arbeiten mittlerweile im Dong Xuan Center in der Herzbergstraße 128 in Lichtenberg. Wer auf der Suche nach einem Nagelstudio oder 1€ Schlüpfer, asiatischen Lebensmittel oder Dekokitsch ist, wird hier garantiert fündig. Auch für die Liebhaber authentischer vietnamesischer Küche ist das Center ein echtes Eldorado. In jeder Halle befinden sich 1-2 Restaurants und im Sommer verlocken Garküchen vor den Hallen zum ein oder anderen Snack.

    (more…)


  4. Basel Airport La Fourchette Suisse und die Abzocke am armen Reisenden

    Februar 9, 2015 by Thomas

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    Basel Airport La Fourchette Suisse und die Abzocke am armen Reisenden

    Wenn man eine Reise macht kann man viel erleben. Dieser Satz ist zwar nicht neu aber stimmt immer wieder. Und im La Fourchette Suisse habe ich mal wieder erlebt, was echte Abzocke am armen Reisenden ist.

    Folgende Situation, man hat Hunger und noch mindestens 3 Stunden bis zum Abflug. Also sucht man sich ein Restaurant und da man in der Schweiz ist freut man sich auf gutes Essen. So der Plan. Nun hat man leider nicht sehr viel Auswahl auf dem Flughafen Basel und es hat mich in das La Fourchette verschlagen. Selbstbedienung, kein Problem und alle Speisen konnte man auch vorab bewundern. Was nicht ein Vorteil war. Mutig habe ich mich dann für einen Bretzel Burger Classic entschieden. Ach ja, mit einer Tasse Kaffee. Das Ganze dann für stolze 27,90 CHF. Ich würde ja nicht mal groß meckern, wenn der Burger geschmeckt hätte. Aber so eine alte Brezel habe ich schon lange nicht mehr bekommen. Die Kartoffeln waren weit davon entfernt schmackhaft zu sein. Ich hätte dringend nach salzen müssen aber weit und breit nicht mal ein Salzstreuer. Die Sauce im Burger geschmacksneutral und das Fleisch einfach ungewürzt und langweilig. Das macht definitiv jeder Imbiss besser und man ist fast geneigt selbst Mac Doof einen Stern im Vergleich zu geben.

    Liebe Leute vom La Fourchette Suisse. Ich habe selten so schlechtes Essen für so einen überteuerten Preis bekommen. Das kann man wirklich Abzocke am armen Reisenden nennen. Und glaubt mir, andere Flughäfen machen das wirklich besser. Und da kommen dann auch die Reisenden gerne wieder.

     


  5. Hotel SU Antalya Türkei

    Dezember 1, 2014 by Thomas

    Hotel SU Antalya Türkei

     

    Nach dem unser letzter Urlaub schon ein paar Monate her war wollten wir uns noch ein paar Tage Ruhe und Erholung von der Winter gönnen. Gerne fliegen wir für so kürzere Trips in die Türkei und dort am liebsten nach Antalya. So auch dieses Mal und da es uns vor zwei Jahren im Hotel Su sehr gut gefallen hat war die Entscheidung schnell eindeutig.

    Das Hotel Su ist ein 5 Sterne Hotel und zeichnet sich durch seine sehr gelungene Inneneinrichtung aus. Besonders gut sind die Zimmer gelungen und der Poolbereich ist unschlagbar. Dieses war vor zwei Jahren so und hat sich zum Glück auch nicht verändert. Nur die Inhaber haben gewechselt.

    Um sich einen Einblick von der Anlage zu machen kann man die Internetseiten nur empfehlen.

    Siehe: http://www.hotelsu.com.tr/hotels.asp?hotelID=4&lang=DE

    Worüber man aber auf jeden Fall ein paar Worte verlieren sollte ist das Essen. Wir hatten Halbpension gebucht. Das war auch grundsätzlich gut so, da die kleinen Strandrestaurants auf Grund der Jahreszeit schon alle geschlossen hatten. Das Frühstücksbuffet ist mehr als reichhaltig. Auf den ersten Blick alles prima. Also schnell das Frühstück zusammengestellt. Ein paar gekochte Eier, ein wenig Aufschnitt, Brot usw. Doch was dann? Das Frühstücksei definitiv noch roh. Wie kann sowas in einem 5 Sterne Haus passieren? Das nenne ich dann mehr als schlampig. Das Brot eher trocken als frisch. Der Aufschnitt leider recht langweilig und es gibt da wirklich mehr Varianten von Wurst und Käse in der Türkei. Was ich auch nicht verstanden habe, man kann sich sein Ei frisch braten lassen. Kennt man ja auch so und es gab zusätzlich schon vorgebratende Eier. Diese allerdings eher in der Variante tot und lieblos. Was soll der Blödsinn?

    Es ist ja grundsätzlich eine schöne Idee wenn ein paar dienstbare Geister einen morgens bedienen wollen und den Tee, Kaffee und Säfte an den Tisch bringen. Nutzt aber leider wenig, wenn definitiv zu wenig Personal da ist. Also rennt man den Getränkewagen hinter her und bedient sich selbst. Eine Kanne Kaffee und Tee am Tisch würden Abhilfe leisten. So zieht sich das recht lieblose Frühstück dahin und spätestens nach dem zweiten Tag macht sich Enttäuschung breit. Aber halt, da Halbpension gibt es ja auch noch ein Abendbrot. Auch hier wieder eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Speisen. Prima denkt man im ersten Moment. Doch leider muss man feststellen. Alles Fleisch, egal ob frisch gebraten oder von Buffet definitiv tot gebraten. Dafür sind die armen Tiere nicht gestorben. Die Reisen Garnelen leider mit Darm und ich muss es wohl nicht erwähnen, tot gebraten. Übrigens hat sich das Lammfleisch durch einen durchgehend bockeligen Geschmack ausgezeichnet. Konsequent dafür aber auch jeden Tag. Das nenne ich dann auch mal eine Leistung.

    Also ich möchte es mal kurz machen. Das Essen ist auf keinen Fall einem 5 Sterne Haus würdig. Und wenn jetzt Jemand um die Ecke kommt, 5 Sterne dort kann man nicht mit 5 Sternen bei uns in Deutschland vergleichen, dann kann ich dieses nicht mehr hören. Wir waren in Sri Lanka in einem 3 Sterne Haus und das Essen vom Buffet war um Längen besser als im Hotel Su.

    Erwähnenswert sind auch die Getränkepreise. 6 € für ein sehr mittelmäßiges Glas Wein finde ich mutig. Kein Wunder, dass die Hotelbar nicht von den Gästen gestürmt wird.

    Die Anlage und die Zimmer, der Pool usw. sind wirklich toll. Doch beim Essen ist wirklich sehr viel Luft nach oben drin. Ich würde dem Hotel Su auch nur noch 4 Sterne geben. Im Sommer wenn die Strandbars und Restaurant offen sind kann einem das Essen im Hotel egal sein. Auch der Wein ist um Längen preiswerter als im Hotel und mindestens genauso gut.

    HOTEL SU

    Meltem Mahallesi, Dumlupınar Bulvarı, No:205
    07050 Muratpaşa – Antalya / Türkiye

    E-Mail: info@hotelsu.com.tr
    Tel: +90 242 249 07 00
    Fax: ++90 242 249 07 27


  6. HouseTrip ein lokaler Gourmet-Reiseführer für Europa

    Juni 30, 2014 by Thomas

    Heute hat Christiane eine Mail erreicht, welche auf ein recht interessantes Projekt aufmerksam macht. Dort werden unter anderem von div. Food-Bloggern Tips und Informationen zusammen getragen durch ganz Europa. Also, wer zum Beispiel einen Urlaub in Amsterdam plant sollte sich dort über die kulinarische Inspirationen der Blogger informieren. Aber auch über Ferienwohnungen wird umfassend informiert.

     

    Hier der Link: www.housetrip.de/content/food-guide/amsterdam.htm


  7. Sri Lanka Essen

    Mai 2, 2014 by Christiane

    wir waren ja gerade einige Tage in Sri Lanka gewesen und auch wenn der Weg für ein gutes Curry doch ein bisschen weit ist, möchten wir dennoch darüber berichten oder eher darüber, wie gut man doch in Hotels Essen kann.

    Also, wir hatten ganz klassisch einen All-Inc Urlaub in Negombo im Hotel Goldi Sands auf Sri Lanka gebucht. Und ich gebe zu – schon das zweit Mal. Davon abgesehen, dass das Hotel an einem phantastischen Strand liegt, ist das Essen im Hotel großartig.

    Aber erst einmal zum Strand – noch Fragen?

    Strand beim Hotel Goldi Sands in Negombo Sri Lanka

    Strand beim Hotel Goldi Sands in Negombo Sri Lanka

    Hotelstrand Goldi Sands Negombo Sri Lanka

    Hotelstrand Goldi Sands Negombo Sri Lanka

    Nun zum wichtigsten:
    Die Currys in Sri Lanka gehören zu den schärfsten Gerichten der Welt – also nicht unbedingt für unsere Zungen geeignet. Daher bekommt man in der Regel in den Hotels und Restaurants für unseren Gaumen angepasste Versionen, die aber immer noch genug bumms haben. Von daher ist es schwierig über die authentischen Sri Lankan Currys zu schreiben. Aber schreiben wir über das was wir essen konnten und liebten – und uns dazu geführt hatte, jeden Tag sehr, sehr pünktlich zum Essen zu gehen 🙂 und eben schon das zweit Mal Urlaub im Hotel Goldi Sands zu buchen.

    Da wäre das Negombo Prawns Curry mit Blättern vom Moringo Baum. Diese Blätter sind hier vollkommen unbekannt und gehören zu einem meerrettichähnlichen Baum und sind super gesund und verfeinern diese Curry ungemein.
    Für das Curry werden die ungeschälten Shrimps mit Ingwer, Chili, Kurkuma und anderen Sachen mariniert und anschließend mit Kokosnussmilch und den Blättern des Moringobaumes kurz gekocht…köstlich…

    Sehr lecker auch das Pineapplecurry. Hierfür wird die frisch geschnittene Ananas ebenfalls mit Chili, Kurkuma, Ingwer und Kokosnussmilch gekocht und ergänzen ganz, ganz wunderbar Kartoffeln…fruchtig und scharf – lecker

    Beim black devilled Beef-Curry heißt es aufpassen. Selbst die Western Version hat ganz schön viel Schärfe und meiner Erfahrung nach hilft Daal (Linsencurry) nicht gerade zur Regulierung der Schärfe. Dazu passt dann am tatsächlich ein bisschen schlichter Reis.

    Als Topping haben mich die frischen kleinen Ananasstücke mit Chili begeistert. Diese pimpen tatsächlich auch den einfachsten Reis auf.

    Grundsätzlich gibt es sowohl mittags als auch am Abend eine tolle Auswahl von diversen Currys sei es mit Rind, Schwein, Huhn oder vegetarisch im Hotel Goldi Sands zur Auswahl. Ergänzt wird das lokale Essen immer gebratenenen Nudeln (eher chinesisch oder indonesisch) aber auch mit Spagetti. Dafür dass keiner der Köche jemals in Italien gewesen ist, ganz ausgezeichnet zubereitet. Immer sehr aromatisch, al dente. Hut ab.

    Sehr gerne möchten wir auch die diverse Salate, die oftmals mit ein paar Früchten verfeinert werden erwähnen. Z.B. Weißkraut mit Ananas, Papaya oder Minibananen. Hört sich banal an, schmeckt aber.

    Bei den Desserts wird im Hotel Goldi Sands auf die Klassiker gesetzt. Z.B. Mousse au Cocolate, Creme Caramel, Frucht-Mousse, Profiterole. Natürlich werden ganz viele frische Früchte angeboten. Auch hier jeden Tag eine neue große Auswahl. Wächst ja alles vor der Nase. Auch hier – ganz ausgezeichnet. Da akzeptiert man gerne das ein oder anderen Gramm mehr an den Fußknöcheln.

    Damit die Gäste eine hübsche Abwechslung haben, gibt es Themenabande. Englisch, mongolisch, Sri Lankan, Italienisch, Barbecue usw.. Ich gebe zu – vor dem englischen Abend wollte ich mich drücken, da aber immer eine große Auswahl an lokalen Gerichten geboten wurde, war dieser auch in sehr in Ordnung. Das Barbecue findet unter freiem Himmel statt und es werden z.B. köstliche Krebse gegrillt. Bei der mongolischen Nacht sucht man sich seine Zutaten zusammen und die Köche bereiten diese vor den Augen des Gastes zu. Sehr, sehr lecker…

    Natürlich haben wir auch außerhalb des Hotels gespeist – was grundsätzlich immer in Ordnung war. Aber im Hotel…da verdrehe ich immer noch vor Freude meine Augen.

    Schon von der ersten Reise habe ich mir aus Colombo ein echtes Sri Lanka Kochbuch mitgebracht und von dieser Reise einige Gewürzmischungen. Also werde ich demnächst mich an Sri Lankan Food versuchen – oder aber halt wieder in dieses wunderbare Hotel fahren.. auch nicht so schlimm 🙂


  8. Spanisches Essen in Mallorca

    Juli 24, 2013 by Christiane

    nachdem wir nicht besonders glücklich über die Tapas auf Malle waren, versuchten wir uns an weiteren spanischen Spezialitäten. Im einzelnen möchte ich gar nicht die Restaurants aufzählen, sondern eher im allgemeinen berichten.

    Abend 1 Sant Jordi (Port)..
    Direkt am malerischen Hafen von Sant Jordi gibt eine eine Vielzahl vom Restaurants, die im Großen und Ganzen immer das Gleiche anbieten. Burger, Pizza, Paella, Meeresfrüchte, ein paar Tapas. Die Karten sind freundlicherweise in deutsch, englisch, spanisch, katalanisch, russisch, polnisch, niederländisch und keine Ahnung noch mehr Sprachen gehalten. Prima..dann muss kein Heimweh aufkommen..man spricht ja deutsch… (apropo…hier in Berlin reden die Spanier kein Deutsch, hmmm)

    Also egal…wir haben uns in ein ansprechendes Restaurant gesetzt und bestellten Pulpo und Sardinien.

    Der Pulpo war leider unglaublich trocken – ich denke mal, man wollte sicher gehen, dass die kleinen Schlingel aber auch ganz sicher tot sind 🙂
    Die Sardinien dagegen waren ausgezeichnet.

    Abend 2 Sant Jordi

    Für diesen Abend entschieden wir uns für das Marisol am Port Sant Jordi. Thomas wählte einen gegrillten Calemare mit Kartoffeln und Gemüse und ich ne Meeresfrüchtepizza. Sein Calemare war unglaublich zart, optisch super und ein Gedicht. Meine Pizza leider nicht ganz durchgebacken und etwas fad.

    Calemare im Marisol Port Colonia Sant Jordi Mallorca

    Calemare im Marisol Port Colonia Sant Jordi Mallorca

    Pizza Frutta de Mare

    Pizza Frutta de Mare

    Warum ich Pizza bestellt habe? Keine Ahnung, gibt’s da halt überall…

    Abend 3 Colonia Sant Jordi – Tatort Hafen

    Heute wollten wir uns DEM spanischen Nationalgericht – der Paella zuwenden.
    Kleine Vorgeschichte…vor vielen Jahren habe ich gelernt Paella zu machen. Beigebracht haben mir das zwei Matrosen von der italienischen Marine in Menorca 🙂 nur mal so….zusätzliche Anmerkung: Ich war jung und hungrig und die Jungs ganz süß – und jetzt habe ich eine Riesenpaellapfanne zu Hause…

    Wir wählten dafür das Restaurant Port Blau, welches eine gemischte Paella (Meeresfrüchte & Huhn) für 19,80 pro Person offeriert.

    Paella im Port Blau Colonia Sant Jordi Mallorca

    Paella im Port Blau Colonia Sant Jordi Mallorca

    Und sie war klasse: es wurden pro Person 4 oder 5 große Scampis gereicht, Muscheln und Hühnchenteile. Ich kann so gar nichts meckern. Die Portion mehr als nur ausreichend, geschmacklich perfekt, Service gut, Reis super….oh ich war wieder mit der Welt versöhnt….dazu ein Fläschchen Wein für ca. 18€….buono!

    Die restlichen Abende verbrachten wir eher wieder in der spanischen kulinarischen Schlichtheit – daher haben wir auf Bilder verzichtet (Pizza, Burger, langweilige Pasta mit Meeresfrüchten…)

    So mal wieder ein Fazit: Ja, ja wo viele Touris sind, gibt man sich in der Regel weniger Mühe mit den Speisen. Schade…hätten wir denn immer sehr gut gegessen (die Range zwischen miserabel und ausgezeichnet wurde komplett gefüllt), würden wir sicherlich gerne wiederkommen. So aber…also kaum zu glauben, aber in Berlin bekommt man besseres spanisches Essen. Jetzt kann man natürlich noch argumentieren – wärt ihr halt ein bisschen auf’s Land gefahren – da gibt es tolle Restaurants. Ähmmm haben wir versucht..es gab Pizza und Burger.

    Ach, noch ein kulinarisches Highlight möchte ich doch nicht verschweigen. In seiner Einfachheit perfekt:
    Ungesalzenes mallorqinisches Brot, mit Tomate aus Mallorca und Jamon oder Käse. Wunderbar, einfach, preiswert und mir manchmal lieber als ChiChi Gerichte. Muss ich unbedingt mal zu Hause backen und machen. Jede Menge Fleur de Sal aus Se Salines haben wir ja gekauft.


  9. Tapas auf Mallorca

    Juli 24, 2013 by Christiane

    anlässlich einer Hochzeit hatte es uns nach Mallorca verschlagen (ansonsten eher nicht). Was liegt also näher als Tapas, Tapas, Tapas...

    Bereits kurz nach der Ankunft sowohl in Sant Jordi als auch später in Alcudia viel uns auf, es gibt überall Pizza und Burger. Haben wir uns getäuscht und das sind die originalen spanischen Speisen und in Italien wird jetzt Paella und Tapas gegessen? Verwirrung zeichnete sich bei uns ab. Um so mehr freuten wir uns in Alcudia (Port de Alcudia) in einer hübschen Fußgängerzone einen Laden zu finden, der Tapas – homemade food und made with love versprach.

    Mallorca

    Mallorca

    Also bestellten wir uns die Tapavariationen für zwei für 25€ und Brot mit Aioli. Schnell wurde aufgetafelt uns sah auch auf den ersten Blick ansprechend aus. Ja, auf den ersten Blick! Die Aioli war schneeweiß und so was von fade. Keine Ahnung wie die das hinbekommen haben. Respekt! Die Tapas wurden in den klassischen Schälchen serviert und als wir diese einer genauer Betrachtung unterzogen pffff…

    Tapas in Alcudia

    Tapas in Alcudia

    also die Albondigas (Hackfleischbällchen in Tomatensauce) waren 100% irgendeine Lidl Fertig-Boulette. Die Konsistenz und Formung war eindeutig. Dazu gab es eine Tomatenpampe..brrrr. Die Patatas bravas (Kartoffeln) wurden in der Tomatenpampe und in dieser Abart von Aioli serviert…nochmals brrr. Die Kroketten ebenfalls nicht selber gemacht und geschmacklich auch kein Highlight. Soviel zu homemade with love..Der Jamon (roher Schinklen), Manchego (Käse) in Ordnung. Lecker war auch das Brot mit dem Schinken. Die angebratene Chorizo passte sich geschmacklich den anderen Sachen an. Lieblos gebraten, wenig Aroma – billigste Ware. Wir waren sehr enttäuscht…

    Also wenn ich mal wieder über Tapas in Berlin meckere..dann haut mich.

    Aber wir gaben nicht auf. Eine Strasse weiter fanden wir eine weitere Bar, welche ebenfalls Tapas anbot. Die Besitzer Engländer. Kann ja heiter werden 🙂

    Hier bestellten wir Tapas für 9,80. Die Besitzerin fragte auch sogleich ob wir auch Leber wollen, die würde sie uns spendieren (nein, das musste nicht weg, die war einfach nett 🙂

    Tapa Port de Alcudia

    Tapa Port de Alcudia

    Diese waren dann Gott sei Dank ganz in Ordnung..wobei mir diese sehr fein geschnittene Leber mit Fenchel nicht ganz so geschmeckt hat. Vergleiche ich mit dem Abend zuvor – dann kann ich nur sagen…deutlich besser. Die Meeresfrüchte waren in einer pikanten leckeren Sauce, die Tintenfische ebenfalls zart und schmackhaft. Gemüse gut gebraten und gewürzt.

    Danach hatten wir unser …uiii wir fahren Taps essen (und nebenher auf die Hochzeit) 🙂 erst einmal ad acta gelegt, haben auf der Hochzeit toll gegessen (tolles Fingerfood, Ceviche, Tournedo Rossini) Ganache…und haben uns auf der Suche nach guten spanischen Gerichten in den Süden aufgemacht.


  10. Unser neuer Blog Foodhunter in Berlin

    Juni 6, 2013 by Christiane

    bereits in einem anderen Beitrag habe ich schon geschrieben, wir nehmen ein zweites Blogprojekt auf.
    Unter http://foodhunter-berlin.de möchten wir in Zukunft berichten, wo man gute, tolle Lebensmittel in Berlin bekommen kann. Aber es gibt auch Onlineshops die ungewöhnliche Lebensmittel anbieten, diese möchten wir natürlich auch besuchen und testen. Heute ist der D-Day und wir haben erste Beiträge erstellt.
    Viele weitere werden in den nächsten Wochen folgen, wenn wir als Foodhunter durch Berlin schleichen oder im Internet nach den besten Produkten suchen.

    Unser neuer Blog www.foodhunter-berlin.de

    Unser neuer Blog www.foodhunter-berlin.de