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Posts Tagged ‘meckern’

  1. HIMALI Restaurant & Bar Berlin Schöneberg

    Januar 22, 2015 by Thomas

    PRAWN CHAU CHAU

    PRAWN CHAU CHAU

    HIMALI Restaurant & Bar Berlin Schöneberg

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht was in letzter Zeit los ist. Gerne würde ich mal wieder über schmackhaftes und gutes Essen zu fairen Preisen berichten. Doch das scheint immer schwerer zu werden. Klar, man kann einfach in die Top Restaurants gehen und wird sicherlich kein Grund oder wenige Gründe zur Beanstandung haben. Doch wir wollen ja hauptsächlich auch Restaurants entdecken, welche gut und nicht so bekannt sind.
    So sind wir als im HIMALI Restaurant in der Crelle Str. in Schöneberg gelandet. Vorher hatte ich im Internet mich umgesehen und die meist sehr positiven Bewertungen haben uns dann neugierig gemacht. Geworben wird mit Nepalesische, Indische und Tibetische Hochlandküche.
    Nach einer doch recht langen Parkplatz suche und einem längeren Fußmarsch wurde dann auch das Restaurant erreicht. Zu unserer Überraschung waren wir die einzigen Gäste im HIMALI. Der Gastraum recht groß, die Einrichtung ein wenig älter und schon mit div. Gebrauchs spuren versehen. Schnell wurde auch uns die recht umfassende aber auch gut aufgeteilte Speisekarte gereicht.
    C wählte dann KHASI KAJU NARIWAL, zarte Lammfleischstücke in traumhafter Sauce aus Cashewnüssen, Mandeln, Kokoscreme und geriebenem Rahmkäse (tibetische Art) für 8,90 € und ich PRAWN CHAU CHAU, gebratene Nudeln mit Gemüse und Garnelen für 7,60 €. Soweit so gut.
    Vorab wurde C noch ein Salat gebracht. Und da fing das Unheil schon an. Die Gurken auf dem Salat leider nicht frisch. Da haben auch die Gewürze nicht mehr geholfen. Die Salatblätter auch nicht mehr die Besten und das Dressing, ja welches Dressing überhaupt? Wir konnten es nicht so richtig entdecken. Also das war schon mal nichts.
    Ein Ping aus der Küche kündigte dann die Hauptspeisen an. (War das eine Mikrowelle?) Um es gleich zu sagen, ja
    Fangen wir mit dem KHASI KAJU NARIWAL von C an. Traumhafte Sauce war nicht, eher bedeutungslos, das Fleisch leicht bockig und recht hart. Der Reis etwas zu klumpig. Das kennen wir wesentlich besser. Und mein PRAWN CHAU CHAU ? Also ausreichend Garnelen welche auch ohne Darm waren, Jubel, die gebratenen Nudeln ein wenig weich und das Gemüse ganz o.k.
    Und da offenbart sich das Problem der Küche. Klar schmecken gebratene Nudeln welche frisch zubereitet sind wesentlich besser als wenn diese vorproduziert aus der Mikrowelle kommen. Das gleiche gilt natürlich auch für den KHASI KAJU NARIWAL von C. So kann das einfach nicht gut werden. Sorry. Und lieber ein oder zwei Euro mehr für die Speisen nehmen aber dafür dann frisch und gut gemacht.
    Was mich völlig verwirrt, der Laden hat 2009 den Gastro-Award Berlin Brandenburg bekommen. Dann muss aber in den letzten 6 Jahren viel passiert sein. Und nicht zum positiven.
    Da kann ich nur feststellen, ein gutes Restaurant zu haben ist ein ständiger Kampf um die Qualität. Und diesen hat das HIMALI offenbar verloren.

    Salat im HIMALI

    Salat im HIMALI

    KHASI KAJU NARIWAL

    KHASI KAJU NARIWAL

     

    HIMALI Restaurant & Bar
    Crelle Str. 45
    10827 Berlin-Schöneberg
    Telefon: 030-78716175
    http://www.himali-restaurant.de


  2. Hotel SU Antalya Türkei

    Dezember 1, 2014 by Thomas

    Hotel SU Antalya Türkei

     

    Nach dem unser letzter Urlaub schon ein paar Monate her war wollten wir uns noch ein paar Tage Ruhe und Erholung von der Winter gönnen. Gerne fliegen wir für so kürzere Trips in die Türkei und dort am liebsten nach Antalya. So auch dieses Mal und da es uns vor zwei Jahren im Hotel Su sehr gut gefallen hat war die Entscheidung schnell eindeutig.

    Das Hotel Su ist ein 5 Sterne Hotel und zeichnet sich durch seine sehr gelungene Inneneinrichtung aus. Besonders gut sind die Zimmer gelungen und der Poolbereich ist unschlagbar. Dieses war vor zwei Jahren so und hat sich zum Glück auch nicht verändert. Nur die Inhaber haben gewechselt.

    Um sich einen Einblick von der Anlage zu machen kann man die Internetseiten nur empfehlen.

    Siehe: http://www.hotelsu.com.tr/hotels.asp?hotelID=4&lang=DE

    Worüber man aber auf jeden Fall ein paar Worte verlieren sollte ist das Essen. Wir hatten Halbpension gebucht. Das war auch grundsätzlich gut so, da die kleinen Strandrestaurants auf Grund der Jahreszeit schon alle geschlossen hatten. Das Frühstücksbuffet ist mehr als reichhaltig. Auf den ersten Blick alles prima. Also schnell das Frühstück zusammengestellt. Ein paar gekochte Eier, ein wenig Aufschnitt, Brot usw. Doch was dann? Das Frühstücksei definitiv noch roh. Wie kann sowas in einem 5 Sterne Haus passieren? Das nenne ich dann mehr als schlampig. Das Brot eher trocken als frisch. Der Aufschnitt leider recht langweilig und es gibt da wirklich mehr Varianten von Wurst und Käse in der Türkei. Was ich auch nicht verstanden habe, man kann sich sein Ei frisch braten lassen. Kennt man ja auch so und es gab zusätzlich schon vorgebratende Eier. Diese allerdings eher in der Variante tot und lieblos. Was soll der Blödsinn?

    Es ist ja grundsätzlich eine schöne Idee wenn ein paar dienstbare Geister einen morgens bedienen wollen und den Tee, Kaffee und Säfte an den Tisch bringen. Nutzt aber leider wenig, wenn definitiv zu wenig Personal da ist. Also rennt man den Getränkewagen hinter her und bedient sich selbst. Eine Kanne Kaffee und Tee am Tisch würden Abhilfe leisten. So zieht sich das recht lieblose Frühstück dahin und spätestens nach dem zweiten Tag macht sich Enttäuschung breit. Aber halt, da Halbpension gibt es ja auch noch ein Abendbrot. Auch hier wieder eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Speisen. Prima denkt man im ersten Moment. Doch leider muss man feststellen. Alles Fleisch, egal ob frisch gebraten oder von Buffet definitiv tot gebraten. Dafür sind die armen Tiere nicht gestorben. Die Reisen Garnelen leider mit Darm und ich muss es wohl nicht erwähnen, tot gebraten. Übrigens hat sich das Lammfleisch durch einen durchgehend bockeligen Geschmack ausgezeichnet. Konsequent dafür aber auch jeden Tag. Das nenne ich dann auch mal eine Leistung.

    Also ich möchte es mal kurz machen. Das Essen ist auf keinen Fall einem 5 Sterne Haus würdig. Und wenn jetzt Jemand um die Ecke kommt, 5 Sterne dort kann man nicht mit 5 Sternen bei uns in Deutschland vergleichen, dann kann ich dieses nicht mehr hören. Wir waren in Sri Lanka in einem 3 Sterne Haus und das Essen vom Buffet war um Längen besser als im Hotel Su.

    Erwähnenswert sind auch die Getränkepreise. 6 € für ein sehr mittelmäßiges Glas Wein finde ich mutig. Kein Wunder, dass die Hotelbar nicht von den Gästen gestürmt wird.

    Die Anlage und die Zimmer, der Pool usw. sind wirklich toll. Doch beim Essen ist wirklich sehr viel Luft nach oben drin. Ich würde dem Hotel Su auch nur noch 4 Sterne geben. Im Sommer wenn die Strandbars und Restaurant offen sind kann einem das Essen im Hotel egal sein. Auch der Wein ist um Längen preiswerter als im Hotel und mindestens genauso gut.

    HOTEL SU

    Meltem Mahallesi, Dumlupınar Bulvarı, No:205
    07050 Muratpaşa – Antalya / Türkiye

    E-Mail: info@hotelsu.com.tr
    Tel: +90 242 249 07 00
    Fax: ++90 242 249 07 27


  3. Bagel Brothers Sandwich Restaurant in Leipzig A&O Hostel Leipzig

    September 18, 2014 by Thomas

     

    Bagel Brothers Sandwich Restaurant in Leipzig

    Wir waren mit ein paar Freunden und dessen Kindern am letzten Wochenende in Leipzig. So ein richtiger Familientrip. Unsere Freunde sind mit dem Zug und wir mit dem Auto nach Leipzig gefahren. Treffpunkt, A&O Hostel Leipzig‎ 10:30. ( Zu dem Hostel sagen ich dann auch noch ein paar Worte )Ich muss ja nicht erwähnen, dass C und ich natürlich früher da waren. Wie immer wenn man sich morgens in einer anderen Stadt trifft stellt sich die Frage, wo können wir erst einmal was zu essen bekommen? Ist mit so einer großen Gruppe nicht immer einfach. Einer unserer Freundinnen, welche sich recht gut in Leipzig auskennt, hat dann das Bagel Brothers Sandwich Restaurant vorgeschlagen. An der Reaktion von Ihrem Mann, merkte ich, da kann was nicht stimmen. Doch wer Sie kennt weiß, die Frau setzt sich durch.

    Also ab in die Altstadt und schnell waren wir auch beim Bagel Brother angekommen. Super, jede Menge freie Plätze. Doch nun das alte Problem was ich immer mit solchen SystemgastronomieLäden habe. Eine Speisekarte wo ich einfach nicht durchblicke. 1000 Varianten zum selbst kombinieren. Was soll bloß der Quatsch? Ich möchte doch nur einen tollen Bagel mit was leckeren drauf. Mehr nicht. Also haben C und ich uns je einen Tuna Salad 2, 6, 7, 8  Zwiebelbagel*, Thunfischsalat, Frischkäse, Salat, Tomate, Paprika, dazu Kaffee und Tee bestellt. Man beachte die ganzen Zusatzstoffe: 2, 6, 7, 8 =   2 mit Emulgatoren, 6 mit Säuerungsmittel, 7 mit Verdickungsmittel und  8 mit Zusatzstoffen (Wobei ich mich immer noch Frage, welche Zusatzstoffe). Also der Thunfischsalat hat ganz gut geschmeckt und der Salat dazu auch. Was eine echte Katastrophe war, das Bagel. Ich habe noch nie so ein lappiges, weiches Bagel gegessen. Sollten die nicht zumindest eine gewisse Festigkeit haben? Im Grunde war es unmöglich den Bagel und den Thunfischsalat zu essen. Ich würde behaupten dass so ca. 30% der Füllung auf dem Tablet gelandet sind. Einfach nicht zu essen. Man hätte einen Löffel benötigt. Doch diesen gab es leider nicht. Also Bagel habe ich in New York anders kennen gelernt. Und so ein schlechtes Imitat muss man sich nicht antun. 0 Punkte. Kaffee und Tee waren aber dafür O.K. Stellt sich übrigens die Frage, warum nennen Sie das ein Restaurant wenn es doch nicht anderes ist als ein schlechter Schnellimbiss mit Sitzgelegenheit.

    http://www.bagelbrothers.de/

     

     

    A&O Hostel Leipzig

    Wer uns kennt weiß inzwischen, wir lieben gute Hotels und haben auch schon eine ganze Menge erleben dürfen. Nun ist klar, bei so einer Gruppe kann es nicht das 5 Sterne Hotel sein. Und für eine Nacht ist so ein Hostel auch völlig o.k. Der Eingangsbereich ist sehr schön gestaltet und das ganze Hostel sehr sauber und gepflegt. Die Zimmer ein wenig klein und das Bad schon extrem klein. Da passen auf keinen Fall zwei Menschen gleichzeitig rein. Was aber wichtiger ist, auch das Bad ist sehr sauber und darauf kommt es ja auch an. Die Betten könnten schon bessere Matratzen vertragen. Negativ, unsere Zimmer waren um 15 Uhr immer noch nicht fertig.

    Was aber eine echte Frechheit ist, das Frühstück. Bekommt man für stolze 7,00 € pro Person. Mein Tipp, einfach lassen und bei einem Bäcker in der Altstadt frühstücken. Die Brötchen waren wirklich übelster Qualität, die Wurst und Käse aus der Aldi Verpackung. Außerdem war der Raum wo man sich sein Frühstück holen kann einfach für die Masse der Leute zu klein. Aber immerhin frisch gekochte Eier. Da habe ich in jedem Landhotel besser gefrühstückt und zu wesentlich weniger Geld.

    http://www.aohostels.com/de/leipzig/leipzig-hauptbahnhof/


  4. Seven Spices in der Muskauer Straße in Kreuzberg

    Juli 31, 2014 by Christiane

    sehr clever hat sich in der Muskauer Straße 9 schräg gegenüber der Markthalle IX, in der Donnerstags immer Streetfood Thursday ist, das seven spices in den ehemaligen Räumen des No Kangeroos, dem Boom um Streetfood angeschlossen.

    Lt. Karte erwartet uns bestes Streetfood aus allen Herren Ländern, nach authentischen Original Rezepten. Da es in der Markthalle immer recht voll ist, eine prima Alternative.

    So dachten wir….

    Die Karte umfasst von Currywurst über Empanadas, Fish & Chips weitere nette Kleinigkeiten. Da meiner Karte, wie ich im nach hinein feststellen musste, die ganzen anderen Gerichte fehlten, muss ich hier auf die Webseite vom seven spices verweisen. Lt. dieser Karte gibt es noch Burger, Suppen, Salate, Enchiladas und mehr – viel mexikanisches Essen.

    Bestellt haben wir Empandas und Fish & Chips

    Essen aus dem seven spices

    Essen aus dem seven spices

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    Sieht ganz nett aus. Aber das war’s dann auch schon.

    Also ich war noch nie in Südamerika und kann daher nicht sagen, ob ein Gericht authentisch ist oder nicht. Sicherlich gibt es ganz viele Arten der Zubereitung von Empanadas. Diese hier waren frittiert und mit Hackfleisch gefüllt. Dazu gab es einen Käsedipp, Salat und Guacamole. Aber was ich bekommen habe – keine Ahnung, gruslig. Die Empanadas waren lauwarm, fade, ohne Geschmack, fettig. Der Salat ohne Sauce, der Käsedipp schmeckten nach Plastik und die Guacamole hatte einen pelzigen Geschmack. Nicht frisch nach Koriander oder Limone, sondern als ob sie schon eine Weile in der Küche rumstand und die besten Zeiten hinter sich hatte. Ähnlich verhielt es sich bei den Empanadas – ich habe ein bisschen Chili, Koriander, Kreuzkümmel – oder ganz bescheiden ein bisschen Salz und Pfeffer erwartet.  Also ich habe schon in diversen Restaurants Empanadas gegessen – aber diese hier…puhh (oder bäh)

    Zu dem Fish und Chips denke ich mir, können wir mehr sagen. TB hat ein Jahr in England gelebt, wir waren schon häufig da, kennen also den Original Geschmack. Der Fisch war ganz ok – TB meint TK-Ware, die Bedienung meinte Zander und frisch – die Chips waren keine Chips – sondern angebratene Kartoffelachtel. Die Remoulade sei auch hausgemacht – bezweifeln wir. Dazu schmeckte sie einfach zu künstlich. Auch sein Salat hat leider nie ein Dressing gesehen. Gesamtgeschmackliche Betrachtung – geht so

    Also alles in allem, ein echter Reinfall. Bin fast geneigt denen mal mein mexikanisches Kochbuch und ein paar Gewürze vorbeizubringen.

    Lobend sei die Bedienung zu erwähnen. Sie fragte mit echtem Interesse ob es uns nicht geschmeckt hatte – und wir haben diplomatisch (ja manchmal geht das) ehrlich geantwortet. Die Bedienung war sehr nett und freundlich – aber bei aller Liebe – schlechtes Essen muss doch nicht sein. Sehr schade. Das können die Betreiber vom Morgenland doch eigentlich viel besser. Es gibt auch Frühstück und ich meine Sonntags Brunch.

    Seven Spices

     

     

     

     

     


  5. Heute bleibt die Küche kalt, denn wir gehen in den Wienerwald ( Closed )

    September 29, 2013 by Christiane

    In den letzten Wochen war es ein bisschen ruhig im Blog, lag aber daran, dass ich meine Sommerpause beendet habe und happy und glücklich jetzt für die Pressmatrix arbeite.

    Damit will ich sagen, ich war einfach abends zu müde um Essen zu gehen und darüber zu beschreiben. Aber eigentlich wollten wir letzte Woche Essen gehen – da wurschteltet mir die Müdigkeit dazwischen und wir beschlossen Hendel im neu eröffneten Wienerwald in der Oranienstraße nahe Moritzplatz zu holen.

    Die Einrichtung ist sicherlich nicht so, wie die Wienerwald Gaststätten meinen Kindheitserinnerungen nach eingerichtet sind, sondern hell, clean, ohne Ösi Chi Chi. Zu meinen Erinnerungen: Da gab es den Spruch – heute bleibt die Küche kalt, denn wir gehen in den Wienerwald – und das war toll!

    Das Restaurant / Imbiss war gegen 20:00 leer und so hofften wir auf ein schnelles, leckeres Hendel. Also husch husch zum Bestelltresen und die Bestellung aufgegeben. Der erste Eindruck der Hähnchen war ein bisschen traurig, ein paar verlorene rollierten im Bräter, ein paar fertige lagen einsam und blass im Wärmebereich. Hmmm…jetzt sind wir ja auch sehr vom Hühnerhaus verwöhnt.
    Nun gut, wir waren da, hungrig und daher bestellten wir zwei halbe Hähnchen mit Pommes zum Mitnehmen. Der Preis – stolze 7€ pro Huhn & Pommes. Bestimmt Bio? (ähm ich glaube eher nicht) Majo wäre extra. Was mir gefehlt hat, wir waren ja alleine im Laden, die Beratung zum Menü. Wir hätten das Menü + ein Softdrink für gerade mal 0.50€ mehr bekommen können. Hätte man sagen können.
    Also nahmen wir nach ca. 10 min unser Essen entgegen und fuhren nach Hause. Ich hatte ja die heimliche Hoffnung, dass die Hähnchen nochmals knusprig aufgegrillt werden und zauberhafte Broiler werden. Aber leider Fehlanzeige. Optisch also kein Highlight. Blass, nicht knusprig – dafür wurde das Hähnchen Halal geschlachtet. So, so.
    Aber nun zum Geschmack. Die Haut entsprechend labbrig (ist das so richtig geschriebenß). Das Fleisch dagegen saftig und ausgesprochen würzig. Die Pommes waren knusprig, nicht allzu fettig und lecker.
    Mein Gesamteindruck: Nett mit Lieferservice, dort sitzen und Essen – neee – ist halt wie im Mc Doof zu Essen – wobei der gemütlicher ist, 100 % haben wollen und Wiederholungstäter werden wir eher nicht. Wir bleiben unserem Hühnerhaus treu.

    http://www.wienerwald.de

    Und mit Recht ist der Laden inzwischen geschlossen


  6. Schlesisch Blau in der Köpenicker Straße

    April 24, 2011 by Christiane

    heute morgen fragte Thomas mich “ sind wir zu mäkelig“. Hmmmm, möchte ich weder verneinen noch bejahen. Wir wollen einfach nur gutes Essen für einen angemessenen Preis. Wie kommen wir auf diese Unterhaltung? Ganz einfach, obwohl das Schlesisch Blau praktisch vor unserer Haustüre liegt, waren wir gestern Abend zum ersten Mal mit unseren Freunden den Strafis da. Für 17 € gibt es ein 4-Gänge Menü. Kann man nicht meckern. Gestern gab es zwei Suppen eine Spinat- und eine Spargelsuppe zur Auswahl. Die holt man sich selber von der Kochmaschine. Danach bekommt man Salat in der hübschen Schüssel auf den Tisch und kann zwischen diversen selbstgemachten Essigen wählen. Dazu Brot & Butter. Danach die Qual der Wahl zwischen 3-4 verschiedenen Hauptgängen, gestern Seelachs, zweierlei vom Lamm, Schweinebauchkrustenbraten, Boeuf Burguignon und Maultatschen, danach Desserts diverse Tartes.
    Wir probierten beide Suppen aus und waren uns recht einig, dass beide alles andere als gut waren. Die Spinatsuppe schmeckte nur nach gehäckselten Spinat mit deutlich zu wenig Geschmack. Die Spargelsuppe war schlecht legiertes Spargelwasser. Nicht cremig nicht sonderlich geschmacklich gewürzt. Hmmm das ist das hochgelobte Essen vom Schlesisch Blau? Na ja.
    Der Salat war eine hübsche Mischung diverser Sorten inkl. Sprossen. Nichts auszusetzen. Danach wählten wir alle einen anderen Hauptgang. Mein Wahl fiel auf das Boeuf. Meine Erwartungshaltung war zart im Mund zerfallendes Fleisch, würzig sämige Sauce, kräftiges Kartoffelpüree. Das Fleisch zerfiel nicht, die Sauce war dünn, wässig und geschmacksarm. Das Püree ließ ne Menge Salz vermissen. Der Spargel war gut und wunderbar bissfest. Thomas sein Lamm mit den Ratatoille war ok, aber nicht dem entsprechend was Thomas sich vorgestellt hat. Langweilig fiel das Wort. Torsten war mit seiner Schweinekruste (sah lecker aus) sehr zufrieden, Soße, Kraut prima. Claudia nannte ihren Fisch eine zwei minus. Als Dessert entschieden wird uns dann für die Mousse au Chocolate Tarte und Limonentarte. Beides lecker. Mittlerweile war der Landen superlaut, warm und wir entschieden in den Salon Schmück auszuwandern. Der Service, Andechser Bier und Grauburgunder waren prima. 17 € für ein Menü hin oder her, es war besseres Kantinenniveau und alle Schlesisch Blau Fans werden uns sicherlich lynchen, aber das war echt nichts. Gerade bei Hausmannskost – und gerade wenn diese aus Frankreich kommt, erwarte ich mehr Aroma. Mein Bouef lies den Burgunder in der Soße missen und auch Bouquet Garni hätte nicht geschadet und die Kartoffeln wollten sicherlich nicht für dieses Fade Püree sterben.


  7. Lebensmittel in Mitte

    April 24, 2011 by Christiane

    Eine Weile war es ganz still um uns, aber die Biergartensaison ist eröffnet und unsere Lieblingsplätze von letztem Jahr mussten natürlich erstmal besucht werden. Zu nennen ist da der Floriansgarten und das Deckshaus. Letzteres war vor kurzem der Ausgangspunkt zu einem – so geplanten – netten Abendessen mit einem Freund im Restaurant Lebensmittel in Mitte in der Rochstraße. Hohe Wände mit schönen Regalen voller kleiner Köstlichkeiten und ein Einkaufstresen mit Landjäger und anderen Schweinereien lassen schon einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Karte klingt ebenfalls verheissungsvoll. Schnitzel, Steak Tartare, Tafelspitz, Vesper und..und.. yummi. Wir wählten dann auch das Wiener Schnitzel, Steak Tatare und den Tafelspitz. Dazu Bier aus Augsburg.
    Als Starter bekamen wir noch eine kleine Sülze, die obwohl ich Sülze überhaupt nicht mag, fairerweise echt lecker war.

    Das Brot dazu sah köstlich aus, war aber leider ein wenig trocken.
    Dann kamen unsere Hauptspeisen. Mein Schnitzel, groß, braun und einer riesigen Portion Kartoffelsalat.

    So und jetzt mal meckern. Das Schnitzel war mehr als nur totgebraten. Es war so was von mausetod und somit ungeniessbar- Schon lange habe ich nichts mehr zurückgegeben, aber dieses ja. Oben schwamm auch noch das Fett. Der Kartoffelsalat am Anfang sehr würzig und lecker war aber nach ein paar Bissen einfach zu salzig. Der Tafelspitz geschmacklich ganz gut.

    Sehr großzügige Scheiben aber ein bisschen zu dick. T. meinte, die Bisse wurden immer länger im Mund. Thomas war mit seinem Tatar ganz zufrieden, aber verglichen mit dem im La Cocotte, noch deutlich schwächer – sowohl von der Optik als auch den Beilagen.

    Tja, also das war echt nichts. Wären wir besser mal auf dem Deckshaus bei Matjes und strammen Max geblieben. Service war im Lebensmittel in Mitte nett, das Schnitzel wurde anfänglich als versehen berechnet dann doch storniert – oder besser von mir gegen Landjäger, Seelen und co. eingetauscht.


  8. Bar Raval von Daniel Brühl in der Görlitzer

    Februar 27, 2011 by Christiane

    Tja, darüber würden wir gerne berichten, können wir aber nicht! Und warum? Ganz einfach, wir sassen doch geschlagene 15 Minuten im Restaurant und wurden einfach, schlich ignoriert. Kein Winken, kein Entschuldigung, hallo, huhu wirkte. Das Personal war so mit sich selbst beschäftigt…puuh. Gäste die wohl schon einige Zeit vor uns dort waren und somit vor uns bestellten, bekamen als wir aufstanden und gehen wollten endlich ihre Flasche Wein. Das nenne ich mal Tempo.

    Ansonsten: es roch noch sehr nach Farbe, dafür können sie nichts – war aber auch nicht appetitanregend, zu den Speisen, keine Ahnung, ne Karte haben wir ja nie zu sehen bekommen. Die Einrichtung wohl einer klassischen Tapabar aus Barcelona nachempfunden. Hochtische mit Barhockern, recht kühl, schlicht im Ambiente. Da darf man auf jeden Fall nicht zu tief in den Rioja schauen, der Fall kann tief sein. Aber gibt es denn dort überhaupt Rijoa? Ich erinnere, wir haben keine Karte gesehen. Jetzt möchte ich mal folgende Aussagen treffen: Kann alles passieren, wenn man gerade vor ein paar Tagen aufgemacht hat, aber das darf nicht passieren.

    Bin gespannt ob die in K’berg überleben

    http://barraval.de/

    Nachtrag: überraschenderweise hat Bar Raval auf meinen Bericht reagiert – siehe dazu Kommentare

    Bitte beachtet auch die anderen Beiträge der Bar Raval – mittlerweile bin ich ein echter Fan geworden 🙂

     


  9. Bergmannstrassenfest Fressmeile

    Juni 27, 2010 by Christiane

     

    Wir haben uns gefreut,,,,lecker essen für schmales Geld…Kreuzbergs Spitzengastronomie ausprobieren..yeeee. Schon auf dem Strassenfest gab es wunderbare Gerüche…Afrika, Indien, Vietnam, Currywurst…da läuft einem schon mal das Wasser im Mund zusammen.

    Plan – 16:00 Sonntag hingehen..anyway das Deutschlang gegen England spielt..es geht doch um‘ s Essen. Dachten wir!

    Gott bin ich sauer!

    Ich startete mit Bachsaibling mit Kartoffel-Apfel-Püree aus dem Le Cochain Bourgeois…superlecker..auch wenn die Jungs mehr Fußball als Essen geguckt haben. Der Fisch war perfekt, das Püüh einer neuen Erfahrung. Geil. Thomas wählte lauwarme Belugalinsen mit gerösteter Wachtelbrust Minze und Salat. Hört sich toll an war aber super fad, Salz und Pfeffer fehlte – wie letztes Jahr. Kurz -das Noi Quattro ist  langweilig. Gefreut habe ich mich auf das Baccalaa marcato (Kabeljau) alla veneziana auf confierten Tomaten in /auf Kartoffelsauce von der Bar Centrale aus der Yorckstrasse. GRAUENHAFT: Es war grauenhaft..ne Ziege hat mir auf die Zunge gepisst!!!“! Ich konnte (auch Thomas nicht Differenzieren zwischen Ekel  und Gourmet), Was soll ich sagen: !!! Scheinbar sind wir keine Gourmets, scheinbar sind wir kulinarische Flachpfeifen..aber es war Bäääh.

    Ich wollte noch gerne vom Hartmann‘ s die Jakobsmuscheln mit zweierlei Blumenkohl probieren, aber Essen gab es nur während der Halbzeit DE – UK.

    Ich bin sauer: Thomas zum Essen aus der Bar Centrale:“ ICH ESSE LIEBER TK-Pizza, „Christiane“ scheinbar bin ich kein Gourmet, ich gehe lieber zum Hähnchen Haus, Sorry,…..ich habe Frust.

    Es war das schlechteste Bergmannstraßen-Gourmetzelt was ich je erlebt habe. Denke mal die Köche haben einfache Gerichte gewählt, damit sie Fußball schauen können.  Frustriert sind wir dann zurück in den heimatlichen Kiez in’s schöne Eckbert Zwo. Kein Fußball, einfach nur nett und aufmerksam. Es ist immer grundsolide und am Gast orientiert. Danke dafür.


  10. Meckern über das No Kangeroo – CLOSED-

    März 7, 2010 by Christiane

    über das No Kangeroo haben wir ja bereits früher berichtet. Eigentlich gehen wir da ganz gerne mal hin. Aber die letzten Mal war ich schon sehr enttäuscht.

    Schwachsinnigerweise habe ich Kässpätzen bestellt. Ja blöd, weiß ich doch wie sie perfekt zu schmecken haben – also praktisch wurde die mir ja in die Wiege, Muttermilch wo auch immer gelegt. Ich habe auch immer gesagt, die Besten gibt’s dahoim im Heckmannufer.

    Egal..weiter: Nach einer kurzen Wartezeit brachte mir die nette Bedienung einen großen Teller. Nun geht das Elend los. Optisch erstmal ok – wobei ich nicht weiß, was ein Riesenbüschel glatte Petersilie darauf verloren hat (aber wir werden es gleich rausfinden). Dazu rote Zwiebeln (kann man machen), die nur kurz angegart waren und daher noch sehr al dente waren. Nachdem ich den Grünkram weggeräumt habe (war ne echte Schufterei), recht ordentliche Konsistenz der Spatzen. Prima. Noch ein bischen Salz und Pfeffer dann geschmacklich absolut fein. Aber warum ich jetzt meckern will? Gemach…nach einigen Bissen, die mich durchaus zufrieden gestellt habe, beisse ich auf was, ja was…was wachsiges. Ein versehen, bestimmt. Aber nein! Und jetzt muss ich echt meckern. Hat doch das Küchenpersonal einfach die ganze Rinde der verschiedenen Käsesorten dringelassen. Ist ja bei Rotschmierkäse mal noch ok…aber nicht Wachsrinde. Nicht 7-8 solcher Klumpfen. Sorry…das ist pure Faulheit der Küche. Rindenreste gehören in den Müll, aber nicht in’s Essen der Gäste. Zu loben wäre nur noch, dass sie verschiedene Käse verwendet haben, was ich an den Klumpfen eindeutig feststellen konnte.

    Selbstverständlich habe ich mich gleich beschwert und das Essen zurückgehen lassen. Der Küche war’s egal. Der Bedienung sehr peinlich. Jetzt könnte man sagen..ok schiefgelaufen, so was passiert bestimmt nicht nochmal. Aber da bin ich anderer Meinung. Ich hatte zweimal bei früheren Besuchen Kartoffelsalat, bei dem ein Teil der Kartoffeln noch fast roh waren, der Rest zerkocht. Thomas seine Bratkartoffeln waren teils leicht angebrannt, teils roh. Es ist pure Faulheit, wenn man Kartoffeln nicht in gleichmäßige Scheiben schneidet und brät oder einfach alle Pellkartoffeln abgießt, ohne auf die Größe zu achten.

    Ich sag’s mal so…wenn die keinen Bock auf ihren Job haben, dann sollen sie’s auch lassen. Schließlich sind wir zahlende Gäste und nett und geben auch Trinkgeld und empfehlen (wenn verdient) auch weiter. Man, ich bin immer noch sauer…(Ich muss mir nämlich jetzt die ganze Zeit von Thomas anhören, habe ich Dir nicht abgeraten, die besten Spätzle gibts doch nur dahoim – im Heckmannufer)