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Posts Tagged ‘Mitte’

  1. Roy & Pris Star Kitchen Berlin ein Jahr später

    Mai 15, 2017 by Thomas

    Roy & Pris Star Kitchen Berlin ein Jahr später

     

    Vor fast einem Jahr waren wir schon einmal im Roy & Pris essen. Damals völlig angetan und wirklich begeistert. Toller Service, tolles Essen was will man mehr. So unser Stand.

    Roy & Pris Star Kitchen Berlin

    Nun hat es uns nach fast einem Jahr wieder dorthin verschlagen. Und leider kann ich unsere Enttäuschung nicht verbergen.

    Der Service nett aber leider ohne die damals kompetente fachliche Begleitung. Sprich, Erklärung der Speisen, besondere Empfehlungen usw.

     

    Wir waren insgesamt 5 Personen und wollten als erstes Vorspeisen bunt gemischt für 5 Personen. Da hätten wir schon eine Beratung erwartet. In welche Richtung sollen die Vorspeisen gehen, was mag man auf keinen Fall, wo sind die Vorlieben usw.  Und das hatten wir bei unserem ersten Besuch wirklich anders kennen gelernt. Unglücklich finde ich auch, dass wenn es 5 Personen sind man nur 4 Tempura Prawns zum Beispiel bekommt. Einfach pro Vorspeise 1 bis 2 Euro mehr nehmen und das Problem wäre gelöst.

     

    Leider konnte mich der Hauptgang auch nicht wirklich überzeugen. Ich hatte Shanghai Quail 5 Spices  ( Ausgelöste Wachtel, knusprig gebraten, an Garnelenpaste ) für 13 € gewählt. Das Wachtelfleich war gut und auch knusprig gebraten. Von der Garnelenpaste habe ich leider wenig mitbekommen. Und das Wort Spices hätte ich ja mit gewürzt interpretiert. Das hatte ich mir anders vorgestellt. So war es ein eher lustloses rumstochern und weit weg vom kalendarischen Glück.

     

    Nun überlege ich die ganze Zeit, was ist passiert? Hat sich das Roy & Pris verändert? Bin ich es?

    Doch als Optimist werde ich es noch einmal versuchen. Nicht morgen aber in ein paar Wochen. Und ein Besuch der wunderschönen Terrasse lohnt immer. Auch wenn es nur zu einem Drink ist.

     

    Hier noch der Link der Speisekarte. Immer ein guter Ort seine Erfahrungen zu hinterlassen:

    Roy & Pris

    Weinbergsweg 8A

    10119 Berlin


  2. Lutter & Wegner Gendarmenmarkt Berlin

    Dezember 27, 2016 by Christiane

    An für sich bleiben wir am ersten Weihnachtstag traditionell zu Hause und machen ein Resteessen. Jetzt muss man dazu sagen, wir gehören nicht zu den 45% der Deutschen, die am 24.12 Kartoffelsalat und Würstchen essen, sondern es gibt immer ein mehrgängiges Menü. Da wir dazu neigen viel zu viel zu kochen, na ja dann halt Resteessen am 25.12.

    Da aber ein Freund uns am 25.12 uns zu seinem Geburtstagsessen eingeladen hat, musste wir diese Tradition brechen und trafen uns zum Dinner im Lutter & Wegner am schönen Gendarmenmarkt. Da wir bei phonedownchristmas mitgemacht haben, gibt es dieses Mal auch keine Bilder.
    Also zum Stammhaus von Lutter & Wegner. Es ist ein wunderschönes Lokal, gediegen und perfekt für Familienessen oder einem Business-Dinner. Es gibt diverse Räume, mal weiß eingedeckt, mal mit karierten Tischdecken. Es gibt die Weinstube, das Hauptrestaurant und zwei weitere Räume. Jeder Raum hat seinen eigenen Charakter und Charme. Ist halt kein Hipsterlokal, sondern entspricht eher dem altwürdigen Gebäude. Ich mag das Ambiente.
    Wer am Fenster sitzt, hat dann auch noch den wunderbaren Blick auf den Gendarmenmarkt. Schön.
    So…also wir trafen uns zu sechst in der Weinstube. Die Karte ist übersichtlich. Ein paar Tages-Gerichte, eine kleine Standardkarte. Die Richtung ist ein bisschen österreichisch. Also es gibt kleine und große Wiener Schnitzel mit Kartoffel- Gurkensalat oder Bratkartoffeln. Berliner Leber mit Kartoffelpüree, jetzt zur Weihnachtszeit natürlich Gänsekeule – mal als ostpreussisch mal als masurisch bezeichnet. Kartoffelsuppe, Salate, Blutwurst, Sauerbraten und Ente komplettieren das Angebot. Eine Tageskarte bietet dann auch Fischgerichte an.
    Wir entschieden uns für Schnitzel, Berliner Leber wurde mit Erdäpfelstampf, anstatt Kartoffelpüree (was aber bei Lutter & Wegner das ein und das Gleiche ist, hääh??), Tatar als Hauptspeise, Kabeljau mit Linguine und Belugalinsen (das sind die kleinen schwarzen, nussigen), und ostpreussische Gänsekeule mit Klössen und Rotkohl. Auf Vorspeisen und Desserts haben wir verzichtet, nur Freund T. bestellte noch eine Käseplatte als Dessert für 16€.
    So das Schnitzel – ich hatte das kleine. War in Ordnung. Was mir bei einem original Wiener Schnitzel dann natürlich fehlt, sind Preisebeeren, Kapern und die Sardelle. Würde ich bei einem Preis von 21,50€ für ein kleines Schnitzel schon erwarten. Das Schnitzel kam ein wenig einsam auf dem Teller daher. Nur eine halbe Zitrone gab noch ein bisschen Optik ab. Der Kartoffel- und Gurkensalat werden getrennt dazu gereicht. Beide haben mir gut geschmeckt – ich meine aber mal gehört zu haben – kommt aus dem Eimer. Egal – dann war es ein guter Kartoffelsalat-Eimer. Größe für mich prima. War gut – aber es gibt auf jeden Fall bessere Wiener Schnitzel in der Stadt. Ich gehöre ja nur der Fraktion, die die wellige Panade bevorzugt.
    Thomas seine Leber, sehr gut gebraten und saftig, die Sauce hätte noch ein bisschen bumms vertragen, der Stampf war dann nur ein grobes Kartoffelpüree (T. hasst nun mal Kartoffelpüree) also für T. nicht so dolle.
    Die Gans wurde recht kommentarlos verspeist. Auch hier war alle ok. Der Tatar wurde als sehr gut deklariert. Das große Schnitzel – groß. Unsere 1,94 große Begleitung wurde ausreichend satt.
    Der Kabeljau mit den Linguine (um die 28€) – auch in Ordnung.
    Ihr lest schon, ein großes Juchhu war nicht so dabei. Es war alles in Ordnung, aber na ja ein bisschen Luft nach oben ist merkbar.
    Zum Schluß gab es den Käse. 5-6 verschiedene Sorten für 16€. Hübsch mit Brot, Grissini und Feigensenf. Was ich mir hier gewünscht hätte, wenn der Kellner a) die Käsesorten erklärt und b) die Essempfehlung ausspricht -also welchen Käse zuerst essen und den kräftigsten zum Schluß. Zumindest kenne ich das so.
    Service war freundlich und aufmerksam.
    Was bleibt zu sagen? Die Location ist sehr schön, Service aufmerksam, freundlich. Essen ist ok. Preisliche gehoben, für uns stimmte das Preis / Leistungsverhältnis nicht ganz. Publikum gemischt, zwischen Touristen und Einheimischen die gepflegt essen gehen wollen. Der badische Weißburgunder, Empfehlung unseres Kellners, leicht frisch und passte prima.

    Zu empfehlen, wenn’s Wetter wieder schön ist, draußen sitzen und das Treiben auf dem Gendarmenmarkt beobachten und ein Glaserl Wein schlürfen…

    Adresse: Charlottenstraße 56, 10117 Berlin
    Telefon:030 20295415

     


  3. Roy & Pris Star Kitchen Berlin

    Juni 14, 2016 by Christiane

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    Terrasse von Roy & Pris in Mitte

     

    Als es hieß, lass uns im Roy & Pris in Mitte treffen, dachte ich mir erst so, hmmmm Mitte? Viele Touris. Aber ok. Dann hmmmm Chinesisch – na ja Ente süße sauer hatte ich schon lange nicht mehr. Aber ok. Als ich mir dann die Speisekarte im Internet angeschaut habe, dachte ich mir so – vergiss Ente süß sauer und Bratreis – das wird ja ganz spannend.

    Die Karte liest sich sehr modern. Da stehen sogar für uns (wir waren ja schon oft in Asien unter anderem in Hong Kong unterwegs) unbekannte Gerichte wie z.B.

    Bitter Melon Symphony 6,5
    Bittere Bittermelone mit getrocknetem Gemüse, Ingwer und Chili

    Black Morels Salad 7,5
    Salat von schwarzen Morcheln mit marinierten Sardinen, Chili und Ingwer

    Octopus and Rhubarb 9,5
    Frischer zarter Oktopussalat mit gedämpften Radieschen und Rhabarber

    Yellow Fin Tuna Sashimi 14,5
    Sashimi vom Gelb Flossentuna (NT) auf Wakame-Nashi-Salat mit Wasabi-Emulsion

    Speared Sepia Heads 9,5
    Knusprig gegrillte Baby-Sepia-Köpfe am Spieß, mit Cumin gewürzt an Hoisin-Sauce

    R&P Spring Roll 8,5
    Feine knusprige Frühlingsrollen mit Fleisch aus der Barbarie-Entenbrust und Maronen gefüllt

    Lamp chops `Chefs Favourite` 14
    Neuseeländische Lammkoteletts, zart gebraten mit Pfefferminze und getrockneten Chili

    und viele andere Verlockungen.

    Da dachte ich mir also – auf nach Mitte.

    Zuerst fällt die wunderbare Terrasse auf. Letzte Woche Mittwoch war es ja noch wunderbar warm, also haben wir dort Platz genommen. Dank der schönen Einrichtung, dem alten Olivenbaum und den vielen Bambussträuchern kam sofort Urlaubsfeeling auf. Perfekt. Begrüsst wurden wir von dem unglaublich netten Nico, der uns zugleich das Konzept erklärte. Es geht bei Roy & Pris nicht einfach um Nahrungsaufnahme, sondern darum mit allen Sinnen zu genießen. Ja, machen wir gerne :-). D.h. die Gerichte sollten am besten nicht einfach „blind“ bestellt werden, sondern sollen eine Symbiose für Auge & Zunge ergeben. Also salzig mit süß, bitter mit mild, scharf mit sauer etc. sollte man kombinieren. OK. Also haben wir uns in die fachkundigen Hände gegeben und ihn für uns bestellen lassen. Sehr Rücksichtsvoll wurde auf unsere Allergien & Präferenzen Rücksicht genommen.

    Terrasse Roy & Pris, Mitte Weinbergsweg

    Terrasse Roy & Pris, Mitte Weinbergsweg

    Die Spannung steigt, während wir auf der schönen Terrasse entspannt ein Gläschen hervorragenden Weißwein genießen. Und dann ging es los: (wir hatten alles was ich als Auszug aus der Speisekarte oben geschrieben habe).

    Optisch – ein Knaller. Jedes einzelne Gericht optisch perfekt auf sehr schönem Geschirr präsentiert. Geschmacklich ein absolutes Geschmackserlebnis! Die Baby Sepia Köpfe am Spieß unglaublich zart und würzig. Der  Oktopussalat ebenso zart und mit dem Rhabarber und Radischen eine unbedingt zu wiederholende Geschmackserfahrung. Die Bittermelone war – wie sie ja schon aussagt – bitter. Nicht ganz so mein Fall, aber es passte dennoch zu den anderen Gerichten. Einen Morchelsalat hatte ich noch nie probiert – aber mit den Sardinien ebenso ein Knaller. Der Thunfisch mit dem leichte  Wasabidressing – ein Gedicht. Irgendwann rutschte mir so etwas wie „geile Scheiße“ raus. Die Lambchops leicht scharf, perfekt gebraten. Ach was soll ich sagen. Es war einfach hervorragend. Die Auswahl die Nico für uns getroffen hat (man kann ruhig angeben wie viel man ausgeben möchte) erstklassig.

    Ich gebe zu, das ein oder andere Gericht hätte ich mir nicht bestellt – da ich z.B. Rhabarber nicht so mag, aber Leute – ich hätte echt was verpasst. Manchmal muss man sich in die Hände vom erfahrenen Personal geben und wird so etwas von – mir fehlen die Worte – positiv überrascht. Gesamt ist zu sagen, die Auswahl von Nico war perfekt. Die verschiedenen Geschmäcker haben sich wunderbar verbunden und alle Geschmackspunkte auf der Zunge wurden angesprochen. Auch die unterschiedlichen Konsistenzen waren spannend im Mund und haben zusammengepasst.

     

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    Frischer zarter Oktopussalat mit gedämpften Radieschen und Rhabarber

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    Shanghai Surprise 6,5 Weisse Morcheln, Lotuskerne und Lilienknollen im Kandiszucker-Saft

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    Neuseeländische Lammkoteletts, zart gebraten mit Pfefferminze und getrockneten Chili

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    Speared Sepia Heads 9,5 Knusprig gegrillte Baby-Sepia-Köpfe am Spieß, mit Cumin gewürzt an Hoisin-Sauce

    Black Morels Salad 7,5 Salat von schwarzen Morcheln mit marinierten Sardinen, Chili und Ingwer

    Black Morels Salad 7,5
    Salat von schwarzen Morcheln mit marinierten Sardinen, Chili und Ingwer

     

    Aber nicht nur die Terrasse ist sehr schön, auch innen sehr, sehr coole Einrichtung. Am liebsten würde ich das nächste Mal an der Bar sitzen, und den Köchen aus Singapur & Malaysia beim kochen zugucken (und in einem unbeobachtetem Moment mit den Stäbchen in die Töpfe langen :-)) – Mach ich natürlich nicht.

    Unbedingt sollte man die Toilette besuchen. Das Licht geht erst sehr langsam an, Vögel zwitschern und es riecht nach Gräsern und Wald. Ultracool.

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    So kommen wir zum Fazit – falls dieses noch nicht offensichtlich ist – Phantastisch. Ja, diese Worte verwenden wir mittlerweile echt selten, aber hier ist es aus unserer Sicht angebracht. Wir hatten einen wunderbaren Abend mit ungewöhnlichem Essen, fachkundigen, freundlichen, charmanten Service, tolles Ambiente – also im Ernst. Toll. Das wird schwer zu toppen sein. Die Portionen mögen auf den ersten Blick etwas klein und vielleicht teuer sein, aber es sind super Zutaten und wenn’s man richtig macht, nascht jeder bei jedem mit und man wird definitiv angenehm satt.

    Allein durch das Essen teilen (wir waren zu dritte) bekommt man ein schönes China-Urlaubsfeeling und geben jeden Menge Anlass mal das Handy wegzulegen und über diese „geilen“ Kompositionen auf dem Teller zu sprechen.

    Das Roy & Pris kommt definitiv auf unsere Lieblingsliste!

     

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    Übrigens – das Roy & Pris ist so etwas wie die kleine (oder doch große) Schwester von der Long March Canteen in Kreuzberg. Auch wenn das Konzept vollkommen anders ist, gemein ist ein tolles Konzept und ungewöhnliche Speisen (in der Long March hatte ich (also ich) frittierten Karpfen gegessen und fand es lecker.

    Roy & Pris
    Weinbergsweg 8A
    10119 Berlin

    PS: am besten kurz vor Sonnenuntergang hingehen und den Blick auf den Weinbergspark mit vielen Köstlichkeiten genießen.

     


  4. Neuer Restaurantchef im The Grand Berlin Mitte

    Juni 3, 2016 by Thomas

    RNeuer Restaurantchef im The Grand Berlin Mitte

     

    Tilo Roth verlässt nach 4 Jahren das The Grand um ein neues Business zu starten. Sein Nachfolger wird sein  langjähriger Souschef Mathias Josupeit. Damit dürfte das hohe Niveau im The Grand gesichert sein.

    Mathias Josupeit erste Stationen nach der Kochausbildung waren das SAS Radisson, Robinson und Dorint Hotels, seine Berliner Stationen Borchardt Catering, Rio Grande und das Filetstück. 2014 wechselte er dann ins The Grand.

    Tilo war seit der Eröffnung ein Stück des Temas von Jesko Klatt und dafür verantwortlich im Rodeo und Rodeo Ressort.

    Tilo wird es geografisch nach Friedrichshain und Kreuzberg verschlagen mit einem neuen Konzept an zwei Standorten. Wir haben etwas von Glänzenden Aussichten gehört. So der Name des Projektes. Mehr demnächst in unserem Blog.


  5. Restaurant KIRSONS Berlin Mitte

    Mai 19, 2016 by Thomas

    Restaurant KIRSONS Berlin Mitte

    Neulich erreichte uns eine Einladung zur Eröffnung der lettische Restaurantkette KIRSONS ( Lido Gruppe ) in der Charlottenstr. in Berlin Mitte. Wow, toll, lettisch essen waren wir noch nie. Also schnell ein paar Basisinformation über die lettische Küche eingeholt, zugesagt und gestern war es dann soweit.

    Ja und nun wird es schwierig. Als wir das Restaurant betreten haben war der erste Eindruck, das ist eine Autobahn Raststätte. Die Inneneinrichtung überhaupt nicht unser Stil. Könnte auch die Kantine einer Senatsverwaltung sein. Nur einen Hauch schicker. Aber über Geschmäcker kann man ja immer trefflich streiten.

     

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    Restaurant Kirson in Berlin

     

    Was auch nicht gut war. Wir hatten angekündigt, dass wir erst um 16 Uhr kommen konnten. Wir wurden am Empfang auch von einer netten jungen, in lettischer Tracht gekleideten Dame empfangen, aber leider keine Erklärung wie das Ganze funktioniert usw. Also sind wir erst einmal ein wenig orientierungslos durch das Restaurant gestolpert und am Buffetbereich angelangt.

    Was man wirklich sagen muss, die Auswahl ist riesig. Und es sollte auch für jeden Geschmack etwas dabei sein. Nun ist natürlich ein riesiges Angebot kein Garant dafür, dass es auch wirklich schmeckt.

    Wir haben uns bei der Auswahl unserer Speisen auch recht schwer getan. So richtig lettisch ist das uns nicht vorgekommen. Und hatten wir auch ein wenig anders im Internet gelesen. Sollen wir uns so falsch informiert haben?

     

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    Buffet / Selbstbedienng im Kirso Restaurant

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    Also C hat sich dann für einen Schaschlik Hühnchen entschieden, dazu Ofen Kartoffeln und eine Champion-Sauce (mit frischen Champions) . Welche schon ein wenig sehr angedickt war. Das Hühnchen war o.k. und die Kartoffeln leider schon recht weich. Passiert halt wenn die Speisen zu lange warm gehalten werden.

     

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    Ich habe es mir einfach gemacht. Eine Wurst und dazu Kartoffelsalat. Die Wurst war o.k. und hat mich sehr an eine süddeutsche Rotwurst erinnert. Ja und der Kartoffelsalat war halt ein Kartoffelsalat. Leider kein Juhu.

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    Ehrlich, wir waren enttäuscht. Oder sind mit der falschen Erwartungshaltung an den Besuch ran gegangen. Was auch wirklich fehlt, wenn man so einen Laden eröffnet und die Eltern von Kindern ein wenig beim Besuch entlasten möchte. Eine Spielecke für Kinder.

    Wir sind gespannt ob das Konzept aufgehen wird. Wir denken es wird schwierig. Aber es haben ja auch schon ganz andere Läden überlebt.

    Doch überzeugt Euch selbst.

    KIRSONS Restaurants

    Charlottenstraße 13/ Rudi-Dutschke Straße 18

    10969 Berlin


  6. Grillen & Chillen Restaurant The Grand Berlin

    Mai 18, 2016 by Thomas

    Terrasse The Grand

    Terrasse The Grand

    Grillen & Chillen Restaurant The Grand Berlin

     

    Wir waren schon eine ganze Weile nicht mehr im The Grand. Daher hat uns die Einladung zur neu gestalteten und sehr schönen Terrasseneröffnung sehr gefreut. Termin 4.05. um 18 Uhr. So laut Einladung. Und wer uns kennt weiß, wir sind immer extrem pünktlich. Was uns aber wohl entgangen ist, die Uhrzeit wurde auf 19 Uhr verschoben. Also standen wir um 18 Uhr pünktlich am Eingang und brachten die gerade stattfindende Personalversammlung ein wenig durcheinander.  Dank seiner souveränen Art hat uns aber dann Herr Möckel eingelassen und wir konnten uns einen super Platz auf der Terrasse schnappen. Leider war dieser Tag alles andere als ein sonniger und vor allem warmer Tag. Daher ist es auch völlig unverständlich, dass die Heizpilze so spät erst in Betrieb genommen worden sind. Der erfahrende Terrassenbesucher weiß, auch die Heizpilze brauchen ein wenig Vorlauf um auf Touren zu kommen.

    Nun warteten alle auf die angekündigte Eröffnungsrede vom Chef. Ist leider ausgefallen, da er sich noch irgendwo im Auto befand und nicht rechtzeitig da sein konnte. So wurde das Buffet ohne Ankündigung einfach eröffnet. Wenn man es dann überhaupt mitbekommen hat. Nicht sehr professionell.

    Doch nun zum wichtigen des Abends. Das Buffet. Das Fleisch wurde in einem Smoker gegrillt. Leider hat der Rauch einen extremen Eigengeschmack welchen ich noch am nächsten Tag schmecken konnte. Das Fleisch, leider sehr durchwachsen war sehr englisch zubereitet. Ich würde es als die Jungs Variante bezeichnen. Also ehrlich, nicht mein Fall. Sorry. Dafür gab es am Buffet noch div. Salate, Brot usw. Alles in allem ganz o.k. Bei dem gegrillten Fisch und Garnelen hatte ich immer Pech. Leider wenn ich was holen wollte, war nichts fertig. Schade.  Das Flying Buffet war aber dafür sehr gelungen. Es gab unter anderem Tatar welcher sehr gut war und was mir aufgefallen ist. Einen sehr mittelmäßigen Caesar Salat. Dafür war das Personal immer am Gast und wirklich sehr gut. Prima.

     

    Und die Gäste? Ja was soll man sagen. Es hat sich mal wieder Reich und Schön, B und C Promi getroffen. Man stand wichtig in den Gängen rum. Den sehr köstlichen Champagner in der Hand. Man sollte denken, solch wichtige Menschen sind den Umgang mit einem Buffet gewohnt und kennen die Regeln. Aber weit gefehlt. Es gab keine Regeln und so entwickelte sich die heiße Schlacht am kalten Buffet,  wie so schön schon von Reinhard Mey besungen.

    Ja was kann man über den Abend sagen? Dafür, das im The Grand Fleisch einer der wichtigsten Dinge ist waren wir enttäuscht. Da heben wir einfach mehr erwartet oder falsche Vorstellungen gehabt. Das Buffet ganz o.k. aber halt auch nicht wirklich was Besonderes. Der gratis Weißwein gut und der Schampus sehr gut.

    The Grand
    Hirtenstraße 4
    10178 Berlin

    www.the-grand-berlin.com


  7. Restaurant Dolcetto Trattoria – Pizzeria Berlin Mitte

    April 19, 2016 by Thomas

    Restaurant Dolcetto Trattoria – Pizzeria Berlin Mitte

     

    Tagliatelle Celentano

    Tagliatelle Celentano

     

    Seit einiger Zeit wollten wir uns mit unseren Patenkindern nebst Erzeugern mal wieder treffen Aber wohin mit insgesamt 9 Personen? Eine passende Örtlichkeit zu finden ist nicht leicht. So mal ja bei 9 Personen sehr unterschiedliche Geschmäcker usw. existieren. Also haben wir kurz nachgedacht und uns ist das Restaurant Dolcetto in Berlin Mitte eingefallen. Das Restaurant ist uns schon öfters beim vorbei fahren aufgefallen. Und das gute, wir waren selbst noch nicht dort. Also war die Entscheidung schnell gefallen und bei 9 Personen auch schnell reserviert.

    Als wir angekommen sind war ein schönerer Tisch schon für uns vorbereitet. Der Gastraum ist hell und nett eingerichtet. Und was wir besonders schön fanden, rot weiß karierte Tischdecken. So gehört sich das doch für ein italienisches Restaurant. Das Personal extrem höflich und zuvor kommend. Prima.

    C bestellte sich eine Pizza Amadeus  (Tomatensoße, Mozzarella, Thunfisch, rote Zwiebeln) welche sich durch einen hervorragenden Pizzaboden auszeichnete. Leider aber fehlte der Pizza ein wenig Würze und Pepp. Ich hatte mich für  Tagliatelle Celentano  10.50 € (Bandnudeln mit Rinderfilet-spitzen und Sahnesoße) entschieden. Nudeln würde ich sagen nicht selbst gemach aber von guter Qualität. Aber auch hier das gleiche Problem. Es hat definitiv die Würze, Kräuter usw. gefehlt. Die Filetspitzen waren gut und die Soße leider ein wenig langweilig. Was allerdings bei einer Sahnesoße keine Überraschung ist.

    Sehr gelobt wurde der Victoriabarsch mit Senfsauce von der Tageskarte.

    Was kann man über das Restaurant Dolcetto sagen? Also das Personal ist wirklich Top. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt auf jeden Fall. Wenn nun die Küche ein wenig mutiger wird und den Speisen mehr Gewürze und Pepp verleiht würde alles stimmen. Aber daran kann man ja arbeiten.

     

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    schöne große Pizza

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    reichlicher Belag

     

    http://dolcetto.berlin

    Inselstr. 13
    Ecke Neue Jakobstr. 1-3
    10179 Berlin – Mitte

    Tel. 030 – 61 29 24 09


  8. Hotel De Rome Restaurant La Banca Business Lunch

    Dezember 10, 2014 by Thomas

    Hotel De Rome Restaurant La Banca Business Lunch

     

    Man stelle sich vor unsere guten Freunde haben sich vorgenommen nach 15 Jahren Beziehung den nächsten Schritt zu gehen. Letzen Freitag war es so weit und wir waren im Standesamt zur „Verpartnerung“ eingeladen. Ein Termin, welchen wir wirklich sehr gerne wahrgenommen haben. Der Amts Akt hat in einem wirklich sehr kleinen Kreis stattgefunden. Unsere Freunde und Wir. Die Verpartnerung ( Hochzeit ) hat die Standesbeamtin wirklich sehr schön und andächtig vollzogen. Es wären fast ein paar Tränen geflossen.

    Nach dem Standesamt wurden wir in das Hotel De Rome Restaurant La Banca zum Essen eingeladen. Also schnell auf den Weg gemacht und voller Spannung das Restaurant La Banca betreten. Natürlich hatten unsere Freunde reserviert und wir sehr freundlich zu unserem Tisch geleitet. Da es zur Mittagzeit war bietet das Restaurant La Banca einen sehr interessanten Business Launch an. 3 Gänge zu sage und schreibe 26,00 €. Dazu noch eine halbe Flasche Wasser und einen Kaffee. Ich finde diese Preise mehr als günstig und man muss immer wieder feststellen, in Berlin kann man in sehr guten Häusern wirklich mehr als preiswert einen Business Launch ergattern.

    Schnell hatten wir die richtigen Speisen gefunden:

    Was wir Gegessen haben:

    Kalbscarpaccio mit Olivenöl und Parmesan. Wirklich eine extrem gute Qualität des Fleisches, der Parmesan hat das Fleisch nicht dominiert. Für mich hat noch ein Hauch von Säure gefehlt. Das ist aber immer Geschmackssache.

    Risotto. Hatte ich mir zwar nicht bestellt aber natürlich probiert. Ich selbst bin ja kein echter Risotto Fan aber ich muss zugeben, sehr schön im Geschmack, so schlotzig wie es sein soll. Prima

    Dreierlei vom Edelfisch mit Kartoffelpüree. Der Fisch wirklich optimal zubereitet. Das Fleisch leicht blättrig, besser geht nicht. Aber auch das Püree sehr gelungen.

    Entenkeule mit Gemüse. Das Fleisch der Ente optimal saftig und so wie man es sich wünscht. Aus meiner Sicht hätte die Haut noch ein wenig krosser sein dürfen. Ja und Gemüse ist Gemüse.

    Dreierlei Käse mit Feigensenf. Wirklich eine tolle Auswahl an Käse. Leider ist dann das Brot für den Käse erst gekommen als dieser schon verzehrt war. Muss nicht sein.

    Brownie mit Vanille Eis. Das Eis war sehr lecker und die Vanille hat man eindeutig geschmeckt. Der Brownie war nicht trocken und gut.

    Orangensorbet und Campari Sabayone. Sorbet und Orange passten sehr gut zusammen und die Sabayone war wirklich sehr gut.

    Also man darf wirklich feststellen, hier kann der Koch sein Handwerk und wenn ich dann noch das Preis Leistungsverhältnis sehe bin ich mehr als hoch erfreut. Ich glaube wir sollten eine runde sparen und uns das Restaurant La Banca auch abends einmal gönnen.

    Noch ein Wort zum Service. Wirklich sehr freundlich und nett aber leider auch ein wenig langsam. Da wir aber im Gegenteil zu anderen Gästen ja Zeit hatten, war es kein Problem.

    Behrenstraße 37,10117 Berlin

    030 4606090

    https://www.roccofortehotels.com/de/hotels-and-resorts/hotel-de-rome/?gclid=CObt_o3Au8ICFSEcwwodEVIAJg

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


  9. Restaurant Sen im Viethaus

    Mai 13, 2014 by Claudia Thomas

    Immer schon, seit ich in Nähe der Fischerinsel wohne, wollte ich einmal dieses Gebäude heimsuchen: das Viethaus. Ein imposanter Bau aus den 70igern, aus einer Zeit als die DDR und Vietnam die intensive kommunistische Freundschaft pflegten. Das Haus liegt an der Leipziger Straße gegenüber vom Spittelmarkt und beherbergt neben einem Handelszentrum, das Halong Hotel, ein Wellness-Center und ein riesiges Restaurant namens „Sen”.

    Heute auf dem Rückweg von einem Termin und in garantierter Aussicht auf einen in jüngster Zukunft niedergehenden Platzregen, schloss ich das Rad kurzerhand an und schritt durch die Schiebetür (!), fest entschlossen mich nun endlich einmal auf die Tageskarte vom „Sen” einzulassen. Das Restaurant selbst war um knapp 14:00 Uhr mit je zwei mal zwei Gästen kaum noch besucht. Ich nahm an einem Tisch im Seitenbereich Platz, der im Gegensatz zur riesigen Halle etwas gemütlicher erschien und setze mich in die Nähe des einen Gastpaares, das sein Mahl schon hinter sich zu haben schien und dessen Gespräche auf ein Fiasko hinsichtlich ihres Essens schließen ließen. Ich war also prima unterhalten.

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    Der Blick in die Karte offenbarte eher das übliche Angebot vietnamesischer Küche mit einer erstaunlich hoch angesetzten Preisspanne. Die Gerichte auf der Tageskarte, wahlweise mit Tagessuppe oder Frühlingsrollen, fingen im Preisgefüge bei 8,— Euro an, das sind durchschnittlich 1-2,— Euro mehr als der übliche Vietnamese oder Thai in der Stadt für ein kleines Menü anbietet.

    Die normalen Gerichte der Abendkarte liegen bei 15,— Euro, für Sommerollen – üblicherweise ab 2,90 für zwei Stück im Stadtbild serviert – werden hier immerhin stattliche 6,— Euro vom Gast verlangt. Ich nehme so gut wie kein vegetarisches, noch veganes Angebot in der Karte zur Kenntnis.

    Der junge Mann Service nimmt sehr freundlich, noch leicht unbeholfen meine Bestellung auf. Seine Kleidung signalisiert, dass es sich hierbei noch um einen jungen Mann in Ausbildung handelt, das ist also alles in Ordnung so. Ich kläre was es für eine Suppe gibt, „Tomatensuppe mit Hühnerfleisch” klingt nun für mich nicht so asiatisch und so entscheide ich mich für die Frühlingsrollen, die ich sonst wirklich nie nehme.

    Weiterhin entscheide ich mich für die knusprige Ente mit scharfer grüner Curry-Sauce und Gemüse von der Tageskarte, uns soll ein stilles Wasser begleiten. Nebenan wird derweil zur Rechnung noch ein vietnamesischer Kaffee geordert, der sehr stilgerecht serviert wird und eigentlich schon vom Aussehen überzeugt. Auch die sehr dickflüssige Kondensmilch, die den vietnamesischen Kaffee nun einmal auszeichnet, scheint mir die richtige zu sein, wenn auch die Gäste diese nicht so richtig goutieren möchten.

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    Derweil werden mir die Frühlingsrollen angereicht. Sie sind klein, ganze drei Stück werden von ihnen serviert mit etwas Chilisauce –  davon nicht wirklich viel. Sie schmecken wie tot frittiert, der Teig schmeckt vor, eine geschmacklich überhaupt relevante Füllung kann ich nicht entdecken, womöglich hat deswegen der Teig seine erstaunliche Dominanz. Ich möchte nicht gemein sein, aber man ist womöglich viel besser beraten, kauft man die tiefgefrorenen Frühlingsrollen beim befreundeten Supermarkt und wirft diese selbst ins Öl oder legt sie in den Backofen. Geschmacklich dürfte sich das auf alle Fälle rechnen. Preislich sowieso …

    Die wirklich schlechtesten Frühlingsrollen meines Lebens. Leider.

    Na gut. Die Zweitschlechtesten. Ich hatte einmal selbst welche fürchterlich anbrennen lassen.

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    Während die Gäste am Nebentisch aufbrechen, wird mir mein Tagesgericht serviert. Die graugrüne Currysauce ist dicklich wie ’ne gute ordentliche Béchamel und reichlich und wirft bereits leicht Haut, was schon auf den ersten Blick auf eine ausgewogene Beimengung von chemischen Nebenerzeugnissen schließen lässt. Das Gemüse bestehend aus neckisch deutsch quadratisch geschnittener Paprika, Mohrrüben, Champignons und Brokkoli als auch Blumenkohl (?), den ich mich nicht erinnern kann jemals in einem asiatischen Gericht vorher gefunden zu haben, ist mit Ausnahme der sehr lätschigen Champignons knackig. Oben drauf liegt ein Viertel einer in Scheiben geschnittenen Ente, die sich als sehr sehr tot herausstellt. Nicht nur die Ente hat ihre rosigen Zeiten längstens hinter sich gelassen, auch die sie umschließende Panade könnte womöglich noch mit Kruppstahl verschwägert sein.

    Somit auch nicht die beste Ente meines Lebens. Leider.

    Die farbliche Konsistenz der Sauce erinnert mich an eine Fertig-Curry-Sauce vom Asiaten, die ich noch zu Zeiten gekauft hatte, als ich sie noch nicht selbst zubereitet habe. Wenn auch diese hier besser schmeckte, womöglich aber auch ihre Schärfe sonstiges Geschmacksempfinden pragmatisch ins Aus schoss. Wohlwollend kann ich wenigstens anmerken, dass mich nach dem Essen nicht die üblichen metallene Glutamat-Effekte begleitet haben. Die Curry-Sauce war an sich noch mit das Beste an diesem Essen, zumindest hatte sie „ordentlich Bums”. Ihre Farbe war grausam. Dagegen war der traditionell beigefügte Reis sehr weiß und … Reis halt. Die Portion für ein Tagesgericht war absolut ausreichend – zumal die drei poussierlichen Frühlingsrollenbriketts noch den Magen blockierten.

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    Alles in allem fand ich die Location schon sehr beeindruckend, die Einrichtung scheint gehoben stellenweise imposant, nicht kitschig, kaum modern. Der Service ist nett und schnell. Das von mir gewählte Tageskartenangebot hatte mich aber nicht so überzeugen können, dass ich das zwingende Bedürfnis habe dort nochmals am Abend einzukehren, um dann deutlich tiefer in das Portemonnaie greifen zu dürfen. Da ist in Berlin einfach sehr ursprüngliche vietnamesische und deutlich bessere Küche längst nachgewachsen.

    Sen
    Leipziger Straße 54
    10117 Berlin
    Öffnungszeiten: Mo-So 12:00 – 00:00 Uhr

     

     


  10. Gianni Gillone Pasta Bar: a bit of Tuscany in Berlin

    Januar 20, 2014 by Wouter

    A short and sweet review on one of Berlin’s finest pasta bars out there.

    It’s always a good sign when my review comes without pictures: usually, it means that the food simply demanded all my devotion – or that the venue was too upper-class to pull out the good old flashy camera. Gianni Gillone’s Pasta bar on the Schönhauser Allee is definitely not a high-end restaurant, but the meal did deserve my undivided attention.

    Ginni Gillone's Pasta Bar: a bit of Florence in BerlinMy friend and I, both hungry after an intense work-out in the late afternoon, went for two big plates of old-fashioned Spaghetti Bolognese. The owner and his wife made us feel welcome and appreciated right away, both working with what can only be described as sheer dedication in their tiny kitchen. With the typical Italian hospitality, they apologized that the preparation of our dinner might take a bit longer than anticipated for, due to a big order from the nearby Soho House.

    Their apologies where not needed: after enjoying their delicious garlic bread, two steaming hot plates with pasta bolognese arrived with just the right amount of grated cheese sprinkled on top.
    You could taste each and every ingredient without loosing the total composition of traditional Italian elements. The olive oil was rich and creamy (not vierge, thank god!), the oregano tasted as if it were reaped from the fields from Tuscany just hours ago. The meat had the right amount of seasoning.

    To put it short: we were in Florence.
    Don’t let their basic interior design fool you: Gianni’s is worth the visit.

    For those of you in a hurry: yes, they are a traiteur (take-away) as well!

    Gianni Gillone Pasta Bar & Italienische Feinkost
    Schönhauser Allee 186A
    10119 Berlin
    PS: They are on Google Plus!