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Tapas Nummer 6 Beermannstraße 6 Treptow

16. Januar 2011 by Christiane

Auch diesesmal fanden wir auf Grund von MundzuMund-Propaganda unseren Weg in diese kleine, kleiner, am allerkleinesten Tapas Bar in Berlin. Eine Kollege hatte gehört, da würde es was ganz nettes in der Beermannstraße geben.

Mit einer spanischen Kollegin hatte ich einen Termin in der Schlesischen Straße um mit einem Partner gemeinsame Aktionen für Spanien zu besprechen. Also was iegt näher, als danach unsere la pataza del almas zu schnappen (was glaube ich jetzt peruanisch ist) zu schnappen um mit viva espana den arbeitsreichen Tag ausklingen zu lassen. Schnell reserviert – absolut notwenig bei 12 Plätzen – und den kleinen Laden gestürmt. Der – ich erwähne es gerne nochmals – mini, mini, supermini ist. Die Karte verspricht alles was man mag und so kennt von Tapas. Aber da wir eine waschechte Spanierin bei uns hatten, konnten wir uns releaxed zurücklegen (und die Schuld falls es nicht schmeckt ihr in die Schuhe schieben :-)) und K.A. bestellen lassen. Sie entschied für die 2-Personen Platte und einige extra Tapas. Ich zähle mal so ganz allgemein auf: Manchego, Anchovis, Kichererbschen, Aioli, kanarische Kartoffeln mit versch. Mojos, Pimentos, Salat, russischer Salat, Tortilla mit Tunfisch, Datteln im Speckmantel, Oliven, Chorizo getrocknete Tomaten…kurz gesagt, der Tisch bog sich. Thomas und ich alles Laien (na ausser bei Schnitzel, schwäbischem und so) würden sagen, lecker, ordentliche Portionen, jummy. Wir wurden prima satt. K & J – die Profis waren ihren Aussage nach zu urteilen, ebenfalls sehr zufrieden. Auch die Crema Catalana sah gut aus, schmeckte wohl, wobei mein geübtes Creme Brulee Auge sagen würde, a  biserl is der Zucker angebrannt.

Die Platte für zwei Personen liegt bei 19.50€ und mit ein paar Extras ist das für 4 ausreichend. Die spanische Weinkarte wurde ebenfalls als postiv anerkannt. Die Flasche von dem Weißen kostet 12.50€.

Zum Lokal selber, habe ich schon mal mini, klein, winzig erwähnt? Ja also, zusammengewürfeltes Mobilar, bischen trashig (gerade die Toilette), bunt, irgendwie witzig und ein Örtchen (nicht das Klo) um prima zu versumpfen und stundenlang zu ratschen, essen, trinken (wenn man dann auch alleine drin ist, ja auch zu rauchen). Für den Sommer gibt es eine kleine Terasse.

Das Personal (ähm, es gab nur die Kellnerin und der Koch) nett. Leider kam sie mit den Weinen ein bischen durcheinander und wenn geübte Trinker dabei sind, empfiehlt es sich a) am Wochenende hinzugehen b) zu fragen, wieviel von dem Wein es noch gibt. Der geht halt mal schon nach dem zweiten Gläschen aus.

Unbedingt reservieren, nicht weitersagen, da noch ein echter Tipp und einplanen, dass man auf Grund – ach es ist so nett, lass uns noch ein Gläschen trinken und die Aioli ist auch so superlecker  – am nächsten Tag freinehmen. Ach…das nenne ich dolce vita (ja, ich weiß ist italienisch)

Reservierung unter:0179-7477704

Mehr http://www.berlinerfresse.de/2008/10/20/tapas-nr-6-leckeressen-geheimtipp/

 

 


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