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Restaurant KIRSONS Berlin Mitte

19. Mai 2016 by Thomas

Restaurant KIRSONS Berlin Mitte

Neulich erreichte uns eine Einladung zur Eröffnung der lettische Restaurantkette KIRSONS ( Lido Gruppe ) in der Charlottenstr. in Berlin Mitte. Wow, toll, lettisch essen waren wir noch nie. Also schnell ein paar Basisinformation über die lettische Küche eingeholt, zugesagt und gestern war es dann soweit.

Ja und nun wird es schwierig. Als wir das Restaurant betreten haben war der erste Eindruck, das ist eine Autobahn Raststätte. Die Inneneinrichtung überhaupt nicht unser Stil. Könnte auch die Kantine einer Senatsverwaltung sein. Nur einen Hauch schicker. Aber über Geschmäcker kann man ja immer trefflich streiten.

 

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Restaurant Kirson in Berlin

 

Was auch nicht gut war. Wir hatten angekündigt, dass wir erst um 16 Uhr kommen konnten. Wir wurden am Empfang auch von einer netten jungen, in lettischer Tracht gekleideten Dame empfangen, aber leider keine Erklärung wie das Ganze funktioniert usw. Also sind wir erst einmal ein wenig orientierungslos durch das Restaurant gestolpert und am Buffetbereich angelangt.

Was man wirklich sagen muss, die Auswahl ist riesig. Und es sollte auch für jeden Geschmack etwas dabei sein. Nun ist natürlich ein riesiges Angebot kein Garant dafür, dass es auch wirklich schmeckt.

Wir haben uns bei der Auswahl unserer Speisen auch recht schwer getan. So richtig lettisch ist das uns nicht vorgekommen. Und hatten wir auch ein wenig anders im Internet gelesen. Sollen wir uns so falsch informiert haben?

 

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Buffet / Selbstbedienng im Kirso Restaurant

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Also C hat sich dann für einen Schaschlik Hühnchen entschieden, dazu Ofen Kartoffeln und eine Champion-Sauce (mit frischen Champions) . Welche schon ein wenig sehr angedickt war. Das Hühnchen war o.k. und die Kartoffeln leider schon recht weich. Passiert halt wenn die Speisen zu lange warm gehalten werden.

 

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Ich habe es mir einfach gemacht. Eine Wurst und dazu Kartoffelsalat. Die Wurst war o.k. und hat mich sehr an eine süddeutsche Rotwurst erinnert. Ja und der Kartoffelsalat war halt ein Kartoffelsalat. Leider kein Juhu.

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Ehrlich, wir waren enttäuscht. Oder sind mit der falschen Erwartungshaltung an den Besuch ran gegangen. Was auch wirklich fehlt, wenn man so einen Laden eröffnet und die Eltern von Kindern ein wenig beim Besuch entlasten möchte. Eine Spielecke für Kinder.

Wir sind gespannt ob das Konzept aufgehen wird. Wir denken es wird schwierig. Aber es haben ja auch schon ganz andere Läden überlebt.

Doch überzeugt Euch selbst.

KIRSONS Restaurants

Charlottenstraße 13/ Rudi-Dutschke Straße 18

10969 Berlin


15 Comments »

  1. Vija Lase sagt:

    Ich war nicht enttäuscht. Inneneinrichtung sehr schön, lettisch. Das Essen hat gut geschmeckt, Auswahl riesig, Atmosphäre sehr freundlich.
    Wünsche viel Erfolg und viele zufriedene Kunden!

  2. Hagen Fricke sagt:

    Ihr könnt schreiben was ihr wollt, ich gehe nächste Woche selber hin und werde sehen und schmecken! In Riga liebe ich Lido – warum sollte das hier anders sein? Allerdings, wer im Chinarestaurant Wiener Schnitzel erwartet, wird immer enttäuscht sein!

  3. Bernd Frege sagt:

    Wow – das hat meine Lettland-Konnotationen um eine deftige Note erweitert. Danke für den Review…wäre ich sonst nicht drauf gekommen. Meine süddeutschen Verwandten werden das deftige Zeug lieben.

    Einrichtung vielleicht etwas trashig, aber der Hafergrützenachtisch war mir ein Labsal.

  4. Hallo sagt:

    Übrigens – die Champignonsoße war sicher nicht angedickt, sondern einfach anders als in Deutschland, also eben nach lettischem Konsistenzverständnis.

  5. Anda sagt:

    Wer keine Ahnung vom lettischen Essen hat…

  6. Gernot sagt:

    Wer Würstchen mit Kartoffelsalat essen will, sollte in die nächste Frittenbude gehen 🙂

  7. Christiane Fischer sagt:

    Liebe fleissige Kommentarschreiber,
    ihr habt vollkommen recht – wir haben keine Ahnung (wie im Beitrag erwähnt) von lettischer Küche und Restaurantkultur. Wenn im Kirson typische lettische Speisen serviert werden, super freut mich -und sicherlich alle Lettlandliebhaber. Ich denke, wer deftige Speisen, große Portionen und den günstigen Preis schätzt, wird sehr zufrieden sein. Schnitzel haben wir übrigens nicht erwartet 🙂
    Christiane

  8. Ingrida Weiß sagt:

    Habe mich sehr auf die Eröffnung vom Lido gefreut und war nach meine ersten Besuch sehr gefrustet. Warum hat der Betreiber nicht den Mut, wenigstens einige lettische Spezialitäten anzubieten? Das Speiseangebot war ok, hat aber mit lettischer Esskultur überhaupt nichts zu tun. Die Trachtenmädeks, wie auch die Deko wirken vor diesem Hintergrund mehr als peinlich.

  9. Zane sagt:

    Wie das Sprichwort schon sagt: was der Bauer nicht kennt, frisst er auch nicht… Was das angeht, so hatte Herr Kirsons bzw. sein Team bestimmt eine Recherche durchgeführt und dann die Gerichte ausgewählt, die sich gut verkaufen. Es bringt nichts, die Nationalgerichte Lettlands zu servieren, wenn niemand sie kennt und isst. Es gibt auch nicht sooo wahnsinnig viele Letten in Berlin, die den Laden allein am Laufen halten könnten.

  10. Erika sagt:

    Heute habe ich beide Lokalitäten in Berlin gecheckt. Das Essen selbst war erwartungsgemäß vorzüglich. So kannte ich es auch aus dem Besuch in Lettland. Natürlich ist die Speisenauswahl kleiner als man das aus dem baltischen Staat kennt. Ich kann mir denken, dass die typisch lettischen Speisen wie z.B. graue Erbsen mit Speck, rote Beete Suppe und die kalten Suppen den deutschen Normalbürger skeptisch stimmen würden. Vielleicht kommt es ja noch irgendwann auf die Speisekarte (ich wünsche mir das soooo sehr!). Die Nachspeisen – mhmmm!, besonders die Hafer-Schlagsahne-Kreation. Ob ich da noch mal einkehren würde? Unbedingt! Und ich werde es auch meinen Freunden und Bekannten ans Herz legen.

  11. Thomas sagt:

    Es ist schon ein wenig peinlich. 10 Kommentare und 4 mal die gleiche Mac Adresse
    Habt Ihr das nötig? Was der Bauer nicht kennt…
    Wir haben uns durch halb Asien gefuttert, ohne zu wissen was wir essen. Und es ist immer nur um den Geschmack gegangen. …
    Wenn Man keine Ahung hat…ja das ist immer das Beste Argument wenn man inhaltlich nichts zu sagen hat.
    Die Kommentare machen eher einen beleidigten Eindruck….. So wenig selbstbewusst?
    Ich persönlich glaube das die lettische Küche spannend und gut ist. Hat aber wenig mit dem Raststättenkonzept zu tun welches wir erleben durften.

  12. Kristine sagt:

    Es ist so toll, dass endlich ein lettisches Restaurant in Deutschland gibt.
    Es ist bestimmt lecker und freue mich riesig das Lokal zu besuchen. Viel Erfolg!! 🙂

  13. Lutz sagt:

    Spielecke für Kinder? Wir wollen hier essen und danach wieder an die Arbeit gehen. Das ist doch kein Laden für stundenlanges sitzen und den Tag zu verbringen. ich würde auch denken – die Kinder werden wohl auch essen – etwa in der Spielecke ? Also uns hat es gefallen und wir nehmen das Angebot hier gern an. Bitte weiterhin ohne Spielecke !

  14. Paul Ernetz sagt:

    Bin wie ein Flitzbogen gespannt, was mich auf meiner nächsten Berlinreise erwartet, denn bei meinen jährlich zweimaligen Reisen in die alte Heimat, freue ich mich ganz besonders auf den Lido-Besuch in Riga und Tallinn.
    Es wäre eine große Enttäuschung in Berlin, wenn es z.B. die „Kalte Suppe“, die vielartigen Pfannkuchen,den wirklich „echten“ Karoffelbrei und die Fritten in Berlin nicht gäbe.(Eine Anregung an Kirsons!)
    Paul Ernetz, München

  15. martin sagt:

    Es ist schon sehr interessant, wie unterschiedlich das Angebot wahrgenommen wird. Ob „Raststätteneindruck“ oder „gehobene Senatküche“ Mir schmeckt es gut. Meine Familie führte ich auch dahin, einmal in das Alexa und in die Charlotte. Sie staunten nicht schlecht und meinten, es ist ja wie in Lettland, nur etwas kleiner! Wer interessiert ist, wie das Konzept in LV funktioniert, fährt dahin. Ein Lidobesuch ist übrigens bei vielen Reisegesellschaften mit im Reiseprogramm. In DE sind natürlich immer die Meinungen anders.Aber ehrlich mal. Mir ist es Leid, mich irgendwo anzustellen an irgendeinen Feng-Shui-Pomme de Terre- Hähnichen -Vegan- Buden, anzustellen, happy zu sein, mit Plastebesteck oder „to go“ outfit, meinen Appetit zu stillen. Ich gehe gerne dahin und empfehle es auch weiter.

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