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12. August 2010

Silberlöffel, Maybachufer Kreuzkölln

Gespeichert unter: Schnitzeleien, Sommer — Schlagworte: , — Christiane @ 22:26

im ehemaligen Eckbert im Maybachufer in Neukölln befindet sich seit kurzer Zeit das Restaurant Silberlöffel. Die Renovierung ist sehr gelungen und es gibt auch mehr Platz zum gemütlich draussen sitzen. Die Karte lehnt sich bischen an das vergangene Eckbert an. Schnitzel, Kalbsrücken mit Bratkartoffeln diverse Salat. Erstmal prima. Bestellt haben wir - na was sonst - natürlich einmal das Wiener Schnitzel (ja ein echtes aus Kalb) mit lauwarmen Kartoffelsalat für 14,50€. Thomas entschied sich für den Kalbsrücken, der mit Bratkartoffeln und einem kleinen Salat begleitet werden sollte. Preis habe ich vergessen…

Als der Kartoffelsalat im Vorfeld serviert wurde, musste ich lachen oder weinen? Also ich als Schwabe habe einen engen Bezug zum lauwarmen Kartoffelsalat, eine enge, liebevolle Bindung von Geburt an, aber der war ein schlechter Witz. Die Nabelschnur wurde auf’s gefährlichste gedehnt. Auf recht grob, schräg geschnittenen Gurken, ein paar grobe Stücke von der Kartoffel dazu ein lauwarmes (eher kühles) geschmacksneutrales Dressing. Eine echte Beleidigung. Das Schnitzel als solchens war gut. Noch ein bischen Salz und Zitrone waren erforderlich. Für den Preis keine Glanzleistung. Da gehe ich lieber rüber in’s Ma Rosa und esse ein Schweineschnitzel mit Pommes & Salat für 6,50€

Thomas sein Kalbsrücken, klassisch präsentiert wie ein Roastbeef, war zart und rosa. Auch hier fehlte ein wenig die Würze. Die Bratkartoffeln waren ok. Größe wie beim Kartoffelsalat. Da hat sich aber jemand Mühe gegeben umd die Kartoffelstücke für die jeweiligen Gerichte zu individualisieren haha.pffffff. Thomas sein Salat - auch fad.


Als die Bedienung (eine sehr nette übrigens) gefragt hat ob wir zufrieden waren, konnte ich nicht umhin, den Kartoffelsalat als Witz zu bezeichnen. Dies wiederum bemerkte der Besitzer, der in Stuttgart sein Kochhandwerk erlernte, der sich dann auch dazu setzte. Er hat sich vielmals entschuldigt und meinte, er hätte den Salat von einem anderen Koch machen lassen (ausnahmsweise, hmmm) und er würde ihn wieder selber machen.Er klagte dann auch sein Leid, wie schwer es ist gute Köche zu finden. Ja, verstehen wir!

Wir werden sicherlich nochmals in den Silberlöffel gehen, aber ein wenig ängstlich….

21. Juli 2010

Seidls in Berlin / Schöneberg

Gespeichert unter: Allgemeines, Schnitzeleien, Sommer — Schlagworte: , , , — Christiane @ 20:01

Das Seidls in der Gotenstraße war so in meinem Kopf immer ein Lokal erster Wahl, wenn es um Familienbesuch geht. Also wählten wir es aus für einen schönen Abend mit Cousinchen Gaby.

Was ich am Seidls mag, ist die wunderbare Jugendstil-Einrichtung mit den schönen Leuchtern und den großen Fenstern mit Blick auf die Bäume. Der kleine Biergarten ist gar nicht so klein und mit vielen alten Bäumen beglückt. Man wartet direkt darauf, dass dat Marlenchen um die Ecke kiekt…

Zur Küche: Deutsche Hausmannsküche mit verschlanktem und modernen Einflüssen. Es gibt Berliner Leber, Tafelspitz, Wiener Schnitzel usw.. Die Auswahl ist nicht so groß und preislich deutlich gehoben. Leber mit Apfel und Pü 14,50€ ein Salat mit ein paar Scheiben Lachs flotte 13,50€.

Geschmacklich alle solide. Kein großes Kino. Was mich aber ärgert ist wirklich der Preis für den Salat. Gestern habe ich im Rodeo Ressort erneut mein Steak gegegessen mit einem kleinen Beilagensalat, der im Blattwerk analog zu dem vom Seidls war. Mein Steak mit allem drumherum aber nur 17,50€.. Der Grundpreis für den Seidls-Salat lag für das Grünzeug schon bei 8,50€ 5€ für den Lachs, der nett und gut war, mir aber ein bischen mehr Würze von der Beize gewünscht hätte.

Vergleiche ich die beiden Läden, stimmt für mich das Preis/Mengen-Verhältnis nicht wirklich.

Was ich eigentlich auch mag am Seidls, dass noch ausgebildet wird. Eigentlich klasse. Aber diesesmal hatten wir irgendwie Pech. Der Azubi-Kellner latschte mit der Hand in der Hostentasche auf uns zu (oh, we cool), bei der Azubi-Bedienung sahen wir öfters ihren roten String als alles andere. Und richtig eindecken war auch von der Chef-Bedienung nicht drin. Immer rechts meine Liebe, wollte ich ihr schon soufflieren.

Ok..vielleicht einfach ein Pechtag..

Das Seidls stellt sich als gediegenes etwas gehobeneres Restaurant dar, welches von der schönen Einrichtung unterstützt wird. Allerdings sind wir diesesmal sowohl vom Personal als auch der Küche enttäuscht. Auch der Preis für ein Glas “blauen Zweigelt” für 6,50€ finde ich happig.

Vielleicht versuchen wir es nochmals im Winter - aber es gibt ja noch so viel andere Restaurants, die nur darauf warten von uns entdeckt zu werden…

www.seidls-berlin.de

13. Mai 2010

s’ Brätle Uhlandstraße Charlottenburg

Gespeichert unter: Schnitzeleien, Sommer — Schlagworte: , , , — Christiane @ 10:50

Traditionell treffen Thomas und ich uns nach meinem Friseurbesuch  bei Aveda in irgendeinem Restaurant in Ku’Damm Nähe. Diesesmal wählten wir uns das uns noch unbekannte s’Brätle aus. Über das zugehörige Wiesenstein am Vikoria-Luise-Platz berichteten wir ja bereits  http://food.wetravel24.de/?p=84

Das s’Brätle macht gleich von aussen einen gemütlichen Eindruck. Nette Korbsesselchen, Decken, reiferes Publikum. Holla - das kennen wir doch schon :-). Ich glaube die Leute wechseln immer zwischen dem Wiesenstein und dem s’brätle. Vielleicht hält es ja jung?

Anyway…innen ein wenig spießig eingerichtet, eine Mischung aus wir könnten auch ein Bistro sein oder aber eine anspruchsvolle Altersheimkantine (auweia bin ich aber heute böse) -vielleicht liegts ja daran, dass Vatertag ist, das Wetter doof und ich nicht mit dem Bollerwagen durch die Gegend wandern kann.

Egal…weiter im Text. Also ganz so schlimm ist das “Fluidum” nicht, aber auch nichts für ein romantisches Tet a´Tet.

Zu Essen gibts schwäbisches und Schnitzel

Wir wählten Schnitzel mit Pommes und einem kleinem Salat, Thomas entschied sich für Wurstsalat mit Bratkartoffeln. Preise ok, fast günstig für die Lage. Habe aber vergessen wie teuer, so ganz konkret.

Das Schnitzel: Die Pommes wurden erst rund 5min nach dem Schnitzel gebracht, eindeutig frisch frittiert, aber das Fett hatte wohl schon bessere Zeiten hinter sich. Das Schnitzel ok, aber auch nicht mehr. Der Wurstsalat war ein bischen fade, die Bratkartoffeln brauchten auch noch Salz und Pfeffer - wie alles andere auch. Tja…Fazit: ok, nochmal hin, nicht unbedingt, schließlich gibt’s ja noch mehr Restaurants zu entdecken. Aber nach einem kleinen Stadbummel, nett draussen sitzen was essen über die Rüstigkeit des Alters sinnieren - dafür ist das s’Brätle bestens geeignet.

http://www.wiesenstein.de/html/wiesenstein_-_s_bratle.html

11. April 2010

Eckbert Zwo in Kreuzberg

Gespeichert unter: Allgemeines, Schnitzeleien, Sommer — Schlagworte: — Christiane @ 13:52

Vor ein paar Wochen war es soweit. Das Eckbert aus dem Maybachufer hat seinen Umzug vollzogen. Nur 5 Fußminuten von uns zu Hause entfernt, hat das Eckbert Zwo eröffnet. Direkt in der Görlitzer-Straße gegenüber der Maribu-Bar.

Hell ist es geworden, vielleicht noch ein bischen karg. Aber die Tische, das Personal und das große Aquarium bieten vertrautes. Ein paar Mal haben wir schon ein Feierabendbierchen bzw. Weinchen genussvoll geschlürft. Letzthin wurden wir auch mit einem hervorragendem Birnen-Flammkuchen vom Koch überrascht. Sehr lecker, mal was anderes. Aber bei den Flammkuchen waren und sind sie schon immer spitze.  Also haben wir uns hübsch gemacht und und sind in’s Eckbert. Klar, dass ich das Schnitzel nehme und Thomas Wurstsalat, neu interpretiert und mit Bratkartoffeln. Vorab gab’s ein bischen Brot mit herrlich frischem Rahmdip und klar - ein Leibinger. Kurze Aufklärung: Leibinger ist ein Bierchen aus meiner Heimadtstadt Ravenburg. Na ab und an muss man ja mal hoimelig süffeln, gell.  

Zum Schnitzel aus dem Schweinerücken und kleinem Salat, gab’s ne kleine Pommesportion für 1.95€ Das Schnitzel sehr zart, Panade luftig, frische handgemachte Pommes und einen sehr frischen Salat mit ein bischen Rohkost und einem ausgezeichneten, milden Senfdressig. Lecker - der Bauch ist mehr voll. Thomas seine Portion ebenfalls mehr als ausreichend. Der Wurstsalat nicht zu sauer, erfrischend, gut gewürzt. Die Bratkartoffeln grundsätzlich gut, leider nicht so dolle geschnitten (mal dicker, mal dünner), was  unterschiedliche Gargrade ergibt. Mal wieder auf hohem Niveau gemeckert :-)

Schön ist auch, dass die meisten der Angestellten vom alten Laden mitgekommen sind. Immer freundlich, schneller, super Service. Ja, so soll sein. Also wir freuen uns über das alte/neue Eckbert und werden sicherlich wie auch früher immer gerne wiederkommen.

Die Preise: Der Wustsalat keine 7€ das Schnitzel unter 9€. Die meisten Gerichte liegen auf diesem Niveau. Also preiswert und sehr lecker, Mein Tipp, draussen sitzen und den Sonnenuntergang über dem Park bewundern.

 

7. März 2010

Meckern über das No Kangeroo

Gespeichert unter: Internationales, Schnitzeleien — Schlagworte: , , , — Christiane @ 11:37

über das No Kangeroo haben wir ja bereits früher berichtet. Eigentlich gehen wir da ganz gerne mal hin. Aber die letzten Mal war ich schon sehr enttäuscht.

Schwachsinnigerweise habe ich Kässpätzen bestellt. Ja blöd, weiß ich doch wie sie perfekt zu schmecken haben - also praktisch wurde die mir ja in die Wiege, Muttermilch wo auch immer gelegt. Ich habe auch immer gesagt, die Besten gibt’s dahoim im Heckmannufer.

Egal..weiter: Nach einer kurzen Wartezeit brachte mir die nette Bedienung einen großen Teller. Nun geht das Elend los. Optisch erstmal ok - wobei ich nicht weiß, was ein Riesenbüschel glatte Petersilie darauf verloren hat (aber wir werden es gleich rausfinden). Dazu rote Zwiebeln (kann man machen), die nur kurz angegart waren und daher noch sehr al dente waren. Nachdem ich den Grünkram weggeräumt habe (war ne echte Schufterei), recht ordentliche Konsistenz der Spatzen. Prima. Noch ein bischen Salz und Pfeffer dann geschmacklich absolut fein. Aber warum ich jetzt meckern will? Gemach…nach einigen Bissen, die mich durchaus zufrieden gestellt habe, beisse ich auf was, ja was…was wachsiges. Ein versehen, bestimmt. Aber nein! Und jetzt muss ich echt meckern. Hat doch das Küchenpersonal einfach die ganze Rinde der verschiedenen Käsesorten dringelassen. Ist ja bei Rotschmierkäse mal noch ok…aber nicht Wachsrinde. Nicht 7-8 solcher Klumpfen. Sorry…das ist pure Faulheit der Küche. Rindenreste gehören in den Müll, aber nicht in’s Essen der Gäste. Zu loben wäre nur noch, dass sie verschiedene Käse verwendet haben, was ich an den Klumpfen eindeutig feststellen konnte.

Selbstverständlich habe ich mich gleich beschwert und das Essen zurückgehen lassen. Der Küche war’s egal. Der Bedienung sehr peinlich. Jetzt könnte man sagen..ok schiefgelaufen, so was passiert bestimmt nicht nochmal. Aber da bin ich anderer Meinung. Ich hatte zweimal bei früheren Besuchen Kartoffelsalat, bei dem ein Teil der Kartoffeln noch fast roh waren, der Rest zerkocht. Thomas seine Bratkartoffeln waren teils leicht angebrannt, teils roh. Es ist pure Faulheit, wenn man Kartoffeln nicht in gleichmäßige Scheiben schneidet und brät oder einfach alle Pellkartoffeln abgießt, ohne auf die Größe zu achten.

Ich sag’s mal so…wenn die keinen Bock auf ihren Job haben, dann sollen sie’s auch lassen. Schließlich sind wir zahlende Gäste und nett und geben auch Trinkgeld und empfehlen (wenn verdient) auch weiter. Man, ich bin immer noch sauer…(Ich muss mir nämlich jetzt die ganze Zeit von Thomas anhören, habe ich Dir nicht abgeraten, die besten Spätzle gibts doch nur dahoim - im Heckmannufer)

Wiesenstein, Berlin Schöneberg

Gespeichert unter: Schnitzeleien, Sommer — Schlagworte: , — Christiane @ 11:17

Auf Grund einer Empfehlung meines Kollegen Harald, verabredeten Thomas und ich uns mit Cousinchen Gaby im Wiesenstein, am schönen Viktoria-Luisenplatz in Schöneberg.

Im vorderen Bereich eher rustikal gemütlich, im hinteren etwas chicer.  Jetzt hatten wir uns bereits für 18:00 verabredet und gingen eher davon aus, in einem nocht recht leeren Lokal zu sitzen. Doch weit gefehlt, der Laden war voll. Es schien, dass alle ihren 70sten Geburtstag an diesem Abend feiern wollten. Gut, dass Gaby reserviert hatte. Der Laden war echt voll, dadurch ein wenig eng und laut. Anyway:  Die Karte versprach heimatliche Genüsse (also schwäbisch, gell). Linsen, Spätzle, Rostbraten, Schnecken, Schnitzel Maultaschen, Ochsenmaulsalat und..und..und..was uns halt die guten Klosterbrüder so alles in der Fastenzeit beschert haben. Die Preise moderat. Kammer net meckern..woisch.

Wir entschieden uns für Schnitzel mit lauwarmen Kartoffel & Gurkensalat (ja, was sonst), Linsen & Spätzle und Zwiebelrostbraten (auch hier was sonst :-). Schnell haben wir unsere Gerichte von dem ausgesprochen freundlichen, herzlichen Personal bekommen (Lob!!) und uns hungrig über’s Essen hergemacht (hey, bei dem Altersdurchschnitt weiß man ja nie, wann eine Herzmassage erforderlich wird - und dazu wollten wir ausreichend gestärkt sein.. ). Aber zurück, genug geschweift. Der Rostbraten mit Spätzle und Soß war Top. Schnitzel sehr gut, zart, schöne knusprige Panade - nur beim Kartoffelsalat meckere ich natürlich wieder mal - der war zu heiss und zu matschig. Die nehmen einfach immer die falschen Kartoffeln..pff. Gaby war mit ihren Linsen & Spätzle (9€ inkl. Schinkenwurst) sehr zufrieden. Natürlich habe ich alles probiert und kann also aus eigener Erfahrung sagen, alles Top. Lecker. Optisch gut. Reichlich. Preise: Schnitzel (Kalb) 14.90€ Rostbraten ebenfalls 14.90€

Käm’ers empfehla, scho..musch aber reserwieren. Gugsch, dass de vorne sitza kasch und net hinta. Im Sommer au draussa auf’m Bänkle. http://www.wiesenstein.de/html/wiesenstein-_viktoria-luise-pl.html

 

11. Februar 2010

Wiener Schnitzel in Wien

Gespeichert unter: Allgemeines, Internationales, Schnitzeleien — Schlagworte: , — Christiane @ 08:28

Da ich (Thomas) meinem lieben Arbeitgeber eine längere Dienstreise verdanke, kann ich aus der schönen Stadt Wien berichten. Untergebracht war ich im Renaissance Hotel Wien welches ich durch aus empfehlen kann. Nach Abschluss der Veranstaltung wurde ich aufgefordert in das *Beste Schnitzel Restaurant* in Wien mitzukommen. Das Beste, diese Bezeichnung macht mich natürlich grundsätzlich ein wenig skeptisch. Doch dem allgemeinem Gruppenzwang folgend treffe ich mit 5 Minuten Verspätung bei dem Restaurant Figlmüller in der Bäckerstr. 6 ein. Die Örtlichkeit ist gut besucht und offensichtlich hat der Laden einen Namen in Wien. Schnell wurde uns auch die Speisekarte gebracht. Gespickt mit den Klassikern, Schnitzel Figlmüller Art, Tafelspitz usw. hat sich dann die Gruppe komplett entschlossen doch die Schnitzelvariante zu bestellen. Mir selbst wäre ja der Tafelspitz lieber gewesen, doch das hätte das leicht überforderte Personal als Einzelbestellung nicht hin bekommen. Also dann, Schnitzel, und  die die hauseigene Werbung versprach, das Zitat: „Unser Schnitzel ist das Größte“  Ich kann jetzt schon mal verraten, es gibt deutlich größere Schnitzel in Berlin.

Das bestellte ist dann auch recht flott gekommen. Der erste Anblick sagte mir, das ist nicht das, welches Du Dir vorgestellt hast. Auch hier kann ich es kurz machen. Schweinefleisch für ein Schnitzel in Wien hat mich sehr verwundert. Die Panade war definitiv nicht selbst gemacht und klebte gleichmäßig am Fleisch. Das ganze hatte schon den Eindruck eine Industriefertigung. Oh Gott, eventuell doch selbst gemacht? Aber wie bekommt man das dann so schlecht hin?

Denn Langweilgen, bestimmt nicht lau warmen Kartoffelsalat, brauche ich nicht weiter zu beschreiben. Er hat sich perfekt zu dem Schnitzel in seiner Qualität angepasst. Das bisschen Salat gab es natürlich auch noch. Na ja, Salat halt.

Und da stelle ich einfach nur die Frage: Warum bloß nur? Mein Fazit kann nur heißen, da kann ich auch in Berlin bleiben und gute Schnitzel zu vernünftigen Preisen erhalten. 

 

 

 

 

 

31. August 2009

Spatenbräu München

Gespeichert unter: Allgemeines, Schnitzeleien — Schlagworte: , — Christiane @ 21:06

wenn ich schon mal nach München komme und die Familie besuche, dann muss ich natürlich in ein echt Münchner Wirtshaus und bayrische Schmankerl essen. Und wenn schon ein waschechter Münchner (an der Stelle + waschechte Vorarlbergerin, drei Schwaben und ein Berliner) dabei ist, dann geht’s natürlich in’s besste Wirtshaus in München. Dem Spatenbräu. Robert reservierte im oberen Stockwerk, wie er sagte um den Berlinern mal ein echtes Ambiente bieten zu können. Ein Blick auf die Speisekarte liess dann auch gleich das Wasser im Munde zusammenlaufem. Was nur bestellen? Schweinsbraten, a Enterl, Weisswürtschtel, Schnitzel, Vogerlsalat..auwei - ich will alles.

Bestellt haben wir (d’Thomas und i) den Spatenbräu Spezialteller mit Spanferkel Carre, 1/4 Ente, Semmelknödel und Weiskrautsalat, Robert und Tommi folgten mit einer halben Ente, Birgit mit Schnitzel und Dagmar mit feinem Wild. So und jetzt wird’s bayrisch und ihr müsst beim lesen d’s R rollen, gell:

Des Schweinderl war guat, das Enterl knuschbrig s’ Salaterl (nochdem d’Robert mir den klauen wollt) au guat. Die Knederl hätta a bissle lockerer sei kennen, aber wer isch scho locka in Minga. Die andre waret au z’frida. Gschmeckt hots. D’Tommi hot dann alle Reschte gessen. Dabei wächts der Bua doch gar nemme. Die Preise sind au guat. 18,50 hot mei volles Baucherl koschtet. Kansch nix saga, gell. Des Bier, des Spatenbier, hot a gschmeckt.

Als’ mer unta auf der Strassa oine graucht ham, da ham au no den Sigfried und den Roy gseha. leider ham’s konie Tigerl bei ghabt aber a paar gute Freind, so wie’s ausgschaut hat. Schicki micki sog I da. So mog i Minga.

http://www.kuffler-gastronomie.de/de/muenchen/spatenhaus/index.php

Mehr zu dem Abend findet ihr dann im nächsten Bericht zu Alfon Schuhbeck.

11. Juli 2009

Sage Restaurant Teil II & III

Gespeichert unter: Schnitzeleien — Schlagworte: , — Thomas @ 19:57

Am 07.07.2009 war ich zu einem Geschäftsessen im Sage Restaurant in der Köpenicker Str. in Kreuzberg.

Im Teil I des Berichtes hat Christiane ja schon recht ausführlich über das jetzt ca. 6 Wochen alte Restaurant berichtet.

Nun gibt sich die Gelegenheit das Essen zu testen. Ich war gespannt. Es wurden uns zwei alternative Sitzgelegenheiten ( Vier Personen ) reserviert. Im Außenbereich und im Innenbereich. Da es doch mehr nach Regen aussah haben wir uns dann für den Innenbereich entschieden. Sehr höflich bin ich, da mal wieder ein wenig zu früh, zum Tisch geführt worden. Der vorabbestellte Kaffee ist schnell gekommen und der erste Blick in die Speisekarte konnte gewagt werden.

Preislich eindeutig nicht billig und die Hauptgerichte beginnen bei 15 bis 16 Euro. Da kann man ja schon etwas erwarten!

Nun komplett wollten wir unsere Bestellungen aufgeben. Doch leider waren ca. 50 % aller angebotenen Hauptgänge in der angebotenen Form nicht bestellbar. Für mich absolut unverständlich und für ein Restaurant gehobener Preisklasse schlichtweg unmöglich. Da sollte der Küchenchef doch einen Kurs in Warenlogistik und Einkauf nehmen.

Es wurden dann zweimal Schnitzel mit Kartoffelsalat, eine Dorade im Stück und ein unbedeutendes 4 Gericht bestellt. Unbedeutend, da es nicht in der angepriesenen Form gereicht worden. Dazu ein guter, doch sehr teuer deutscher Weisswein. Mein Tipp, unbedingt vorher die Preise der Weine anschauen.

Zu den Schnitzeln. Der Blick auf den Kartoffelsalat weckte das erste Misstrauen in mir. Essiggurken, Tomaten, ein recht dünnes Dressing und sehr lieblose Kartoffeln machen einfach stutzig. Nun ist es ja mit Kartoffelsalat immer so eine Sache. Es gibt wohl X Varianten, doch zum Schnitzel wenig akzeptable Möglichkeiten. Ich bin mir immer noch nicht schlüssig, war es einfach eine verwässerte Majonäse oder doch ein leicht zu dickes Dressing? Aus meiner Sicht einfach nur undefiniert. Um es kurz zu machen, der Kartoffelsalat war einer der Schlechtesten die ich seit langer Zeit hatte. Normalerweise regt sich bei mir immer der Impuls, bitte noch mehr. Hier eher die Frage: Warum???

Aber da war ja noch das Schnitzel. Herzstück des Gerichtes. Zwei recht große Stücke lächelten mir entgegen. Also führt man erwartungsvoll das erste Stück in den Mund, beißt ab und… Ja das war es dann wohl, Die Panade einfach nur hart und geschmacksneutral. Nun besteht das Schnitzel ja nur aus zwei Komponenten. Panade und das Fleisch. Wenn also die Panade schon mehr als schlecht ist, dann sind einfach 50% des Schnitzels Schrott. Dieses Geschmackserlebnis dann doch für stolze 18 €. Für mich komplett durchgefallen.

Interessant auch die fachliche Begegnung mit dem Küchenchef. Da die Dorade im Stück serviert wird, muss diese ja noch filetiert werden. Die Frage, des wirklich sehr guten Personals, ob man selbst oder filetieren lassen möchte, wurde von meiner Begleitung mit, bitte machen, beantwortet. Also fing unsere Bedienung an, den Fisch zu zerlegen, bis, ja bis sich der Küchenchef anfing einzumischen und die Aktion übernommen hat. Ich mache es mal kurz. Laut Auskunft der Begleitung war im Grunde der Fisch nicht mehr genießbar und strotze vor Gräten. Auf Beschwerde bei der Bedienung haben wir dann den Kommentar aus der Küche bekommen, es wäre alles fachlich richtig und das wäre halt Fisch. Basta. Also soviel Selbstbewusstsein als Küchenchef muss man erst einmal haben. Ohne zum Gast zukommen ein Urteil zu fällen. Wow. Geisteskräfte oder das Wissen über sein eigenes nicht können? Ich würde das Gericht in Gräte an Dora nennen.

Zum Nachtisch wurde dann dreimal Creme Brulee geordert. Da mein Frustfaktor schon recht hoch war, habe ich auf einen Nachtisch verzichtet. Zum Glück aus meiner Sicht. War da nicht was mit kandiertem Zucker? Und sollte der nicht eine bräunliche Farbe haben? Im Sage Restaurant definitiv nicht. Interessant auch das Vanilleeis was zusätzlich zur Creme gereicht wurde. Ein gekonntes Ablenkungsmanöver um vom Hauptprodukt abzulenken? Geschickt!

Also, ich muss in diesen Laden nicht noch mal gehen. Zu teuer für das Niveau, oder nicht Niveau was hier geboten wird. Wie gesagt, dass Personal freundlich und gut. Die Küche sollte noch mal auf die Schulbank. Ach ja, noch so eine Unstimmigkeit. Warum gibt es bei einem Restaurant, welches auf teuer und hipp macht, Pizza und Pasta. Mich stört der Pizzaofen im Gastraum. Oder ist es doch die Erkenntnis, dass man wenigstens das kann? Aber das werde ich bestimmt nicht testen.

Nachtrag: letzte Woche Donnerstag war ich (Christiane) mit eingen Geschäftsfreunden dort beim essen. Weil: das Lokal, die Atmosphäre und die Lage sind wirklich toll.

Gegessen haben wir: Bouillabaisse (Top!!) pochiertes Kalbsfilet mit Orangen-Camparisauce (auch Top), Pizza, Rib-Eye-Steak, Perlhuhnbrust und Schwertfisch. Alles Top. Dann das Dessert: dreierlei Mousse - Katastrophe…das war Sahne mit Geschmack und dazu Brombeermarmelade - ein no go. Hättes sie es mir als Schokoladen-Espuma verkauft ok…aber Sahne mit Schokogeschmack als Mousse - das geht gar nicht.

Die Lavendelcreme war letztendlich eine Creme Brulee ohne jeglichen Lavendelgeschmack. Dazu gabs dann auch Karameleis (passt doch nicht) und eine fritierte Litschi oder so - auch nicht passend. Der Käseteller war dann wieder gut.

Schnitzel gab’s diesesmal nicht.

Mein Fazit: Lokal Top, Essen bischen Glück haben, Dessert vermeiden. Aber trotzallem ein ganz toller Abend. An der Stelle nochmals einen herzlichen Dank an unsere nette Frankfurter Gruppe. Gerne wieder :-)

Aussenansicht vom Sage Restaurant

Aussenbereich vom Sage Restaurant

22. Juni 2009

Schnitzeltriologie Teil III im No Kangeroo

Gespeichert unter: Allgemeines, Schnitzeleien, Sommer — Schlagworte: , , — fischer0208 @ 07:29

erfolgte im No Kangeroo. Dazu gibt es ja bereits einen Eintrag.
Wir bestellten sowohl Schwein- als auch Kalb. Die Damen in preiswert - die Herren mussten natürlich die Luxusversion haben. Schon klar.
Beide Varianten sind in etwa gleich groß und geschmacklich konnte ich jetzt auch keinen großen Unterschied feststellen. Soviel zu meinem Gourmetgeschmack. Preislich isses halt ein Unterschied. Schweineschnitzel, sehr zart, perfekte Panade für schmale 7,50 mit dem Kartoffelsalat. Kalb das gleiche eben nicht in grün - sondern in Kalb um die 11,50 oder 13,00. Bei beiden Schnitzelarten gibt’s auch Preiselbeeren dazu.
Der Kartoffelsalat einen Hauch zu sauer. Schmeckte aber wie bei Mutti. Daher fein.

Impressionen zu Schnitzel und Leberkäs…

Leberkäs

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