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12. August 2010

Silberlöffel, Maybachufer Kreuzkölln

Gespeichert unter: Schnitzeleien, Sommer — Schlagworte: , — Christiane @ 22:26

im ehemaligen Eckbert im Maybachufer in Neukölln befindet sich seit kurzer Zeit das Restaurant Silberlöffel. Die Renovierung ist sehr gelungen und es gibt auch mehr Platz zum gemütlich draussen sitzen. Die Karte lehnt sich bischen an das vergangene Eckbert an. Schnitzel, Kalbsrücken mit Bratkartoffeln diverse Salat. Erstmal prima. Bestellt haben wir - na was sonst - natürlich einmal das Wiener Schnitzel (ja ein echtes aus Kalb) mit lauwarmen Kartoffelsalat für 14,50€. Thomas entschied sich für den Kalbsrücken, der mit Bratkartoffeln und einem kleinen Salat begleitet werden sollte. Preis habe ich vergessen…

Als der Kartoffelsalat im Vorfeld serviert wurde, musste ich lachen oder weinen? Also ich als Schwabe habe einen engen Bezug zum lauwarmen Kartoffelsalat, eine enge, liebevolle Bindung von Geburt an, aber der war ein schlechter Witz. Die Nabelschnur wurde auf’s gefährlichste gedehnt. Auf recht grob, schräg geschnittenen Gurken, ein paar grobe Stücke von der Kartoffel dazu ein lauwarmes (eher kühles) geschmacksneutrales Dressing. Eine echte Beleidigung. Das Schnitzel als solchens war gut. Noch ein bischen Salz und Zitrone waren erforderlich. Für den Preis keine Glanzleistung. Da gehe ich lieber rüber in’s Ma Rosa und esse ein Schweineschnitzel mit Pommes & Salat für 6,50€

Thomas sein Kalbsrücken, klassisch präsentiert wie ein Roastbeef, war zart und rosa. Auch hier fehlte ein wenig die Würze. Die Bratkartoffeln waren ok. Größe wie beim Kartoffelsalat. Da hat sich aber jemand Mühe gegeben umd die Kartoffelstücke für die jeweiligen Gerichte zu individualisieren haha.pffffff. Thomas sein Salat - auch fad.


Als die Bedienung (eine sehr nette übrigens) gefragt hat ob wir zufrieden waren, konnte ich nicht umhin, den Kartoffelsalat als Witz zu bezeichnen. Dies wiederum bemerkte der Besitzer, der in Stuttgart sein Kochhandwerk erlernte, der sich dann auch dazu setzte. Er hat sich vielmals entschuldigt und meinte, er hätte den Salat von einem anderen Koch machen lassen (ausnahmsweise, hmmm) und er würde ihn wieder selber machen.Er klagte dann auch sein Leid, wie schwer es ist gute Köche zu finden. Ja, verstehen wir!

Wir werden sicherlich nochmals in den Silberlöffel gehen, aber ein wenig ängstlich….

10. August 2009

Das Nansen in der Nansenstraße / Ecke Maybachufer Neukölln

Gespeichert unter: Allgemeines, Sommer — Schlagworte: , — Christiane @ 21:18

Vor Monaten waren wir schonmal im Nansen - zum Kuchen essen und jummmy - der wahr superlecker. Schokomandelkuchen ohne Mehl. Sehr vielversprechend. Nachdem wir letzthin lange gegrübelt haben, wohin wir mal wieder gehen könnten, fiel uns das Nansen ein. Gesagt getan.

18:00 wir die Gäste 2 und 3 des beginnenden lauen Sommerabends. Plätzchen an der Ecke mit Blick auf den Landwehrkanal. Fein! Die Karte übersichtlich. Zwei Vorspeisen, 5-6 Hauptgänge, zwei Desserts. Fein.

Der Kellner stellt noch die Windlichter auf, pfefferte die Aschenbecher auch die Tische - soviel zur Romantik - und lies sich auch nicht von unseren irritierten Blicken bei seiner “guten Laune” beirren. Na, da hätte ich micht nicht in’s schwarze Kleidchen schmeissen müssen, sondern vielleicht einen Blaumann, passend zum Ambiente tragen sollen. OK, Schwamm drüber

Meine Wahl fiel auf einen Ruccolasalat mit Erdnüssen und Rotbarbe (8,80€).

Rucclolasalat mit Rotbarbe und Erdnüssen

Thomas wählte das Kaninchen mit Blutwurst und Rote-Beete-Tagiatelle (um die 16€). Mein Erdnüsse, nun ja, waren leider sehr,sehr gebräunt. Ansonsten der Rest wirklich gut. Nett noch ein paar kleine Antipasti in Form von Paprika und Zuccini dazu.

Kaninchen mit Blutwurst

Thomas war sehr zufrieden. Das Essen sah gut aus und schmeckte auch ausgezeichnet. Blutwurst ist halt Geschmackssache.

Danach wollte ich den Gateau mit Schokolade und Früchten geniessen. Meine Vorstellung war ein lauwarmes Schokoküchlein. Nun, irgendwie war es eine Mousse oder roher Teig? Keine Ahnung. Aber kein kleines festen Küchlein (Trauermoment). Es war auch ein bischen zuviel Salz zur Abrundung dabei. Preis 4,50€.

Gateau oder was auch immer

Fazit: Ja, mal was anderes. Wird aber sicherlich nicht unser Stammlokal. Aber ausprobieren, ja sollte man.

Zu finden: täglich ab 18:00 ind er Nansenstraße. Keine Kreditkarten.

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