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Posts Tagged ‘Kreuzberg’

  1. Gaststätte am Ufer in Berlin

    November 21, 2016 by Thomas

    Gaststätte am Ufer in Berlin

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    Eingang Gaststätte am Ufer in Kreuzberg

    Wie sich in Berlin wohl inzwischen rumgesprochen hat, haben Martin Hölzl und Tilo Roth inzwischen Ihre neue Lokalität am Paul-Lincke-Ufer 23 unter dem Namen „Gaststätte am Ufer“ eröffnet. Natürlich hat die Umbauzeit länger betragen als geplant. Aber das Ergebnis ist dafür auch mehr als gelungen. Ein Urlaub von uns hat leider verhindert, dass wir schon früher den neuen Laden besuchen konnten, aber dieses Wochenende war es dann soweit.

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    Wir hatten schon rechtzeitig den großen Tisch in der Mitte des Restaurants reserviert, da wir mit einigen Freunden von uns dort speisen wollten. Und eine rechtzeitige Reservierung ist auch nötig. Nach nicht mal 6 Wochen seit der Eröffnung ist die Gaststätte am Ufer immer sehr gut besucht.

     

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    Nach dem alle Bekannte eingetroffen waren wurden wir durch das wirklich sehr gute und charmante Personal bestens beraten und durch die Speisekarte geführt. Besonders angenehm finden wir, dass es eine reichhaltige Auswahl an Vorspeisen gibt. So hatten wir an dem Abend Köstlichkeiten wie einen Pulposalat, frittierte Ziegenkäsebällchen mit Quitte, leicht scharfer Hummus, köstliche Blutwurst gebraten mit Apfel und Rösti, Makrele, Kaninchen Königsberger Klöpschen und vieles mehr (wir haben die Karte einmal rauf und runter gefuutert). Ich muss sagen, sehr lecker. Optisch wunderbar.

    Unser Tipp, unbedingt bestellen und mit seinen Tischgenossen teilen. Wir sind voll auf unsere Kosten gekommen und unsere spanisch stämmige Freundin kommentierte es mit: Super, nun gibt es auch tolle deutsche Tapas.

    Hummus in der Gaststätte am Ufer

    Hummus in der Gaststätte am Ufer

    Preise so zwischen 5 un 9€. Austern gibt es natürlich auch…

    Zur Auswahl stehen immer 5 Hauptgerichte, wobei mindestens zwei Fleischgerichte, einmal Fisch auf der Karte stehen. C hatte sich für eine exzellente, wirklich superzarte Entenbrust mit Rosenkohl, Brezelknödel und einer wunderbaren Pflaumensauce (19,50) entschieden. Mich hat das  Entrecote (23€) völlig überzeugt. Aber auch von unseren Freunden hörte man viel Lob und Zufriedenheit.

    Auch das Risotto mit Ziegenkäse und der Hirsch (28€) begeisterten unsere Freunde. Alles sehr ansprechend auf dem tollen Geschirr.

     

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    Entrecote

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    rosa Entenbrust mit Rosenkohl. Granatapfel und Brezenknödel

    Beim Nachtisch wurde besonders die Käseauswahl von Maître Philippe gelobt.

    Was aber die Gaststätte am Ufer besonderes auszeichnet ist das Gefühl eines Wohnzimmers und die sehr angenehme Atmosphäre welche zum Verweilen verleitet. So macht es einfach Spaß.

    Natürlich muss auch der sehr fair kalkulierte Mittagstisch erwähnt werden.  Zwei Gerichte (2-Gänge) werden angeboten. (Zu 9,50 € und  vegetarisch 7,50 Euro). Zusätzlich gibt es auch Sandwiches und andere feine Sachen.

    Allein bei den Weinpreisen müssen wir meckern. Mag sein, dass diese gut kalkuliert sind, aber ein Glas Chardonnay für 9€ (0,2) ist mehr als happig. Da würden wir uns mehr Kreuzberg-Preise wünschen.

    Für Fans der gehobenen Barkultur gibt es eine kleine aber feine Bar.

    Worauf wir auch schon besonders gespannt sind, ist die große Terrasse für den Somme. Mit Blick auf das Wasser.

    Mal wieder ein kleines Fazit: Sehr, sehr lecker, schönes Ambiente, sehr nettes Personal (Bruno :-)), tolle Küche, hach alles fein (und für uns in Laufnähe – so mögen wir’s)

    Also, nichts wie hin. Das Reservieren nicht vergessen und sich einfach verwöhnen lassen.

    Gaststätte am Ufer, Paul-Linke-Ufer 23, 10999 Berlin,

    Mittagstisch: 11:30 – 15:00 Uhr, Küche: 18:00 – 22:30 Uhr

    Tel: 030-61625210


  2. LES ÉPICURIENS – FRANZÖSICHE DELIKATESSEN in der Marheineke-Markthalle Berlin Kreuzberg

    Mai 27, 2016 by Thomas

    LES ÉPICURIENS – FRANZÖSICHE DELIKATESSEN in der Marheineke-Markthalle Berlin Kreuzberg

    Quelle http://www.lesepicuriens.de

    Quelle http://www.lesepicuriens.de

     

    Es gibt auch einfach gute Tage. Wir wurden von Eric und Frédéric auf Ihren Stand  LES ÉPICURIENS      ( dt. Epikureer ), in die  Marheineke-Markthalle eingeladen. Wow, das ist aber ein anspruchsvoller Name.

    (Als Epikureer (oft fälschlich: Epikuräer) werden im Allgemeinen die Anhänger der Lehre Epikurs bezeichnet. Der Epikureismus war bis ins zweite nachchristliche Jahrhundert hinein eine einflussreiche philosophische Schule mit zahlreichen Anhängern. Seit der römischen Zeit wurde der Begriff, insbesondere von den christlichen Gegnern Epikurs, mit einer negativen Bedeutung im Sinne von „Genussmensch“ verwendet. ) Quelle Wiki.

    Ich nehme mal an, Eric und Frédéric sind wahre Genussmenschen. Jedenfalls ist das der Eindruck wenn man Ihren Stand betritt. Ein Stück Frankreich in Berlin.

    C wird auf unserem Blog http://foodhunter-berlin.de näher auf die vielen Köstlichkeiten eingehen. Ich werde ein wenig über die vor Ort zu verspeisenden Genüsse berichten.

    Nach einer sehr netten und informativen Vorstellung des Konzeptes konnten wir zur Verkostung schreiten. Kleiner Hinweis, die Speisen sind alle selbst gemacht. Daher auch nicht in unendlicher Menge erhältlich. Besonders möchte ich auf das Austernmenu hinweisen. Dazu kann man perfekt abgestimmte Weine gereicht bekommen.

    Wir durften eine selbstgemachte Terrine mit zweierlei Lachs Arten und zweierlei Äpfel (Calvados Äpfel) probieren. Da fällt mir nur ein Begriff ein. Perfekt. Frisch, die einzelnen Geschmacks Komponenten kommen hervorragend zur Geltung und alles perfekt aufeinander abgestimmt. Mehr davon.

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    Dann gab es noch ein paar Stück  3 Jahre alten Comte. Genau der Reifepunkt wie wir es lieben. Abgerundet mit einem Glas sehr guten Cremant. Das alles begleitet mit ein paar Stück Baguette.

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    Hervorheben möchte ich auch, man kennt sich hier besten mit den französischen Winzern, Weinen und Champagners aus. Ein sicherer Anlaufpunkt wenn man was besonders wünscht.

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    Wir haben uns mit Eric und Frédéric noch eine ganze Weile über die Gastronomie in Berlin, Einkaufmöglichkeiten usw. unterhalten. Uns hat es einfach Spaß gemacht. Man merkt den Beiden die Lieben zum Essen und guten Getränken an.

    Ich weiß jetzt wo ich mein Stück Frankreich in Berlin finde.

    Also nichts wie hin:

    Les Épicuriens
    Eric Marette / Frederic Gachelin – Verneuil
    Bergmannstrasse – Marheinekeplatz 15
    10961 Kreuzberg, Berlin
    Tel: 030 – 39933679

    http://www.lesepicuriens.de


  3. Restaurant KIRSONS Berlin Mitte

    Mai 19, 2016 by Thomas

    Restaurant KIRSONS Berlin Mitte

    Neulich erreichte uns eine Einladung zur Eröffnung der lettische Restaurantkette KIRSONS ( Lido Gruppe ) in der Charlottenstr. in Berlin Mitte. Wow, toll, lettisch essen waren wir noch nie. Also schnell ein paar Basisinformation über die lettische Küche eingeholt, zugesagt und gestern war es dann soweit.

    Ja und nun wird es schwierig. Als wir das Restaurant betreten haben war der erste Eindruck, das ist eine Autobahn Raststätte. Die Inneneinrichtung überhaupt nicht unser Stil. Könnte auch die Kantine einer Senatsverwaltung sein. Nur einen Hauch schicker. Aber über Geschmäcker kann man ja immer trefflich streiten.

     

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    Restaurant Kirson in Berlin

     

    Was auch nicht gut war. Wir hatten angekündigt, dass wir erst um 16 Uhr kommen konnten. Wir wurden am Empfang auch von einer netten jungen, in lettischer Tracht gekleideten Dame empfangen, aber leider keine Erklärung wie das Ganze funktioniert usw. Also sind wir erst einmal ein wenig orientierungslos durch das Restaurant gestolpert und am Buffetbereich angelangt.

    Was man wirklich sagen muss, die Auswahl ist riesig. Und es sollte auch für jeden Geschmack etwas dabei sein. Nun ist natürlich ein riesiges Angebot kein Garant dafür, dass es auch wirklich schmeckt.

    Wir haben uns bei der Auswahl unserer Speisen auch recht schwer getan. So richtig lettisch ist das uns nicht vorgekommen. Und hatten wir auch ein wenig anders im Internet gelesen. Sollen wir uns so falsch informiert haben?

     

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    Buffet / Selbstbedienng im Kirso Restaurant

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    Also C hat sich dann für einen Schaschlik Hühnchen entschieden, dazu Ofen Kartoffeln und eine Champion-Sauce (mit frischen Champions) . Welche schon ein wenig sehr angedickt war. Das Hühnchen war o.k. und die Kartoffeln leider schon recht weich. Passiert halt wenn die Speisen zu lange warm gehalten werden.

     

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    Ich habe es mir einfach gemacht. Eine Wurst und dazu Kartoffelsalat. Die Wurst war o.k. und hat mich sehr an eine süddeutsche Rotwurst erinnert. Ja und der Kartoffelsalat war halt ein Kartoffelsalat. Leider kein Juhu.

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    Ehrlich, wir waren enttäuscht. Oder sind mit der falschen Erwartungshaltung an den Besuch ran gegangen. Was auch wirklich fehlt, wenn man so einen Laden eröffnet und die Eltern von Kindern ein wenig beim Besuch entlasten möchte. Eine Spielecke für Kinder.

    Wir sind gespannt ob das Konzept aufgehen wird. Wir denken es wird schwierig. Aber es haben ja auch schon ganz andere Läden überlebt.

    Doch überzeugt Euch selbst.

    KIRSONS Restaurants

    Charlottenstraße 13/ Rudi-Dutschke Straße 18

    10969 Berlin


  4. Restaurant Kuchenkaiser Berlin Kreuzberg News

    April 12, 2016 by Thomas

    Restaurant Kuchenkaiser Berlin Kreuzberg News

     

    Wie wir ja schon angedeutet haben in einem vorherigen Bericht ist das Restaurant Kuchenkaiser verkauft worden und wird unter neuer Bewirtschaftung weiter geführt. Leider gibt es nichts Gutes zu berichten. Die Speisekarte hat sich kaum verändert. Die geplanten Umbauten sind bis jetzt nicht begonnen worden. Was uns allerdings wirklich geschockt hat, waren die deutlich nach oben veränderten Getränkepreise. Für 5,80 € für 0,2 l Chardonnay ist eine echte Frechheit. Wenn es sich um ein Weinlokal handeln würde könnte man es ja noch nachvollziehen. Aber hallo, der Kuchenkaiser zeichnet sich nicht dafür aus, dass hier Spitzenweine angeboten werden. Und auch die Liebhaber von Berliner Bier werden enttäuscht. Leider von der Getränkekarte gestrichen. Für uns nicht nachvollziehbar. Wo soll man sonst noch Berliner Bier bekommen, wenn nicht in einem Lokal wie der Kuchenkaiser?

    Was wird passieren. Wir können uns gut vorstellen, dass viele Stammgäste nicht mehr kommen. Man will ja nicht immer etwas essen, sondern einfach nur was gepflegt trinken und sich mit anderen Stammgästen treffen. Doch bei den Getränkepreisen werden sich die Stammgäste es auf die Dauer nicht leisten können. Bleiben die vielen geliebten Touristen welche den Kuchen Kaiser besuchen werden. Zum Glück ist ja der nächste Hotelbau in der direkten Nachbarschaft geplant.

    Was uns ein wenig getröstet hat. Das super nette und freundliche Service Personal haben wir noch angetroffen.


  5. Taverna Koutouki Kottbusser Damm Kreuzberg

    April 1, 2016 by Christiane

    Sestos Meses Taverna To Koutouki

    Sestos Meses Taverna To Koutouki

    machen wir uns nichts vor es gibt aufregender Orte in Berlin als der Kottbusser Damm. Sehen wir mal von der Nähe zum Paul-Linke Ufer, Türkenmarkt oder Gräfekiez ab. Der Kottbusser Damm ist nicht gerade schön, aber er ist noch einer der wenigen authentische Orte und verbirgt so manches Schätzchen. Eines dieser Schätzchen ist die Taverna To Koutouki im Kottbusser Damm 9.

    Recht unauffällig, unweit der U-Bahn-Station Schönleinstraße, versteckt sich die Taverna. Weiß man nicht, dass sich hier ein großartiges Lokal versteckt, würde man glatt daran vorbei gehen. Aber nicht wir, nein, nein, wir haben die Taverna bereits vor vielen Jahren für uns entdeckt.

    Leider sind ja griechischen Restaurants so ein bisschen aus der Mode gekommen. Alle rennen lieber zu Streetfood, Korean BBQ, vegane, CO2 freie Bio-Restaurants, ach was auch immer. Aber wir haben das Glück, dass sich ein paar richtig gute griechische Restaurants praktisch fußläufig für uns befinden.  Und hin und wieder gelüstet es uns regelrecht nach guter, frischer griechischer Kost.

    Und einer unserer griechischen Favoriten ist die Taverna To Koutouki.

    Also: die Taverna ist klein, rustikal und sehr gemütlich. Die Tische sind mit karierten Tischdecken hübsch eingedeckt und gleich mit der Karte wird einem ein Krügchen eiskalter Ouzo gebracht. Guter Start – denn er ist sehr mild und lecker. Die Karte ist wie zu erwarten sehr umfangreich. Alle Klassiker der griechischen Küche sind zu finden und sehr viele Vorspeisen. Zu fünft haben wir dann folgendes bestellt: Gyros (ICH LIEBE ES), Mixed Grillteller mit Gyros, Souflaki und Bifteki, die Spezialplatte Koutouki zusätzlich noch mit Lammcarree, der gemischte Vorspeisenteller und Kalamaria Gemista. Alles zwischen 10,50 und 13.50. Kann man schon mal nicht meckern. Natürlich gibt es dazu Tsatziki (geil, gell).

    Kalemari Gemista

    Kalamaria Gemista

    Leider sind die Bilder ein bisschen dunkel, da es in der Taverna recht schummrig ist – aber egal.

    Vorneweg wird zu den Gerichten (außer beim Vorspeisenteller) ein kleiner gemischter Salat gereicht. Frisch ist er. Vollkommen in Ordnung. Und warmes knuspriges Brot mit Kräutern. Lecker.

    So nun zu den Hauptgängen: Mein Gyros – so soll es sein. Saftig, aber ohne viel Fett. Knusprig, große Portion serviert mit rohen weißen Zwiebeln,  Tzaziki und selbst gemachten Pommes. Diese waren innen schön weich und außen knusprig. Perfekt. Geschmacklich erste Klasse. Besser geht es nicht. Das Tzaziki sehr gut mit ordentlich Knoblauch – aber nicht zu viel. Optimal so.

    Thomas erfreute sich an seinem Mixed Grill Teller und war ebenso glücklich. Gyros wie beschrieben, Bifteki und Souflaki saftig und zart (ist ja nicht immer so). Die Kalamaria Gemista sind mit gefüllt mit Feta und Spinat. Lt. C. toller Geschmack. Auch bei B. konnte man zufriedenes schmatzen vernehmen. Die gemischte Vorspeisenplatte war sehr reichlich. Alles ganz frisch und laut. S. ausgezeichnet. Kurz gesagt – wir waren alles super zufrieden und rappelvoll. Schön, dass wir noch im Krügchen etwas Ouzo hatten (der war aber dann echt nötig).

    Ganz reizend fand ich, dass wir alle noch ein Dessert bekommen haben. Zum Abschluß gab es griechischen Joghurt mit Honig. So einfach es auch klingen mag – köstlich. Der Joghurt war so sahnig und cremig. Ganz fein.

    Der Laden war im Laufe des Abend (Hallo, es ist doch Ferienzeit, Ende des Monats, Dienstag?) rappelvoll. Aber – es war nicht zu laut. Der kleine Laden ist so eingerichtet, dass man vollkommen entspannt sich auch zu fünft unterhalten kann, ohne dass man brüllen muss, Sehr angenehm. Das Personal ist sehr freundlich und flink. Auch scheinen die Leute in der Küche viel Spaß zu haben. Es wurde oft und herzlich gelacht.

    Preislich ist der Laden absolut moderat. Gerade in Bezug auf die Mengen, den Ouzo, Brot und kostenloses Dessert. Großartig.

    Ganz klares Fazit – die Taverna ist aus unserer Sicht eine der Besten der Stadt. Ich empfehle durchaus zu reservieren, vorneweg etwas zu fasten und richtig genießen.

    Taverna „To Koutouki“
    Kottbusser Damm 9
    10967 Berlin-Kreuzberg

    Di. – Do. von 15:00 bis 24:00 Uhr

    Fr.-So. Feiertage 13-24 uhr
    Montag ist Ruhetag

    Homepage

     


  6. Streetfood – schaut jetzt ein tolles Video über diesen weltweiten Trend an

    März 10, 2016 by Christiane

    Streetfood von Yannick Schiep (OSK)

    Streetfood von Yannick Schiep (OSK)

    Streetfood ist mittlerweile im wahrsten Sinne in aller Munde. Jeden Donnerstag pilgern Berlin-Besucher und locals zum Streetfood-Thursday in die Markthalle 9, Sonntags in die Neue Heimat am RAW Gelände, in den Bite Club oder futtern sich in den anderen Markthallen und Wochenmärkten durch. Streetfood ist angekommen. Auch in anderen Städten wie Nürnberg oder München hat sich dieser Trend längst etabliert. Aber was steckt dahinter? Einfach mal was ganz neues essen? Wie koreanische „Döner“ oder Adobo Chicken von den Philippinen? Pies aus Neuseeland?

    Handelt es sich einfach nur um einen Trend, dem gerade alle hinterherrennen oder nach dem grundlegenden Bedürfnis seinen kulinarischen Horizont zu bereichern?

    Im Non-Commercial Film der Agentur Oliver Schrott Kommunikation GmbH wird sehr anschaulich dieser Trend beleuchtet. Dazu gibt es Interviews aus Berlin, New York und Peking.

    Hier könnt ihr das wirklich schöne (und hungrig machende) Video anschauen

    Wobei ich dazu sagen möchte, in vielen asiatischen Ländern ist Streetfood weniger ein Trend als eine pure Notwendigkeit. An vielen Orten, wie z.B. Hongkong, leben die Menschen derartig beengt, dass sie jede Gelegenheit nutzen, der Wohnung fern zu bleiben und daher auf der Straße essen. In Vietnam sind z.B. Kühlschränke zu Hause eher rar. Daher wird dort immer frisch gekocht bzw. nur am Wochenende der Herd angeschmissen. Das ganze Leben findet dort vielmehr auf den Strassen statt.

    Bis heute weiß ich Teils gar nicht, was wir auf den Strassen in Saigon, Hongkong oder Bangkok gegessen haben – was vielleicht gar nicht so schlecht ist – lecker war’s allemal. Bestellt hatten wir oftmals nur nach Bildern und irgendwas bekommen.  Nur zu gerne erinnere ich mich noch an die köstlichen Spießchen, die wir am Fuße des Pinatubo (einem sehr aktiven Vulkan auf der Hauptinsel Luzon, Philippinen) gefuttert hatten. Was es war? Kein Schimmer.

    Da solche Köstlichkeiten, selbst in Berlin kaum zu bekommen sind, finde ich Streetfood oder Foodtrucks klasse. In kleinster Umgebung kann man sich einmal um die Welt futtern. Wer noch nie bei solch einer Veranstaltung war, kann sich einen guten Eindruck mit dem Video beschaffen. Ansonsten einfach mal ausprobieren.

    Hier gibt es eine gute Übersicht über Foodtrucks die in Deutschland unterwegs sind.

    Wer mehr über das Video oder das Thema Streetfood wissen möchte, schaut einfach mal auf den Blog von OSK.

     


  7. Cooler Dönersong von DROB DYNAMIC – Alles komplett

    Februar 10, 2016 by Christiane

    Meine Trauer über das Sterben der geliebten Dönerbuden habe ich ja schon vor einigen Monaten zum Ausdruck gebracht. Ich werde nie vergessen, das erste was ich gegessen habe, als ich nach Berlin gezogen bin, war ein Döner auf der Kantstraße. Und damals war das für ein Mädel vom Land was echt exotisches. Ich finde es so schade, dass die Dönerbuden, die so zum Straßenbild von Berlin gehören, immer mehr durch Tapaläden, Burgerbuden oder koreanische Imbisse verdrängt werden. Daher freue ich mich sehr über das Video von DROB DYNAMIC –  -Alle Komplett. Leute, mein Aufruf ist, fragt nicht so viel, habt Spaß und esst mehr Döner!

     

     

    Übrigens – genau so eine Type (allerdings weiblich) hat genau solche Fragen im Jockel (schöner Biergarten direkt am Landwehrkanal) zu den Burgern gestellt 🙂 Die Antwort woher die Pommes kommen und ob die Bio sind war “ Die kommen aus der Schachtel“ 🙂 Ehrlich war erwarten den die Leute bei einem Burger und Pommes für um die 5€ ?(und die Burger und Pommes schmecken wirklich superlecker) – Die Pizzen sind auch sehr zu empfehlen.


  8. Unsere Top-Adressen für Grillhähnchen

    Januar 19, 2016 by Christiane

    Grillhähnchen Bild © Gellinger

    Grillhähnchen Bild © Gellinger

    Manchmal haben wir einfach Lust auf ein leckeres Grillhähnchen oder Henderl. Aber was früher in jeder Kneipe & Wirtshaus gab, ist heute fast was ganz exotisches. Ganz besonders in Berlin.

    Köln war ja nicht meine Stadt, aber ich schätzte schon die Imbisswagen vor Supermärkten, die ganz frische Brathähnchen angeboten haben. Natürlich haben wir auch ein paar Imbißbuden, in denen man gute bis sehr gute Hähnchen bekommt, aber ist es nicht schön in uriger Atmosphäre ein Henderl zu essen und sich hübsch einzusauen?

    (more…)


  9. Restaurant Kuchenkaiser Berlin Kreuzberg

    Dezember 28, 2015 by Thomas

    Restaurant Kuchenkaiser Berlin Kreuzberg

    Den Kuchenkaiser kennen wir schon eine ganze Weile. Allerdings waren wir in der letzten Zeit fast nicht mehr dort. Vor ein paar Tagen hatten wir beschlossen seit langer Zeit mal wieder frühstücken zu gehen. Und sind durch einen Zufall im Kuchenkaiser gelandet. Nun muss man wissen, der Kuchenkaiser ist wirklich eine echte Intuition in Kreuzberg dessen Geschichte bis 1866 zurück reicht.  Hier trifft sich Jung und Alt, Arm und Reich. Die Hipster dieser Welt sind hier weniger anzutreffen.  . Das liegt aber wohl auch an dem wirklich tollen Personal, welches mit dem Laden zusammen alt geworden ist. Schön, dass es solche Läden noch gibt. Doch ich schweife ab. Es geht ja um das Frühstück.

    Wie inzwischen bekannt sein dürfte, sind wir nicht die großen Frühstücksmenschen. Jedenfalls was das frühstücken gehen betrifft. Das liegt oft daran, dass die Brötchen eben nicht frisch vom Bäcker sind, die Brotauswahl eher langweilig und der Aufschnitt aus dem Päckchen eines Discounters. Sprich langweilig. So aber nicht im Kuchenkaiser. Was haben wir bestellt? C bestellte sich ein gemischtes Frühstück für faire 9,00 €. Dieses beinhaltete eine Wurst und Käseauswahl, Ei, Marmelade und eine Auswahl verschiedener Brotsorten und Brötchen. C war mit der Wurst und Käseauswahl mehr als zufrieden. Nichts aus dem Päckchen, sondern frisch von der Wurst bzw. Käse Teke. Die Marmelade selbst gemacht wie uns versichert wurde. Und das hat man auch geschmeckt.

    Ich habe mich für das Frühstück London entschieden. Würstchen, Spiegelei, Baked Beans, Toast, kross gebratener Speck und Orangen Marmelade für 8,50 €. Auch eine sehr gute Wahl. Die Baked Beans gut gewürzt und ich würde behaupten selbst gemacht, das Würsten perfekt gebraten und schön würzig vom Fleisch. Ich glücklich. Und die Menge hätte auch 3 bis 4 Personen satt gemacht.

    Also mein Fazit. So gut kann Frühstücken sein. Frischer und guter Aufschnitt, Frisches Brot und Brötchen. Da zahlen wir dann auch gerne mal einen Euro mehr.

    Am Wochenende gibt es im Kuchenkaiser einen Brunch bis 15 Uhr. Wie wir erfahren haben soll dieser sich wirklich lohnen und werden wir auch bald mal testen. Ach ja, es gibt natürlich auch Neuigkeiten vom Kuchenkaiser. Es hat einen Besitzerwechsel gegeben. Der neue Besitzer möchte einiges in den Laden investieren. Neue Teke, Renovierung usw. Das Personal ist komplett übernommen worden. Was wir sehr begrüßen. Denn der Laden lebt auch von dem wirklich tollen Personal. Aber das spannendste ist, die im Keller befindliche alte Backstube soll wieder zum Leben erweckt werden. Das würde dann bedeuten, die Backwaren usw. werden bald selbst hergestellt. Fast so wie vor 100 Jahren. Und wenn die Jungs klug sind machen Sie einen außer Haus verkauf. Denn in dieser Ecke sind gute Bäckereien eher selten. Wir sind gespannt und werden berichten.

     

    Restaurant Kuchenkaiser

    Café Restaurant Bar & Garten
    10999 Berlin Kreuzberg
    Am Oranienplatz
     11-13

    http://kuchenkaiser.blogspot.de/

     

    Frühstück London20151223_095846Gemischtes Frühstück


  10. Restaurant Que Pasa Berlin Kreuzberg

    Juli 22, 2015 by Thomas

    Restaurant Que Pasa Berlin Kreuzberg

    Gestern wollten wir mal wieder bei uns im Kiez essen gehen. Schon lange hatten wir mal vor, das The Dudes Deli auszuprobieren. Leider war der Laden total überfüllt und so mussten wir eine Alternative finden.

    Laut einer Freundin von C, welche aus Mexiko kommt, soll das Que Pasa wirklich gute mexikanische Küche haben. Und da wir Freunde der mexikanischen Küche sind war der Entschluss schnell getroffen dort hinzugehen.

    Zum Glück gab es noch freie Plätze draußen, denn bei den Temperaturen hatten wir keine Lust uns reinzusetzten. Außerdem ist es grundsätzlich spannend die Bevölkerungsmassen in der Schlesischen Str. zu beobachten. Mann, war das hier vor 15 Jahren noch eine verträumte Gegend.

    Es wurde uns die Karte gebracht und es ging an’s auswählen. Was mich ja immer nervt sind diese Karten mit einer extrem großen Auswahl. Das verheißt ja meistens nichts Gutes. Wir haben uns dann für die Patatas Carne und Tacos Texanos entschieden. Das Essen ist dann auch sehr zügig gekommen. Zwei recht überladene Teller lächelten uns an. Ja, und das war es dann auch mit der Freude.

    Grundsätzlich hat der Koch hier die Gabe, die Speisen ohne einen Hauch von Gewürzen zuzubereiten. Wo ist denn bitte Pfeffer, Koriander, Epazote und Vanille? Na, jedenfalls nicht auf unseren Tellern. Da hat auch ein panisches nachwürzen mit Salz und Pfeffer nicht mehr geholfen.

    Die Patatas bestanden im Grunde aus zwei ausgehölten Pellkartoffeln, wo man in den Hohlraum die geschmacksneutrale Fleischfüllung gepresst hat. Der beiliegende Salat war reichlich und frisch. Doch leider war die Menge des Dressings so gering, dass nur die obere Salatschicht Kontakt bekommen hat. Da hat auch kein Vermischen mehr geholfen.

    Patatas Carne

    Patatas Carne

    Der Tacos Texanos war aber leider auch nicht besser. Die Fleischfüllung aus Hack und Hühnerfleisch war auch konsequenterweise geschmacksneutral und hatte eine wässerige Konsistenz. Und von knusprigen Tacos kann auch nicht die Rede sein.

    Das Fazit kann nur lauten. Da sind machen Kantinen besser und dafür muss man kein Geld ausgeben. Nichts vom mexikanischen Feuer aber bestimmt für viele Touristen ausreichend.

    Und unser Tipp an den Koch:

     

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    Que Pasa

    Schlesische Strasse / Ecke Falkensteinstraße 10997 Berlin

    Tel:(030) 81 49 26 14

    http://www.quepasa-berlin.de/