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Posts Tagged ‘Schwäbisch’

  1. Schlossberg Restaurant Dattler Freiburg

    Juli 18, 2014 by Thomas

    Schlossberg Restaurant Dattler Freiburg

     

    Der Vorteil von meinem Beruf ist ja, dass ich ab und zu auf Dienstreise bin und die unterschiedlichsten Orte in Deutschland kennen lernen kann. Dieses Mal hat es mich in die schöne Stadt Freiburg verschlagen. Ein Insider Tipp hat das Schloßbergrestaurant Dattler in Freiburg vorgeschlagen. Also sind wir bei strahlend schönem Wetter diesem Tipp gefolgt.

    Der erste Eindruck des Restaurants, ja hier leben Sie noch in der Einrichtung und Aufmachung die 80er bzw. 90er Jahre. Eine grundliegende Renovierung würde dem Restaurant ganz gut tun. Dafür wird man mit einem sensationellen Blick über die Stadt Freiburg entschädigt. Der Blick ist wirklich sensationell. Auch wenn man von doch recht instabilen Sonnenschirmen vor der doch sehr intensiven Sonne geschützt wird.

    Zum Glück hatte unser Insider reserviert. Denn schnell füllt sich die Sonnenterrasse. Nach kurzer Zeit ist dann auch der Kellner gekommen und hat uns die Speisekarten zur Verfügung gestellt. Na ja, könnten auch mal erneuert werden, doch es kommt ja auf den Inhalt, sprich Speisen und Getränke an. Hier der Link zu der aktuellen Abendkarte. http://dattler.de/restaurant/speisekarten/

    Man kann zwischen Menu und individuell ausgesuchten Speisen wählen.  Insgesamt, ich nehme es mal vorweg, hier wird Oldschool gekocht. Handwerklich solide aber halt auch nicht wirklich aufregend. Die Preise sind für die Mengen völlig O.K. Ich habe mich für Kraftbrühe mit Flädle als Vorspeise entschieden. Leider war die Kraftbrühe ein wenig kraftlos. Da hätte ein wenig mehr Power gut getan. Als Hauptgang habe ich mich auf „Kross gebratene Barbarie-Ente mit Entenjus, Gemüse vom Freiburger Markt und Kartoffelgratin“ gefreut. Die Menge mehr als ausreichend doch leider die Ente ein wenig trocken und auch nicht ganz so kross wie gewünscht. Das Gemüse doch schon recht tot. Schade, schade, dass hatte ich mir anders vorgestellt. Hatte ich den tollen Blick schon erwähnt?

    Meine Mitstreiter haben sich für „Badisches Rahmtöpfle –Schweinefiletmédaillons mit frischen Pilzen, hausgemachten Spätzle und buntem Salatteller“ entschieden. Und nach Ihrer Aussage war es sehr sehr gut. Habe ich nicht gegessen, kann es also nur glauben. Natürlich habe ich mir das Fleisch angeschaut und es hätte aus meiner Sicht mehr rosa sein dürfen. So der optische Eindruck.

    Insgesamt ein recht solider Laden. Ein wenig fantasievoller dürfte die Küche schon sein. Gemüse sollte wirklich knackig sein.

    Überzeugt Euch selbst:

    Schloßbergrestaurant Dattler

    Am Schlossberg 1

    79104 Freiburg

    Tel.: +49 (0)761 13 71 70-0

    Fax: +49 (0)761 13 71 70-10

    E-Mail: info@dattler.de


  2. Weinstube Klösterle, Bad Cannstatt

    Mai 4, 2011 by Christiane

    lt. der Taxifahrerin die älteste Gastsstätte der Welt, lt. Internet eher das älteste Haus von Bad Cannstatt. Schief, krumm und verwinkelt wie es nur im süddeutschen stehen kann, präsentiert sich die kleine Gaststätte. Wobei das nicht ganz korrekt ist, so niedliche Fachwerkhäuser stehen auch in Quedlinburg oder anderen kleinen Orten im Harz. Egal, nachdem wir ewig auf ein Taxi gewartet haben waren wir endlich in dem kleinen, gemütlichen Lokal. Alles auch hier verwinkelt, klein urgemütlich.
    Der Begriff urgemütlich muss 1432 für die Weinstube Klösterle erfunden worden sein.

    Eine handgeschrieben Karte versprach wieder leckere schwäbische Genüsse. Von Nierle im Lembergersößle oder Kutteln, Spätzle, Rostbraten, Spargel, Fleischküchle, Kartoffelsalat und..und..und. Ich entschied mich für 1/2 und 1/2 was in Übersetzung steht für: Fleischküchle (Boulette, Fleischpflanzerl, Frikadelle), 2 Maultäschlä und Katoffelsalat für 9,80€. Der Kartoffelsalat war superlecker (ach wie schön meine alte Heimat), deutlich besser als am Tag zuvor im Sanwald in Sttgt. Mitte. Das Küchle, so wie ich es gelernt habe, ganz locker und luftig mit nem kleinen Sößle. Maultaschen werden wohl nie so mein Ding sein, obwohl auch diese schön gewürzt waren und der Nudelteig eher einem WanTan entsprach als einem schwäbisch dicken Nudelteig. Mein einer Kollege wählte grünen Spargel mit selbstgemachter Hollandaise (Kollegen sind sich nicht wirklich sicher ob selbstgemacht. Nach ein bisschen hin und her bekam er als Vegetarier das Gericht auch ohne Schweinerücken, welches bei der Wirtin ein wenig entsetzen und Verwunderung auslöste. Der Spargel war knackig, Flädle (Übersetzung: Eierkuchen, Pfannkuchen) auch zufriedenstellend. Lächeln gab es über die Beilagensalate, da die wie der der Name sagt, natürlich nur auf einen kleinen Teller passten. Olaf schien ebenfalls mit seinen gschmelzten Maultäschlä und dem Kartoffelsalat sehr zufrieden zu sein. Till berichtete, sein Schweinerücken sei sehr zart gewesen und auch Lars wirkte sehr zufrieden mit dem Rostbraten. Im gesamten waren wir sehr zufrieden. Mein Highlight bleibt aber dsas Sulzerrainerstüble – von der Preis/Leistung unschlagbar. Und die Einrichtung, nun einfach kurios geschmacklos.

    Die Weinstube Klösterle ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Reservierung unbedingt. Im Sommer, wenn schön warm, kann man auch ganz zauberhaft draussen im Biergarten sitzen und gedankenverloren auf das Heimatmuseum blicken und sich fragen – gibt es eine Tafel die das Wort Urgemütlich am Klösterle festmacht?

    Weinstüble Klösterle zu finden
    http://www.qype.com/place/65562-Weinstube-Kloesterle-Stuttgart


  3. Gri Gri zum zweiten

    Dezember 5, 2010 by Christiane

    wie im Frühstücksreport berichtet, wollten wir mal den neuen Koch testen und beschlossen am ersten Adventssonntag die Adventskarte zu testen.

    Wir immer wurden wir freundlich empfangen und nach dem Studium der ansprechenden Karte entschieden wir uns für 1/4 Ente mit Klößen und Rotkohl und eine Vesperplatte mit hausgeräucherten Gänsebrust, Apfelschmalz, Wildschinken, Bergkäse und selbstgebackenem Brot.

    Bei der Ente dachte ich mir zuerst, ob ich da wohl satt werde? Ja, wird man. Dieses Entlein war ganz schön kräftig und hatte eine schöne Kindheit in Brandenburg.

    Schön gebräunt und so zart, dass das aromatische, saftige Fleisch schon beim hingucken vom Gerippe fiel. Der Rotkohl selbst gemacht (logo) leicht nach Nelke schmeckend. Die Klöße, ebenfalls selbstgemacht entpuppten sich als Kartoffelklöße wie sie sein sollten. Biserl auf der Zunge brizelnd, locker, perfekt. Ich muss sagen, besser geht dieser Klassiker nicht zu machen. Hochachtung!

    Thomas war von seiner Versperplatte mehr als begeistert. Hervorragend geräuchert, würzig doch nicht den Gänsegeschmack überdeckend, das Schmalz fruchtig…Thomas glücklich. Ebenfalls so um die 13€. Fairer Preise – tolles Adventsessen. Unser Tipp…schnell reservieren!

    Kleiner Nachtrag: gestern waren wir mit Freunden dort. Ich wählte das Schnitzel Wiener Art mit Bratkartoffeln und Salat. Die Bratkartoffeln 10 Points. Super, knusprig, schön mit Zwiebeln – erste Sahne. Das Schnitzel wunderbar saftig, der Salat eine prima Mischung aus Feldsalat, Ruccola, Radiccio, Sprossen. Die Portion für 9,80 mehr als reichlich. Die Freunde entschieden sich für Brust & Keule von der Gans (ich denke da immer an Louis de Funes) und waren ebenfalls sehr angetan. Die Gänsebrust durfte ich probieren, sehr zart, knusprig. Vom Feinsten. Der Service wie immer ausgezeichnet!

    Jetzt gibt’s auch einen Internetauftritt unter

    http://cafe-grigri.de/


  4. GriGri am Paul-Lincke Ufer Kreuzberg

    November 24, 2010 by Christiane

    Wir sind bekanntermaßen keine großen Frühstücksgeher. Zumeist wird Buffet angeboten, an den geschubst und gedrängelt wird. Päckenwurst und Plastikkäse sind häufige Begleiter. Letzthin wagten wir mir mal wieder einen Versuch und spazierten mit Freunden in das hübsche GriGri mt dem schönen kleinen Kastaniengarten und Blick auf den Kanal. Ja, auch hier wird am Wochenende für 7.70€ ein kleines Buffet angeboten. Aber man muss ja offen sein 🙂 Das GriGri zeichnet sich für mich im besonderen durch seine Gemütlichkeit aus. Ich gebe ja zu als Süddeutsche (Schwabe ist ja mittlerweile in Berlin ein Schimpfwort) mag ich gerne holzgetäfelte Wände, große Fenster und ein bischen homelige Atmosphäre.

    Aber es geht ja um’s Essen. Also es gab die üblichen Verdächtigen wie Lachs, Rühreier, weiche Eier, Würstchen, Käse, Wurst. Dazu Müsli, Süßkram, Quark usw.. Von daher nix neues. Was ich aber mag, die orientalischen Salate mit Kicherrebsen, CousCous oder AntiPasti (sehr lecker die Pilze). Es ist ein kleines Buffet, aber eigentlich alles dabei was ich (und Thomas) so brauchen. Vor allen Dingen – kein Gedrängel, alles frisch, nix aus dem Päckchen. Reicht, schmeckt und der Tag ist gut gestartet.

    Seit einiger Zeit gibt es auch einen neuen Koch, der – wenn man die Karte liest – sehr ambitoniert leckeres anbietet. Am 28.11 gibt es Gänseessen. Da werden wir uns überzeugen lassen.

    Falls ihr die Toilette sucht – die ist übrigends im Wandschrank.

    Ach und noch ein paar Worte zu Kerstin und ihre Crew. Immer sehr nett zu uns, bester Service, immer ein spannendes Gespräch. Ein prima Ersatzwohnzimmer!

     


  5. s‘ Brätle Uhlandstraße Charlottenburg

    Mai 13, 2010 by Christiane

    Traditionell treffen Thomas und ich uns nach meinem Friseurbesuch  bei Aveda in irgendeinem Restaurant in Ku’Damm Nähe. Diesesmal wählten wir uns das uns noch unbekannte s’Brätle aus. Über das zugehörige Wiesenstein am Vikoria-Luise-Platz berichteten wir ja bereits  http://food.wetravel24.de/?p=84

    Das s’Brätle macht gleich von aussen einen gemütlichen Eindruck. Nette Korbsesselchen, Decken, reiferes Publikum. Holla – das kennen wir doch schon :-). Ich glaube die Leute wechseln immer zwischen dem Wiesenstein und dem s’brätle. Vielleicht hält es ja jung?

    Anyway…innen ein wenig spießig eingerichtet, eine Mischung aus wir könnten auch ein Bistro sein oder aber eine anspruchsvolle Altersheimkantine (auweia bin ich aber heute böse) -vielleicht liegts ja daran, dass Vatertag ist, das Wetter doof und ich nicht mit dem Bollerwagen durch die Gegend wandern kann.

    Egal…weiter im Text. Also ganz so schlimm ist das „Fluidum“ nicht, aber auch nichts für ein romantisches Tet a´Tet.

    Zu Essen gibts schwäbisches und Schnitzel

    Wir wählten Schnitzel mit Pommes und einem kleinem Salat, Thomas entschied sich für Wurstsalat mit Bratkartoffeln. Preise ok, fast günstig für die Lage. Habe aber vergessen wie teuer, so ganz konkret.

    Das Schnitzel: Die Pommes wurden erst rund 5min nach dem Schnitzel gebracht, eindeutig frisch frittiert, aber das Fett hatte wohl schon bessere Zeiten hinter sich. Das Schnitzel ok, aber auch nicht mehr. Der Wurstsalat war ein bischen fade, die Bratkartoffeln brauchten auch noch Salz und Pfeffer – wie alles andere auch. Tja…Fazit: ok, nochmal hin, nicht unbedingt, schließlich gibt’s ja noch mehr Restaurants zu entdecken. Aber nach einem kleinen Stadbummel, nett draussen sitzen was essen über die Rüstigkeit des Alters sinnieren – dafür ist das s’Brätle bestens geeignet.

    http://www.wiesenstein.de/html/wiesenstein_-_s_bratle.html


  6. Wiesenstein, Berlin Schöneberg

    März 7, 2010 by Christiane

    Auf Grund einer Empfehlung meines Kollegen Harald, verabredeten Thomas und ich uns mit Cousinchen Gaby im Wiesenstein, am schönen Viktoria-Luisenplatz in Schöneberg.

    Im vorderen Bereich eher rustikal gemütlich, im hinteren etwas chicer.  Jetzt hatten wir uns bereits für 18:00 verabredet und gingen eher davon aus, in einem nocht recht leeren Lokal zu sitzen. Doch weit gefehlt, der Laden war voll. Es schien, dass alle ihren 70sten Geburtstag an diesem Abend feiern wollten. Gut, dass Gaby reserviert hatte. Der Laden war echt voll, dadurch ein wenig eng und laut. Anyway:  Die Karte versprach heimatliche Genüsse (also schwäbisch, gell). Linsen, Spätzle, Rostbraten, Schnecken, Schnitzel Maultaschen, Ochsenmaulsalat und..und..und..was uns halt die guten Klosterbrüder so alles in der Fastenzeit beschert haben. Die Preise moderat. Kammer net meckern..woisch.

    Wir entschieden uns für Schnitzel mit lauwarmen Kartoffel & Gurkensalat (ja, was sonst), Linsen & Spätzle und Zwiebelrostbraten (auch hier was sonst :-). Schnell haben wir unsere Gerichte von dem ausgesprochen freundlichen, herzlichen Personal bekommen (Lob!!) und uns hungrig über’s Essen hergemacht (hey, bei dem Altersdurchschnitt weiß man ja nie, wann eine Herzmassage erforderlich wird – und dazu wollten wir ausreichend gestärkt sein.. ). Aber zurück, genug geschweift. Der Rostbraten mit Spätzle und Soß war Top. Schnitzel sehr gut, zart, schöne knusprige Panade – nur beim Kartoffelsalat meckere ich natürlich wieder mal – der war zu heiss und zu matschig. Die nehmen einfach immer die falschen Kartoffeln..pff. Gaby war mit ihren Linsen & Spätzle (9€ inkl. Schinkenwurst) sehr zufrieden. Natürlich habe ich alles probiert und kann also aus eigener Erfahrung sagen, alles Top. Lecker. Optisch gut. Reichlich. Preise: Schnitzel (Kalb) 14.90€ Rostbraten ebenfalls 14.90€

    Käm’ers empfehla, scho..musch aber reserwieren. Gugsch, dass de vorne sitza kasch und net hinta. Im Sommer au draussa auf’m Bänkle. http://www.wiesenstein.de/html/wiesenstein-_viktoria-luise-pl.html

     


  7. Zum Allemannen..gell – CLOSED

    Mai 17, 2009 by Christiane

    na sche isses net..aber schmecka duats….
    Die Einrichtung ist sicherlich Geschmackssache – ich will gar nicht damit sagen, dass es hässlich ist – einfach nur nicht mein Geschmack. Die Besitzer Isabel (Schottin) und ihr Mann (Allemanne) haben ein nettes Lokal mit vielen allemannischen Masken (im schwäbischen au Larva gnannt) geschaffen. Die Küche widmet sich ganz und gar meinem lieben Heimatbundelsland Baden Württemberg. Spätzle gibts, Schäufele, Zwiebelkuchen und andere heimatliche Genüsse – wobei ich als echte Schwäbin den Gelbfüsslern ja immer absprechen würde, dass es aus Baden kommt :-)- Natürlich bin auch besonders kritisch. Die besten Spätzle gibt’s ja schließlich bei uns dahoim oder aber beim Stiefmütterchen in Vorarlberg. Weil der Käse machts. Räs muss er sein. Also – sie sind gut, prima, fein. Aber nun mal nicht meine 🙂 Der Wurstsalat und der Zweibelkuchen sind superlecker. Manchmal gibt’s auch schottische Küche. Alle 4 Wochen Sonntags gibt’s auch ein Puppentheater.
    http://zum-alemannen.de/. Im Sommer kann man auch prima draussen sitzen und den Blick auf den schönen grünen Görlitzer Park geniessen (wenn die Rauchschwaden der Griller es zulassen). Alos wer mal wieder richtig schwäbisch essen gehen möchte, ist auf jeden Fall dort gut aufgeoben oder kommt zu uns. Zu finden: Görlitzerstraße Ecke Cuvry.
    Raucherzimmer, hoimeliges Bier und leckern badischen Wein gibt’s auch. Die Preis prima.