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  1. Schuschel + Deibel in der Görlitzer Strasse jetzt TU’ES – CLOSED

    September 12, 2011 by Christiane

    im ehemaligen „New Orleans Haus “ bzw. ehemaligen „Allemannen“ am ruhigen unteren Ende der Görlitzer Straße / Ecke Cuvry versuchen sich jetzt TU’ES (Schuschel + Deibel) mit neuer deutscher Küche. Im wirklichen schönen, geschmackvollem Ambiente, mit kariertem Tischdecken, grünen Mustertapeten und kleinen Gewürztöpfchen wird frische deutsche Küche geboten. Eine kleine Standardkarte gibt es und eine wechselnde wöchentliche Karte mit Leckereien versprechen gutes.
    Am Freitag wählten wir aus der Wochenkarte – Entrecote mit selbstgemachten Pommes, Kräuterbutter und frischem leckeren kleinen Salat, Mr. T entschied für Ochsenbäckchen mit Teltower Rübchen und Möhrenpüree. Beides für 17.90. Als Starter bekamen wir als „Gruß aus der Küche“ einen kleinen Minilachsatar der mit Mikrozucciniwürfelchen perfekt harmonierte und mit einer feine Nussigkeit aufwartete. Sehr nett. Zum Brot wurde ein Himbeerjoghurt oder so gereicht. Nicht süß sondern schön für das dunkle Brot.
    Mein Fleisch war ein Riesenbursche von 350 g oder so (weder zu zwei noch mit den Mietzen zu schaffen) und sauleckeren Pommes. Fleisch wie bestellt Medium – Rare. Perfekt. Das Ochsenbäckchen hauchzart, zerging im Mund. Die Rübchen schmackhaft und das Karottenpüree eine Offenbarung. Nix Babypampe.
    Der Service sehr aufmerksam und geschult. Schönes Besteck (altes Silber), kleine Brottellerchen (alte Tassenuntersetzer mit niedlichem Goldrand) vervollkommen den angenehmen genußvollen Abend.
    Die Köche waren zuvor beim Ganymed gewesen. D.h. für mich, da können wir noch einiges Gute erwarten.

    http://tuesrestaurant.de
    PS..waren schon einige Mal dort gewesen. Ob Kalbsrücken, Currywurst :- und..und..und..immer sehr lecker. Letzhin gab es als Gruß auf’s Haus einen geräucherten Zander – sehr fein. Ganz besonders möchte ich die Pürres loben. Karotten oder Kürbispürree..erstmal brrrr…nach dem probieren….YUMMMMYYYYYY ich will die Rezepte – Patrick!


  2. Bohemi am Erkelenzdamm – CLOSED

    Dezember 5, 2010 by Christiane

    ja, in der Tat waren wir in letzter Zeit viel unterwegs. Aber wir machten Ferien in Berlin und mussten uns doch kulturell ein wenig beschäftigen. So geschehen nach unserem Samstagseinkauf. Wir natürlich ohne Frühstück los, bei Harb libanesischen Wein für die Frankreich gegen Libanon-Wein Battle gekauft und natürlich kommt ganz überraschend angesicht der Leckereien bei Harb, der Hunger. Daher beschloßen wir in’s Bohemi zu gehen, einem Eckladen am Erkelenzdamm. Ich hatte bereits darüber gelesen und ihn auf meine…Mausi, da gehen wir mal hin Liste genommen.

    Netter Laden, gemütlich, schöne große Fenster, Holzstühle, ein Klavier. Nett!

    Da es kein Frühstück gab, es aber allerdings es auch schon 13:00 war, beschlossen wir (na eigentlich Thomas) wat ordentliches zu futtern. Thomas bestellte Leberkäse mit Spiegeleiern und Bratkartoffeln. Ich entschied mich ganz bescheiden für Tortillachips mit Käse mit Salsa und Guacomole für 4.50€. Da muss ich gleich mal meckern. Die Saucen waren echt superfad und der Käse nur als oberste Schicht. Leute, das geht doch deutlich besser! Scharf und würzig sollen die Dips sein und ich will mich darauf freuen, dass auch die untersten Chips liebevoll vom Käse umschmeichelt werden.

    Aber der Leberkäse war klasse. Sehr würzig, Bratkartoffeln superkross, die Eier prima. 7.80€ waren für die Portion angemessen. Sehr lecker. Auch wenn die Chips nix waren glaube ich denoch, dass die Hausmannkost richtig gut ist. Angeboten wird auch Bier von einer kleinen Berliner Brauerei. Finde ich nett!

    http://82.165.145.52/speisekarte.aspx


  3. deux ou troi choses, Bistro Lyonese Kreuzberg – CLOSED

    November 14, 2010 by Christiane

    Vor kurzem hatten wir vorübergehend eine französische Mitbewohnerin  Aanor die uns unbeabsichtigt einen ganzen neuen Blick auf das französische Berlin erlaubt hat. Auf einmal fiel auf, wieviele französischen Restaurants, Brasserien, Bistros und Creperien gibt.

    Welch ein Zufall, dass seit ca. 4 Wochen in der Köpenicker Straße 10a ein neues Restaurant, das deux ou troi choses, eröffnet hat. Letzte Woche Samstag Abend haben wir es erstmalig mit Freunden aufgesucht. Das Lokal selber ist hell, dunkle Möbel und verfügt über einen tollen Kachel-Kaminofen. Nett, kuschlig, romantisch mit dem Kerzenlicht und Kaminfeuerschein..Schmeichelhaft für den Teint 🙂

    Eine „feste“ Speisekarte oder Weinkarte gibt es nicht. Auf der Tafel vor dem Restaurant kann man die Menüs des Abends erlesen bzw vom Maitre berichten lassen. Gefällt mir!

    Die Weinempfehlungen werden dazu vom Sommelier ausgesprochen.

    Nachdem wir den letzten freien Platz ergattern konnten (gut, wer hätte gedacht, dass schon so schnell reserviert werden muss) entschieden wir uns an diesem Abend für Herzragout (nee, ich nicht) mit Späzle, knusprige Sardine auf Belugalinsen und Kartoffellauchsuppe als Vorspeisen. Zum Herzragout kann ich nicht’s sagen. Chris wirkte aber zufriden. Thomas sein Starter mit der Sardine war würzig, knusprig lecker. Die Kartoffelsuppe (eine klare Brühe – oder Wasser?), mit ein paar Kartoffel- und Lauchstücke und gelackte Geflügelleber fand ich sehr fade. Da half auch das Salz welches am Tisch stand nicht. Langweilig dazu zu sagen ist fast untertrieben. So kann’s auch Erasco! 5€ kostet jede Vorspeise.

    Zum Hauptgang entschieden wir uns für einen Loup de mer auf Meeresfrüchtesauce und zweimal Ochsenbäckchen auf einem Lauchgemüse. Die Bäckchen waren ordentliche Backen und zart im Geschmack. Das Lauchgemüse sah allerdings eher wie Glasnudeln aus. So ein bischen Kartoffel oder so hätte nicht geschadet. In sich aber alles sehr gut und reichlich. Der Loup war knusprig gebraten und sehr gut. Die Meeresfrüchtesauce war eher ein Süppchen mit Gemüse und Miesmuscheln. Geschmacklich prima, aber doch eher ein Süppchen. Preis für jeden Hauptgang 15€

    Zum Dessert entschieden 3 von 4 für die Creme Brulee mit Quittenkompott. Wurde nett im Glächen serviert und schmeckte nett nach Vanille. 5€ pro Dessert ist zu berappen.

    Zum Wein, ich weiß nur für Wein und Wasser haben wir rund 80€ berappt – kann ich nur sagen – sie waren sehr  gut. Der Sommelier lohnt sich (auch sein Outfit :-)). Ideal ist sowas natürlich, wenn man einen echten Weinliebhaber- und Kenner bei sich hat. Thomas und ich hätten uns profan immer für den Hauswein entschieden 🙂

    Fazit: Ich bin eigentlich schon ein Fan davon, eine Getränkekarte zu haben auch wenn es in Lyon üblich ist, sich preisneutral beraten zu lassen. Es ging mir auch ein bischen zu schnell, 3 Gänge in 60 Minuten geniessen zu müssen oder dürfen. Da habe ich schon lieber ein bisschen mehr Pause zwischen den Gängen. Ansonsten, war es ein schöner Abend, lag aber auch an der Begleitung. Wem nach einem Bonsoir, Salut und Merci mit französischem deftigem Essen aus Lyon ist, dann ab in’s Bistro Lyonese

    http://www.qype.com/place/1587317-Deux-ou-trois-choses-Bistrot-Lyonnaise-Berlin


  4. neulich im Rodeo Berlin in Mitte – CLOSED

    November 14, 2010 by Christiane

    lange wird es ja leider das wunderbare Rodeo im alten Postfuhramt nicht mehr geben. Grund genug das Ersparte zusammenzukratzen und mit Freunden nochmals einen genussvollen Abend erleben.

    Dank der Freundschaft mit Tilo, bekamen wir einen superguten Platz am Rande, der zumindest uns Mädels einen ungetrübten Blick auf den Rest des Restaurants erlaubte. Nach unseren Apertifs entschieden wir uns für die diversen Menüs. Hier möchte ich nur kurz über meines berichten, welches aus einen Dreierlei vom Fasan als Vorspeise bestand (Praline, Capuccino und Pastete) einem Hirschsauerbraten & Hirschfilet mit Pastinakenpüree und einer Orangemousse. Das Fasanendreierlei wunderbar harmonisch, leichter Wildgeflügelgeschmack im Capuccino, Pastetchen zart, luftig und die Praline kräftig im Geschmack. Vielleicht ein bischen fest. Aber das ist mal wieder auf höchstem Niveau gemeckert. Das Hirschhauptgericht, wie soll es anders sein – herrlich zart – das Fleisch zerfiel regelrecht im Mund und das Pastinakenpüree harmonierte mit seiner Süße wunderbar mit dem herben Wildgeschmack. Die Sauce –  statter Glanz, satter Geschmack – molto bene.

    Auch das Dessert, sehr fein und bildete einen sowohl optisch als auch geschmacklich hervorragenden Abschluß.

    Ganz besonders möchte ich auch bemerken, dass Thomas sein Fisch ebenfalls bestens gemundet hat und perfekt gewürzt war :-). Tilo, Andi, Daniel und der Rest – wir vier haben uns an dem Abend bestens amüsiert und ausgesprochen lecker gegessen. Auch vielen Dank an den Gruß aus der Küche – die zarte, leicht glasige Jakobsmuschel auf Wildpilzen.

    Wir sind jetzt schon traurig, dass es diese wunderbare Location bald nicht mehr geben wird.

     ***PS..ist mir wieder eingefallen, Thomas wählte als Vorspeise das Rote-Beetchen-Süppchen mit Räucherbonbon…er war sehr begeistert. Jetzt muss ich wohl einen Aal zur Praline machen und nachkochen..


  5. Silberlöffel, Maybachufer Kreuzkölln – CLOSED

    August 12, 2010 by Christiane

    im ehemaligen Eckbert im Maybachufer in Neukölln befindet sich seit kurzer Zeit das Restaurant Silberlöffel. Die Renovierung ist sehr gelungen und es gibt auch mehr Platz zum gemütlich draussen sitzen. Die Karte lehnt sich bischen an das vergangene Eckbert an. Schnitzel, Kalbsrücken mit Bratkartoffeln diverse Salat. Erstmal prima. Bestellt haben wir – na was sonst – natürlich einmal das Wiener Schnitzel (ja ein echtes aus Kalb) mit lauwarmen Kartoffelsalat für 14,50€. Thomas entschied sich für den Kalbsrücken, der mit Bratkartoffeln und einem kleinen Salat begleitet werden sollte. Preis habe ich vergessen…

    Als der Kartoffelsalat im Vorfeld serviert wurde, musste ich lachen oder weinen? Also ich als Schwabe habe einen engen Bezug zum lauwarmen Kartoffelsalat, eine enge, liebevolle Bindung von Geburt an, aber der war ein schlechter Witz. Die Nabelschnur wurde auf’s gefährlichste gedehnt. Auf recht grob, schräg geschnittenen Gurken, ein paar grobe Stücke von der Kartoffel dazu ein lauwarmes (eher kühles) geschmacksneutrales Dressing. Eine echte Beleidigung. Das Schnitzel als solchens war gut. Noch ein bischen Salz und Zitrone waren erforderlich. Für den Preis keine Glanzleistung. Da gehe ich lieber rüber in’s Ma Rosa und esse ein Schweineschnitzel mit Pommes & Salat für 6,50€

    Thomas sein Kalbsrücken, klassisch präsentiert wie ein Roastbeef, war zart und rosa. Auch hier fehlte ein wenig die Würze. Die Bratkartoffeln waren ok. Größe wie beim Kartoffelsalat. Da hat sich aber jemand Mühe gegeben umd die Kartoffelstücke für die jeweiligen Gerichte zu individualisieren haha.pffffff. Thomas sein Salat – auch fad.


    Als die Bedienung (eine sehr nette übrigens) gefragt hat ob wir zufrieden waren, konnte ich nicht umhin, den Kartoffelsalat als Witz zu bezeichnen. Dies wiederum bemerkte der Besitzer, der in Stuttgart sein Kochhandwerk erlernte, der sich dann auch dazu setzte. Er hat sich vielmals entschuldigt und meinte, er hätte den Salat von einem anderen Koch machen lassen (ausnahmsweise, hmmm) und er würde ihn wieder selber machen.Er klagte dann auch sein Leid, wie schwer es ist gute Köche zu finden. Ja, verstehen wir!

    Wir werden sicherlich nochmals in den Silberlöffel gehen, aber ein wenig ängstlich….


  6. Biergarten in Berlin, Kreuzberg das Burg am See – CLOSED jetzt Jockel

    Mai 13, 2010 by Christiane

    Insider Biergarten nennt sich das „Burg am See“ und ebenso erster türkischer Biergarten. Beides trifft durchaus zu, wobei ich ja die Bezeichnung „Penis im See“ vorziehe. Jeder der sich den kleinen Brunnen, Marke Eigenbau, einmal angesehen hat, wird mir zustimmen 🙂 Einfach mal auf die Galerie klicken..

    http://www.burg-am-see.de/homepage.html

    Auf 3.000 qm kann man ganz phantastisch direkt am Landwehrkanal sitzen und den Ausflugsdampfern träumerisch nachblicken. Ein riesengroßer toller Abenteuerspielplatz erlaubt auch Eltern in Ruhe ihr Bierchen zu schlürfen, Shisha zu rauchen oder aber Sonnenblumenkerne grazil auszuspucken.

    Bis zu dieser Saison waren die Speisen rein türkisch – also Köfte, türkische Pizza usw. Immer lecker. Jetzt hat ein kleiner Wandel zur klassischer Biergartenküche stattgefunden. Nackensteaks, Pommes, div. süße und salzige Strudelspezialitäten, Obazda mit Brezel, Eis usw.. Um an seine Speisen und Getränke zu kommen muss man sich erst an der Kasse anstellen und dann an den Strudel, Getränke, Eis oder Pizzastand begeben. Habe ich gerade geschrieben klassische Biergartenküche 🙂

    In dem großen Biergarten mit wunderbar, altem Baumbestand kann man ab 10:00 morgens wählen, ob man sein Frühstück an den Bierbänken, Biergartenstühlen oder aber in den Beachstühlen einnehmen möchte.

    Ein prima Ort um bei schönem Wetter zu relaxen, Bierchen zu trinken und dem Treiben der Besucher zuzuschauen. Absolut perfekt für Familien.

    Zu finden in der Ratiborstraße/ Ecke Paul-Lincke-Ufer

    CLOSED: Der Nachfolger ist das Jockel und die haben sauleckere Burger und Pizzen und es gibt frisches Efes


  7. Meckern über das No Kangeroo – CLOSED-

    März 7, 2010 by Christiane

    über das No Kangeroo haben wir ja bereits früher berichtet. Eigentlich gehen wir da ganz gerne mal hin. Aber die letzten Mal war ich schon sehr enttäuscht.

    Schwachsinnigerweise habe ich Kässpätzen bestellt. Ja blöd, weiß ich doch wie sie perfekt zu schmecken haben – also praktisch wurde die mir ja in die Wiege, Muttermilch wo auch immer gelegt. Ich habe auch immer gesagt, die Besten gibt’s dahoim im Heckmannufer.

    Egal..weiter: Nach einer kurzen Wartezeit brachte mir die nette Bedienung einen großen Teller. Nun geht das Elend los. Optisch erstmal ok – wobei ich nicht weiß, was ein Riesenbüschel glatte Petersilie darauf verloren hat (aber wir werden es gleich rausfinden). Dazu rote Zwiebeln (kann man machen), die nur kurz angegart waren und daher noch sehr al dente waren. Nachdem ich den Grünkram weggeräumt habe (war ne echte Schufterei), recht ordentliche Konsistenz der Spatzen. Prima. Noch ein bischen Salz und Pfeffer dann geschmacklich absolut fein. Aber warum ich jetzt meckern will? Gemach…nach einigen Bissen, die mich durchaus zufrieden gestellt habe, beisse ich auf was, ja was…was wachsiges. Ein versehen, bestimmt. Aber nein! Und jetzt muss ich echt meckern. Hat doch das Küchenpersonal einfach die ganze Rinde der verschiedenen Käsesorten dringelassen. Ist ja bei Rotschmierkäse mal noch ok…aber nicht Wachsrinde. Nicht 7-8 solcher Klumpfen. Sorry…das ist pure Faulheit der Küche. Rindenreste gehören in den Müll, aber nicht in’s Essen der Gäste. Zu loben wäre nur noch, dass sie verschiedene Käse verwendet haben, was ich an den Klumpfen eindeutig feststellen konnte.

    Selbstverständlich habe ich mich gleich beschwert und das Essen zurückgehen lassen. Der Küche war’s egal. Der Bedienung sehr peinlich. Jetzt könnte man sagen..ok schiefgelaufen, so was passiert bestimmt nicht nochmal. Aber da bin ich anderer Meinung. Ich hatte zweimal bei früheren Besuchen Kartoffelsalat, bei dem ein Teil der Kartoffeln noch fast roh waren, der Rest zerkocht. Thomas seine Bratkartoffeln waren teils leicht angebrannt, teils roh. Es ist pure Faulheit, wenn man Kartoffeln nicht in gleichmäßige Scheiben schneidet und brät oder einfach alle Pellkartoffeln abgießt, ohne auf die Größe zu achten.

    Ich sag’s mal so…wenn die keinen Bock auf ihren Job haben, dann sollen sie’s auch lassen. Schließlich sind wir zahlende Gäste und nett und geben auch Trinkgeld und empfehlen (wenn verdient) auch weiter. Man, ich bin immer noch sauer…(Ich muss mir nämlich jetzt die ganze Zeit von Thomas anhören, habe ich Dir nicht abgeraten, die besten Spätzle gibts doch nur dahoim – im Heckmannufer)


  8. Gemelli Berlin, Wrangelkiez CLOSED Jetzt Frau Rauscher

    Februar 7, 2010 by Christiane

    Samstag nach Umbauarbeiten reopening des Gemelli’s. Wir wurden von Christian liebevoll zum erscheinen aufgefordert :-). Ein erster Blick auf die Speisekarte am Eingang verspricht eine frische Küche. Also rein mit uns. Das Gemelli ist klein, gemütlich auf zwei Etagen verteilt mit genialen Lampenkonstruktionen. Nach einhem kurzen Geplänkel mit Christian (Chefkoch), der wir bereits aus dem „Anhalt“ und „MIR“ kennen, namen wir an der breiten Fensterfront platz. Die Karte bietet neben Frühstück, diverse Salate wahlweise auch mit Lammkotletts und Flusskrebsen, ein paar schöne Nudelgerichten, Suppen und Entrecote. Eindeutig Christians Handschrift. Wir bestellten Malfadi (Malfatti) mit Flußkrebsen, fritiertem Knoblauch und Ruccola (7.50) und Thomas das Entrecote mit Ziegenkäsetörtchen, Rübenwürfel und einer spannend klingenden Sauce mit Preiselbeeren und Baslamico (12.80). Meine Nudeln, al dente, reichlich mit Fluskrebsen versehen. Sehr lecker. Thomas sein Fleisch wunderbar gebraten (und groß), die Törtchen kräftig nach Ziegenkäse schmeckend und die Sauce – sehr klasse. Zum Nachkochen. Vorneweg gab es übrigends noch Gänserillett und selbstgebackenes Brot. Auch lecker. Die Getränkepreise sind ebenfalls prima. Für 0.5L Chardonnay 7.50 (der leckere Wein ist übrigens von Max, dem Weinhändler aus der Köpenicker-Strasse).

    Wir waren sehr zufrieden und werden gerne wiederkommen. Das Gemelli ist ja praktischerweise direkt vor unserer Haustüre und ich muss unbedingt die Idee der Lampenkonstruktion stibitzen.

    http://www.gemelli-berlin.de/ 


  9. Gasthof Kleber – 88239 Wangen-Haslach

    November 29, 2009 by Christiane

    Gasthof Kleber – 88239 Wangen-Haslach

    So angenehm können Dienstreisen sein. Mitten ins schöne Schwaben hat es mich verschlagen. Natürlich bin ich noch mit ein paar Mitarbeitern des Kunden am Abend essen gegangen.. Da diese sich natürlich bestens in Ihrer Region auskennen war ein entsprechendes Restaurant schnell gefunden. Der Gasthof Kleber. Und so stellt sich ein Preuße wie ich auch immer einen Gasthof in Schwaben vor. Gemütlich eingerichtet, die Einheimischen vom Ort verbringen Ihren verdienten Feierabend und vor allen Dingen eine Speisekarte mit Köstlichkeiten aus der Region.

    Kässpätzle, Zwiebelrostbraten, Schnitzel, Grillteller und vieles mehr. Dazu Einheimisches Bier und gute Weine aus der Region. Um es kurz zu machen. Mein Grillteller war hervorragend, das Fleisch genau auf den Punkt, die Beilagen frisch, was will man mehr? Aber auch die anderen Speisen, welche ich nicht gekostet habe sahen sehr gut aus. Der *kleine* Zwiebelrostbraten entpuppte sich als eher eine sehr große Portion. Ich möchte nicht wissen wie dann der normale Rostbraten ausfällt. So lasse ich mir doch das Essen auf dem Lande gefallen. Aber auch die Preise waren sehr angenehm. Da können sich ein paar Restaurants in Berlin eine Scheibe abschneiden.

    Bleibt nur noch zu hoffen, dass ich den Kunden noch öfters besuchen kann. Denn wo ich essen gehen werde weiß ich schon.

    http://www.gasthof-kleber.de/index.html


  10. Howdie, jeepee das Rodeo in Berlin, Mitte CLOSED

    November 24, 2009 by Christiane

    Frage: was erwartet man, wenn man sagt man geht in’s Rodeo?

    Antwort a) schwitzende Cowboys, Mädels mit Karoblusen und ein paar schnaubende Bullen?

    Antwort b) ein atemberaubenden Kuppelsaal und feinste Küche?

    Natürlich Antwort b. Aber um die Frage eloquent zu beantworten, mussten wir das natürlich erstmal selbst überprüfen.

    Samstag Abend waren wir mit den „Strafi’s“ verabredet. Kurze Übersetzung für nette Freunde, die dem deutschen Strafvollzug nahestehen (nein, nicht als Verbrecher). Nachdem wir sowohl das Türchen der Verheißung endlich öffnen konnten, über den Hinterhof immer dem roten Licht (Torsten – nicht immer ist ein rotes Licht ein Puff) nach tatsächlich nach einigem Irren auch den Eingang gefunden hatten, erstmal staunen. Man erwartet einfach nicht im ersten oder zweiten Stock des alten Postamtes einen unglaublichen Kuppelsaal. Der Raum, schön eingedeckt in schummriges Licht getaucht, steigerte die Erwartungen an einen gelungenen Abend deutlichst.

    Nachdem wir unsere Plätze eingenommen haben, begrüsste uns sogleich auch Chefkoch Tilo Roth herzlichst. Nun, das ist natürlich nicht ganz üblich, aber wir haben gemeinsame Bekannte und wir hatten unseren Besuch bei ihm angekündigt (nur mal so zur Erklärung). Mit viel Leidenschaft schilderte er uns das aktuelle Menü, welches wir geistig schon mal verspeisten. Sicherlich wollte er auch unseren Sabberblick geniessen.

    Kurzum, wir folgten den Empfehlungen und bestellten:

    Ignis: Gebratene Jakobsmuschel und confiertes Wammerl vom Saalower Kräuterschwein an Steckrüben und Weißkrautrohkost 12,00 Euro Brandenburger Hirschkalbsrücken auf geschmortem Spitzkohl, Quittenmarmelade, Nußkartoffelnudeln und Schattenmorellenjus 27,00 Euro und eine Nougatlasagne an glasierter Mandarine für 8,50 Euro für Torsten (er nahm als Dessert allerdings die Rohmilchkäsevariationen) und mich. Claudia entschied sich für Pochierte Fine de Claire Auster in Gurkengelee, Rote Bete und in Zitronenöl, marinierte Sardinen auf Erbspüree für 13,00 Euro, danach Semmelknödel mit Gorgonzola mit irgendwas und Thomas bestellte das komplette Menü
    Aqua:Pochierte Fine de Claire Auster in Gurkengelee, Rote Bete und in Zitronenöl, marinierte Sardinen auf Erbspüree, 13,00 Euro und Fischerstulle aus hausbackener Focaccia, Kabeljaufilet mit Oliven und Tomaten, gerösteter Cime de rape für 21,00 Euro, als Dessert Karamelisierte Limonentarte und Mirabellenchutney 8,00 Euro, als Menü 32,00 Euro.

    Dazu wurde ein hervorragender Riesling von Robert Weil gewählt.

    Um es kurz zu machen: Wolfram Siebeck war vor kurzem da und bemängelte, es würde ein wenig Salz fehlen. Dem müssen wir alle 4 mit aller Deutlichkeit widersprechen. Im Gegenteil, ich fande den Hirschen sogar sehr kräftig abgeschmeckt, genauso die Semmel-Gorgonzolaknödel. Nun, im Alter lässt ja gerne ein bischen der Geschmackssinn nach (zumindest war das unsere Erklärung für diese Kritik).

    Ich war unglaublich happy mit meinem Essen. Wunderbare Jacobsmuschel, das Wammerl sehr lecker würzig, perfekt gebratener Hirsch, leckere Sauce mit Sauerkirschen, eine luftige Nougatlasagne, yummi. Thomas war sowohl mit Vor- als auch Nachspeise höchst zufrieden. Allein beim Fisch, da hätte er sich noch ein bischen mehr Pep gewünscht. Alle Gerichte waren wunderbar angerichtet, der Service freundlich und zuvorkommend. Alles wunderbar. Besonders klasse fand ich auch den Gruß aus der Küche. Leider kann ich nicht ganz genau sagen was es war. Also ich tippe auf ein ausgezeichnetes, sehr feines Kürbis-Kartoffelsüppchen mit einem Schaum aus was auch immer, im Glas. Das Brot, welches auch ohne nachzufragen nachgereicht wurde war shr, sehr, sehr gut. Da würde manchem versierten Bächermeister das Mehl aus der Hand rutschen, so gut. Dazu sowas wie ein Avocadobütterchen. Klasse.

    @Tilo: wenn Du das liest, bitte korrigiere mich und ich hätte unheimlich gerne das Rezept für das Süppchen 🙂 und für das Brot und für…..

    Nachtrag von Tilo: Es war ein Kürbissüppchen mit einem Kartoffelschaum, verfeinert mit Kürbiskernöl

    Ich kann das Rodeo in der Tat nur empfehlen. Klar, ist kein preiswerter Abend und man muss schon ein bischen tiefer in’s Brieftäschle greifen, aber ab und an, darf es echt was besonderes sein. Und das ist es, ja, also auf jeden Fall, Mensch und der Saal ist Hammer und es gibt ne Raucherlounge uns überhaupt.

    Leider sind die Fotos der Speisen nichts geworden, da es einfach zu dunkel war..schade, schade

    Also hingehen…mehr unter

    http://www.rodeo-berlin.de/Home.html