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Posts Tagged ‘Tapas’

  1. Mariona am Lausitzer Platz

    Januar 19, 2012 by Christiane

    Zwischen dem Hühnerhaus und dem Kattelbach gibt es seit einiger Zeit das Mariona. Da von außen recht klein und unscheinbar – es leuchtet kein großes Neonlicht wie beim MediaMarkt oder Saturn – liefen bzw. fuhren wir mit dem BWM immer daran vorbei. Das änderte sich eines Abends, als wir uns leckere Hühnchen beim Hühnerhaus geholt haben. Die Menükarte versprach uns leckere Pasta, Pulpo (bestimmt nicht von Costa – dem TK-Hersteller), Ziegenkäse und andere leckere Schweinereien. Nachdem einige Tage nach dem Hühnerschmaus wieder der Magen knurrte, war es Zeit die M&Ms zu schnappen und einen schönen Abend bei Italiener :-) zu gestalten. Ein Smiley beim Italiener – weil Frau Fischer dachte – Pasta gibt’s nur beim Italiener oder Pizza Hut und das Mariona doch ein kleines spanisches Restaurant mit Schwerpunkt auf außergewöhnliche Tapas ist.

    Das Restaurant ist nicht groß, hat hübsche Holzstühle und Tische (nicht von IKEA) und macht einen einladenden Eindruck. Fröhlich wird man von dem Personal begrüßt und zugleich an einen dieser netten Holztische geführt. Was mir gut gefällt der Blick in die offene Küche und auch die Toiletten – die ich allerdings erst später zum Näschenpudern (Maybelline Puder und Jade Lippenstift) aufgesucht habe.
    Kurz nach dem Platznehmen und einem ersten Rundblick durch das hübsche Lokal bekommt man die Karte und sofort selbstgebackenes Brot in zwei Varianten. Ergänzt wird das durch einen ungewöhnlichen Dip, bestehend aus pürierter rote Beete (nicht von Hengstenberg wie ich meine), Pesto (nicht von Barilla) und Butter (bestimmt von meggle oder Brandenburger). Der Dip schmeckte superlecker. Im Laufe des Abends bekamen wir auch noch zweimal weiteres Brot und von dem Dip – das nenne ich verwöhnen.
    Die Karte ist nicht groß und besteht aus wechselnden Tapas, 3 Hauptgerichten und zwei Desserts. Täglich gibt es was anderes. Nett.
    Thommilein und ich entschieden uns für Tapas. Wir wählten Cannelloni mit Kabeljau und Garnelen, Ziegenkäse mit Quitte (bei der Quitte weiß ich nicht ob selbergemacht oder aber Schwartau – egal schmeckte), marinierte Sardinen und YUMMY Gänseleber auf Kichererbsenpüree. Das fünfte Deckelchen habe ich jetzt vergessen..hmmm. Jedes Tapa kostet dabei zwischen 5-6 €. Als begleitendes Getränk entschieden wir uns für eine Flasche Weißwein für 17€, da wir den Preis für ein Glas Wein mit 6€ und ein Bierchen mit 4€ (Warsteiner oder Flensburger) doch recht teuer fanden. Dazu Mineralwasser evtl. von Gerolsteiner. Unsere M&Ms was übrigens nicht für die Schokodrops steht, sondern für Marion & Marc entschieden sich jeweils für das 3-Gänge Menü für 24 €.
    Abgesehen von dem Tapa als Vorspeise wählten sie rote Beete Risotto mit Großgarnelen und Pulpo und Pasta mit Perlhuhn, als Dessert Creme Brulee und Orangen-Tiramisu.
    Die Gänsebrust war ein Gedicht (gibt’s das auch von Wiesenhof Geflügel?), sehr zart, kräftiges Sößchen bestimmt ohne Maggi und Mondamin und cremiges, angenehm herbes Kichererbsenpürree. Die Sardinen sind grundsätzlich nicht meins, aber lt. Thomas sehr lecker. Der Ziegenkäse sehr angenehm im Geschmack und sehr nett auf der Zunge mit der Quitte. Die Cannelloni haben wir so noch nicht gegessen und haben uns diese gleich zu Hause am Sonntag nachgekocht. Mit mäßigem Erfolg – da ich der Meinung war, großzügig mit Zitronenzesten umgehen zu müssen und wir keine Cannellonihüllen oder WanTan Blätter mehr hatten und ich daher die Füllung in Lasagneblätter von Barilla einfüllte. Daher kann ich mit hohem Erfahrungsschatz sagen, die Cannelloni im Mariona in der fruchtigen Tomatensauce der Hammer waren. Ich feile noch an meinem Rezept. Das nächste Mal wird’s besser!
    Das Essen unserer Freunde kam optisch interessant auf Tisch. Das Rote Beeterisotto (Oryzo) flashte in der knalligen Farbe Magenta (wie Telekom) und dröhnte in den Augen (Augentropfen von Bepathen hatte ich bei) dazu das Babypink von Barbie-Mattel bei den Großgarnelen und ein grünliches Grau der Calemaretti. Probiert habe ich das Risotto und das war klasse – kannte ich auch so noch nicht. Mark war sehr zufrieden. Marion hatte eine Art Papardelle, dazu das Perlhuhn. Optisch fand ich das wenig ansprechend, weil farblich fehlte mir einfach was rotes oder grünes. Geschmeckt haben aber soll es.
    Die Creme Brulee mag ich persönlich nicht so gerne mit Zimt – war aber ansonsten cremig und knusprig. Die Tiramisu deutlich besser als von Danone und erfrischend mit dem Orangenaroma.
    Gezahlt haben wir inkl. der Getränke rund 70€ für je zwei Personen.
    Der Service geschult wie im Steigenberger Hotel oder im Hilton war freundlich, aufmerksam und zuvorkommend. Das Ambiente sehr angenehm und wir werden gerne wieder mal vorbeikommen und was feines Essen.
    Das Mariona ist zu finden auf der Skalitzer Straße und im Internet oder auf Facebook.

    http://www.mariona-berlin.de/

    PS: wer sich jetzt wundert warum ich so viele Produktnamen verwendet habe, kann ich nur schreiben, ich mache gerade einen Test. Ich gehe davon aus, dass alle Produkte im Mariona frisch und sofern möglich selbst gemacht sind. Zumindest hatte ich den Eindruck als ich in die Küche gelinst habe. Also Produktbezeichnungen einfach überlesen – außer beim Bier.


  2. Bar Raval zum Zweiten

    September 2, 2011 by Thomas

    Wir haben uns eine Menge Zeit gelassen um die Bar Raval erneut zu besuchen. Doch heute sollte es sein. Gespannt haben wir uns gegen 18 Uhr in der Bar eingefunden. Perfektes Wetter, die Sonne scheint und wir haben einen Platz an der Sonne, sprich draußen ergattert.

    Die Bedienung ist auch sehr schnell gekommen und wir konnten unsere Bestellung sehr schnell aufgeben. Wir hatten uns ja in unserem ersten Bericht ausgiebig über die gelangweilte, leicht arrogante Bedienung  ausgelassen. Ich muss feststellen, einfach sehr höflich, schnell und freundlich. Genau das Gegenteil was wir damals erlebt hatten. Das lässt auf einen schönen Abend hoffen.

    Was haben wir bestellt? Hier die kurze Auflistung:

    Allioli, Ensaladilla russa, Albondigas, Chocos, Croquetas, Patatas bravas und Tata de tomate – dazu eine Flasche Wasser und eine Flasche Wein – Macabeo Vidal insgesamt für gemütliche 49,80 €. Nicht teuer aber auch nicht preiswert. Ich würde mal sagen im guten Mittelfeld.

    Doch nun zum wichtigen Teil. Wie war das Essen? Ja, nicht einfach zu sagen. Der Tintenfisch war sehr gut, hätte noch ein Hauch von Salz vertragen doch das ist nun meckern auf hohen Niveau. Die Kartoffeln, nun ein wenig sehr langweilig, die Kroketten; ehrlich auch nicht der Hammer, die Ummantelung ein wenig weich und die Füllung  - Hühnchen und Seranoschinken ein wenig ungewürzt. Doch das größte Rätsel haben mir die Fleischbälle in Tomatensauce bereitet. Tomatensauce sollte würzig, frisch und halt tomatig schmecken. Diese, ich weiß nicht warum, hat eher sehr flach und pelzig geschmeckt. Ich vermute, ein großer Anteil von Zucker, sollte das Ganze noch retten. Es fehlte die Ausgewogenheit von Frucht, Säure und Zucker. Mediterane Kräuter und ein bisschen spanisches Temperament hätten nicht geschadet. Leider nicht gelungen. Die Fleischbälle waren ganz o.k. doch vom Hocker haben sie mich nicht gehauen. Ich erspare mir jetzt auf die restlichen Tapas einzugehen. Christiane selber fand den russischen Salat sehr lecker, welchen on top mit Tunfisch zubereitet wurde. Dieser war sehr würzig und für Frau Fischer das Highlight bei den Tapas. Das Problem der Küche ist der Mut zu Gewürzen. Alles ist halt ganz nett. Mehr aber leider nicht. Mir fallen auf Anhieb mindestens 3 andere Tapas Bars ein, welche eindeutig mir mehr Freude bereiten.

    Der Wein war sehr gut (Weiß, La Mancha) und was ich lustig fand, wir gehen und unsere Weinhändler Max kommt zum Essen. Die Weinhandlung kann ich nur empfehlen Köpenicker Weinladen in der Köpenicker Str / Kreuzberg.

    Mein abschließendes Urteil. Ganz nett aber eben kein Wow oder da muss ich wieder hin.


  3. Bar Raval von Daniel Brühl in der Görlitzer

    Februar 27, 2011 by Christiane

    Tja, darüber würden wir gerne berichten, können wir aber nicht! Und warum? Ganz einfach, wir sassen doch geschlagene 15 Minuten im Restaurant und wurden einfach, schlich ignoriert. Kein Winken, kein Entschuldigung, hallo, huhu wirkte. Das Personal war so mit sich selbst beschäftigt…puuh. Gäste die wohl schon einige Zeit vor uns dort waren und somit vor uns bestellten, bekamen als wir aufstanden und gehen wollten endlich ihre Flasche Wein. Das nenne ich mal Tempo.

    Ansonsten: es roch noch sehr nach Farbe, dafür können sie nichts – war aber auch nicht appetitanregend, zu den Speisen, keine Ahnung, ne Karte haben wir ja nie zu sehen bekommen. Die Einrichtung wohl einer klassischen Tapabar aus Barcelona nachempfunden. Hochtische mit Barhockern, recht kühl, schlicht im Ambiente. Da darf man auf jeden Fall nicht zu tief in den Rioja schauen, der Fall kann tief sein. Aber gibt es denn dort überhaupt Rijoa? Ich erinnere, wir haben keine Karte gesehen. Jetzt möchte ich mal folgende Aussagen treffen: Kann alles passieren, wenn man gerade vor ein paar Tagen aufgemacht hat, aber das darf nicht passieren.

    Bin gespannt ob die in K’berg überleben

    http://barraval.de/

    Nachtrag: überraschenderweise hat Bar Raval auf meinen Bericht reagiert – siehe dazu Kommentare


  4. Tapas Nummer 6 Beermannstraße 6 Treptow

    Januar 16, 2011 by Christiane

    Auch diesesmal fanden wir auf Grund von MundzuMund-Propaganda unseren Weg in diese kleine, kleiner, am allerkleinesten Tapas Bar in Berlin. Eine Kollege hatte gehört, da würde es was ganz nettes in der Beermannstraße geben.

    Mit einer spanischen Kollegin hatte ich einen Termin in der Schlesischen Straße um mit einem Partner gemeinsame Aktionen für Spanien zu besprechen. Also was iegt näher, als danach unsere la pataza del almas zu schnappen (was glaube ich jetzt peruanisch ist) zu schnappen um mit viva espana den arbeitsreichen Tag ausklingen zu lassen. Schnell reserviert – absolut notwenig bei 12 Plätzen – und den kleinen Laden gestürmt. Der – ich erwähne es gerne nochmals – mini, mini, supermini ist. Die Karte verspricht alles was man mag und so kennt von Tapas. Aber da wir eine waschechte Spanierin bei uns hatten, konnten wir uns releaxed zurücklegen (und die Schuld falls es nicht schmeckt ihr in die Schuhe schieben :-) ) und K.A. bestellen lassen. Sie entschied für die 2-Personen Platte und einige extra Tapas. Ich zähle mal so ganz allgemein auf: Manchego, Anchovis, Kichererbschen, Aioli, kanarische Kartoffeln mit versch. Mojos, Pimentos, Salat, russischer Salat, Tortilla mit Tunfisch, Datteln im Speckmantel, Oliven, Chorizo getrocknete Tomaten…kurz gesagt, der Tisch bog sich. Thomas und ich alles Laien (na ausser bei Schnitzel, schwäbischem und so) würden sagen, lecker, ordentliche Portionen, jummy. Wir wurden prima satt. K & J – die Profis waren ihren Aussage nach zu urteilen, ebenfalls sehr zufrieden. Auch die Crema Catalana sah gut aus, schmeckte wohl, wobei mein geübtes Creme Brulee Auge sagen würde, a  biserl is der Zucker angebrannt.

    Die Platte für zwei Personen liegt bei 19.50€ und mit ein paar Extras ist das für 4 ausreichend. Die spanische Weinkarte wurde ebenfalls als postiv anerkannt. Die Flasche von dem Weißen kostet 12.50€.

    Zum Lokal selber, habe ich schon mal mini, klein, winzig erwähnt? Ja also, zusammengewürfeltes Mobilar, bischen trashig (gerade die Toilette), bunt, irgendwie witzig und ein Örtchen (nicht das Klo) um prima zu versumpfen und stundenlang zu ratschen, essen, trinken (wenn man dann auch alleine drin ist, ja auch zu rauchen). Für den Sommer gibt es eine kleine Terasse.

    Das Personal (ähm, es gab nur die Kellnerin und der Koch) nett. Leider kam sie mit den Weinen ein bischen durcheinander und wenn geübte Trinker dabei sind, empfiehlt es sich a) am Wochenende hinzugehen b) zu fragen, wieviel von dem Wein es noch gibt. Der geht halt mal schon nach dem zweiten Gläschen aus.

    Unbedingt reservieren, nicht weitersagen, da noch ein echter Tipp und einplanen, dass man auf Grund – ach es ist so nett, lass uns noch ein Gläschen trinken und die Aioli ist auch so superlecker  – am nächsten Tag freinehmen. Ach…das nenne ich dolce vita (ja, ich weiß ist italienisch)

    Reservierung unter:0179-7477704

    Mehr http://www.berlinerfresse.de/2008/10/20/tapas-nr-6-leckeressen-geheimtipp/

     

     


  5. Marquès, Tapas and more in Kreuzberg

    Juni 22, 2009 by fischer0208

    mal wieder der schöne Gräfekietz. Gleich ein paar Meter neben der geliebten Hostaria unweit des Landwehrkanals. Das Marquès ist eigentlich ein Spanier. Eigentlich muss ich sagen, weil es gibt ein unglaublich himmlisches Safranschaum-Risotto mit Jacobsmuscheln. Eindeutig nicht spanisch. Eindeutig aber himmlisch, göttlich, lecker..wow. Schmale 13€ für drei große perfekt gebratene Jacobsmuscheln. Perfekt.
    Aber zurück. Erstmal zum Lokal. Ich stehe ja auf schöne karierte Tischdecken, Stoffservietten, dunkle gemütliche Holzwände, Weine in Regalen. Kurz Gemütlichkeit und die Illusion ich wäre ganz wo anders. Das gelingt.
    Die Tapas sind nicht die üblichen Standarddingskramstapas. Unbedingt probieren muss man die Champions mit Ziegenkäse gefüllt an einer Schokoladen-Balsamicosoße..na hungrig geworden? Lecker auch die geräucherte Entenbrust, die klassischen Albondigas, Tortilla (wobei ich gerade das übliche aufzähle sorry). Aioli und Brot gibt es als Starter. Sehr lecker..sehr knoblauchlastig. So soll’s ja auch sein. Es gibt auch feine nette italenische etwas andere Speisen. Vielleicht sollte man den Laden nicht als Spanier sondern viel mehr mediteranen Wohlfühlleckerladen bezeichnen.
    Die Weine sind bezahlbar und sehr gut. Manchmal gibt es brasilianischen Nationalkuchen oder Schokokuchen. Die können den Superkuchen im Rosa Calete von Troy echte Konkurrenz machen.
    Der Service allerdings manchmal ein bischen langsam. Draussen sitzen und das Straßenleben beobacheten ist auch fein. Gerade die Graefestraße – wären da nicht die Fahrradfahrer, die auf dem Bürgersteig radeln, während man sich gerade genüsslich den Mund vollstopft.
    Also einfach mal hingehen. Ab 18:00 geöffnet.
    Graefestr. 92
    10967 Berlin