Sanur ist ein kleiner touristischer Ort auf Bali, welcher weniger die Partygäste anzieht als vielmehr die ruhesuchende Touristen. Unser wirklich großartiges Hotel lag direkt am Strand und unmittelbar hinter dem exotischen Garten lag die “Hauptstrasse” von Sanur. Auf ca. 8km bietet diese schmale Strasse, entweder Shops oder aber Restaurants. Die Qual der Wahl ist mehr als komplex und ich vermag gar nicht die vielen Restaurants zu beschreiben, die wir alle besuchten.
Aber ein Gericht, welches ich immer wieder bestellte und in vielen Varianten erhielt, möchte ich doch erwähnen – und am allerbesten ist das Gericht im Jegeg – einem kleinen, sehr netten Restaurant.
Bei diesem Gericht handelt es sich um einen schlichten Avocadosalat mit Garnelen und im positiven Falle mit einem würzigen Limonendressing, frischen Kräutern und etwas Salat. Im nicht so guten Falle, nehme man von Knorr die rosa Cocktailsauce oder auch als Sauce American bekannt und erschlage die kleine unschuldige gestorbene Avocado damit. In den 15 Nächten auf Bali haben wir uns rauf und runter gegessen – vom Jimberan Beach mit Sunset Dinner und Seafood bis zum Cat & Fidle mit original Fish & Chips aber auch das berühmte Mi Goreng und Bamo Goreng landete auf unseren Tellern als auch wunderbare Lammsteaks und Sirloinsteaks aus Australien, Sandwiches und und und. Es ist schön abends im Restaurant zu sitzen, erfrischende Tücher gereicht zu bekommen, der manchmal guten, manchmal miserablen Livemusic zu lauschen und weil der Magen mal wieder nicht so will, vorsichtig ein paar Schlückchen Arrak schlürfen und darauf hoffen, der Urlaub geht nie, nie wieder zu Ende und wie lecker jetzt wohl ein Schnitzel wäre. Für alle die kulinarisch sich einmal durch die ganze Welt futtern können, den Abend auf einem “Daybed – was für ein Widerspruch” – ausklingen wollen lassen, dann auf nach Bali.
Achtung: der Wein ist superteuer und empfiehlt sich daher nicht ganz für passionierte Weintrinker mit Durchschnittsbudget
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Bali Sanur
Juli 10, 2011 by Christiane
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Bangkok Food
Juli 10, 2011 by Christiane
eine Zeitlang war es hier im Blog recht ruhig, das lang aber weniger daran, dass wir dem Essen oder Essen gehen abgeschworen haben, als vielmehr, dass wir ein paar Wochen in Bangkok und Bali waren.
Nun gut, berichte ich jetzt einfach mal von unseren Erlebnissen aus der Stadt der Engel.
Schon am ersten Tag verliefen wir uns auf einem Markt, der voll von kleinen wussligen Menschen war. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem kleinen Restaurant, von dem wir hofften authentisches Thai-Food zu bekommen. Auf dem Markt begegneten wir auch gleich fliegenden Garküchen mit Würstchen, irgendwelchen Bällchen, gegrillten oder fritierten Kakerlaken, Satays und vielem mehr. Doch halt, was habe ich da gerade geschrieben? Ja, fritierten Kakerlaken, Grillen oder Würmer. Eindeutig waren dies Insekten die ich gar nicht leider kann als fingerfood im Angebot…brrrr…nachdem wir so zu sagen eine kleine Ernüchterung verspürten eilten wir weiter durch die erdrückende Enge, wurden unseren europäischen Essgewohnheiten bewusst und versuchten unseren noch nicht den hiesigen Verhältnissen angepassten Appetit in ein uns kulinarisches Etablisment zu steuern. Leider in Bangkok gar nicht einfach (wir waren im Bankenviertel). Restaurants sind dort mehr als rar. Nach langem suchen fanden wir dann eine Pizzaria, welche wir dankbar in der unglaublichen Schwüle aufsuchten. Noch dankbarer aßen wir unsere Pizza…die gar nicht mal so übel war. Pizza halt und ohne cockroach topping.
Ab Abend fanden wir wiederum nach langen suchen, ein kleines Restaurant in einem Hinterhof versteckt, der zwar recht karg war, aber Essen, Ventilatoren und Trinken bot.
Wir bestellten irgendwas aus der Karte mit den bunten Bildchen und bekamen – ja chinesisches Essen, welches ganz ausgezeichnet schmeckte. Dazu Singha Bier und der erste Tag war gerettet.
Am nächsten Tag verschlug es uns nach einem Ausflug auf dem Khong in eine der berühmten Malls – das Siam Center. Nachdem wir wiedermal hungrig waren, verschlug es uns sogleich in den Foodcourt. Ich hatte ja schon beeindruckende Foodcourts in Singapur, KL und Hong Kong gesehen, aber das war unbeschreiblich! Essen aus allen Herren Länder, Cinnamon Rolls – ein ganzer Stand, quitschbunte Süßigkeiten, Cannolis, Satays, Würstchen, Thai Food, Indian, Chinese, Sushi, Korean, Italien. Tapas..alles!!!! Wire versuchten es mit Phad Thai und irgendeinem anderen klassischen Gericht und beides war für ein Foodcourt wirklich gut. Ich finde es, außer man traut sich an die Garküchen – ist es nicht einfach in Bangkok Essen zu gehen, da es gar nicht soviele Restaurants gibt. In der Nähe der berühmten Silom Road kann es dann passieren, dass man in eine Tapabar gehen will und es sich um einen Puff handelt. Also Augen auf….Category in fremden Ländern | Tags: Asien,Thai,Thailand | No Comments
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Ming China Restaurant in Mitte
Oktober 17, 2010 by Christiane
nachdem ich von Tobias den Eintrag zur “Fast-Food Pekingente” gelesen habe, und mir das Wasser im Munde zusammenlief, erinnerte ich mich an Hoa’s Empfehlung dem Ming in der Brückenstraße.
Vergangenen Samstag Spätnachmittag, nach dem Xten Ausflug zum vermalidaiten Baumarkt, betraten wir das Restaurant bei der Chinesischen Botschaft.
Nachdem ich mit Hoa auch noch über die besten Dim Sum In Berlin ausgestauscht habe, fiel mir die Entscheidung trotz üppig, verlockender Karte leicht. Frau F. wählte: D1, D4, D8 und D11. In Übersetzung: Gedämpfte Teigtaschen mit Schwein, gedämpfte Reismehltaschen mit Garnelen, gebratene Hefeklösse mit Schwein und gedämpfte Teigtaschen mit Garnelen, Huhn und Schwein. Dazu gab’s ganz traditionell ein wenig Essig.
Das Ming ist bekannt für seine traditionelle Küche ohne ChiChi und Heckmeck. Jeweils 4 DimSum gab’s als Portion. Mehr als nur reichlich und sehr lecker. Dazu passte hervorragend das Tsingtao Bierchen. Thomas wählte knusprige Entenbrust mit Morcheln und Glasnudeln für 13.50€. Auch hier eine reichlich bemessene Portion. Beiden waren wir sehr zufrieden.
Die DimSum kosten zwischen 3.50€ und 4.80€. Das Restaurant ist klassisch rot und gold eingerichtet. Viele Chinesen kommen dort zum Essen, daher gibt es Hühnerfüße, Qualle, Pansen, Schweineohren-Sülze, Hühnermägen und andere ach so leckere kleine Leckereien. Gut, dass ein Teil der Karte nur in Chinesisch ist
Am Wochenende sollte man reservieren, da es abends ein Buffet gibt, welches sehr, sehr lecker aussah. Auch wenn chinesisch essen ein wenig altmodisch anmutet (da gerade Thai oder Vietnam in ist), ist es doch mal wieder schön spießig zu sein.
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Kontraste, Kontraste, Kontraste
September 11, 2010 by Tobias
Hi, Ihr Lieben,
es gibt wieder einen Batzen an Neuigkeiten. Dem Titel gemäß bitte ich euch ein besonderes Augenmerk auf die immer wieder vorherrschenden Gegensätze dieser uns unbekannten Welt zu legen. Sie sind immer vorhanden und ich bitte euch daher diese in meiner Schrift und den angehängten Fotos zu suchen und hoffentlich zu finden, sie machen alles hier unvergesslich…
Zuerst zu den neuen kulinarischen Orgasmen…
- HotPot (die zwei unterschiedlichen Flüssigkeiten): es handelt sich hier um eine Art Fondue. Beide Flüssigkeiten (eine scharf, die andere eine normale Brühe) werden von unten durch eine von einer Gasflasche genährten Flamme erhitzt und richtig heiß gemacht. Man kann im Vorhinein aus einer riesen Auswahl von Fleisch, Fisch, Gemüse und Tofu auswählen, welches man im Anschluss in die brodelnden Pfützen schmeißen darf.
Es ist ein unglaublich geselliges Essen (wie man es von unserem Fondue kennt,) da sich schon ein oder zwei Mal um den gleichen Fisch, oder Fleischberg gestritten wird! Nein, ganz im Gegenteil, Ellbogen werden zwar schon benötigt, aber Kommunikation steht im Vordergrund und das ist etwas sehr Schönes.
- Da wir hier unsere gemeinsamen Essen immer wieder als “Vorglühen”
verwenden, ist der nächste “Höchstgenuss” natürlich Baijiu (weißer Schnaps). Hier möchte ich kurz (auch wenn man es nicht sollte) Wikipedia zitieren:
“A number of accounts in English comment unfavorably on the taste of baijiu, comparing it with paint thinner, rubbing alcohol, and diesel fuel. The typically high ABV of much baijiu is commonly cited by the Chinese as the reason for these impressions.”Nicht 100 % korrekt…der Geschmack ist: Kleber!
Mein Name hierfür in Deutsch ist:
“GänsehautschnapsAugenzumachenmussundKopfschütteldaechtwiederlich” – Jahrzehnte haben Forscher gebraucht, um den Namen korrekt wiederzugeben… . Falls ihr ihn in die Hände bekommt, kann ich euch nur raten, ihn während eines Essens zu euch zu nehmen. Der Name verändert sich daraufhin zu “Gänsehautschnaps”. Toll geeignet, um später wegzugehen.- Grün gefüllte Oreos (Geschmacksrichtung: Eisgeschmack !!!) Ich weiß nicht, ob das hier in China tatsächlich ein Geschmacksrichtung ist, vielleicht haben die Chinesen ja neben den 4 Regionen süß, sauer, salzig und bitter auf ihrer Zunge noch eine weitere, nämlich die Eisgeschmack Region – möglich ist es. Da hat das Marketing der Firma NabiscoWorld (Oreoproduzent) sehr gut gearbeitet.
- Und nun vorgestern, nach einem 3 Stunden Billard Abend mit Simon, wieder etwas Unbeschreibliches. Ich versuche es trotzdem… . Nun ja, bis um 12 Uhr nachts waren wir Billard spielen und wollten danach selbstverständlich noch einen Mitternachtssnack. Wir machten uns also auf zum nächstgelegenen Essensstand, und was wir dort fanden, war wie so vieles hier ein Wunder. (leider hatte ich einmal meine Kamera nicht dabei)
Ein “Buffet” an ausgewählten Meerestieren und anderer Leckereien. Wir entschieden uns für !!!! Mini Hummer !!!! (immer noch 12:30 nachts)
[Vorsicht, makaberer Einschub - …mit denen wir, nachdem sie noch lebten. gegeneinander kämpften, wie mit Transformern früher, und Ihnen die Freiheit geschenkt hätten, wenn sie durch eine von uns entworfene Rennstrecke gelaufen wären. Taten sie aber nicht. Der Daumen der Imperatoren ging zu Boden und die Duellanten mussten in das heiße Fett…]
…der köstlich war, aber die Puhlerei geht auf’n Sa**! Als wir also hier am knabbern waren, plötzlich, von rechts unten hinter mir…ein Geräusch…da führt sich doch tatsächlich eine Taube in einem Taubenkäfig bestückt mit 6 Tauben auf und flattert mit ihren Flügeln.
Simon und mir kam sofort der gleiche Gedanke: “Die wollen wir auch essen!!!!” Gedacht, bestellt…yummy…schmeckt wie super leckeres Hähnchen.
Nach für chinesische Verhältnisse jeder Menge Dekadenz und Gelächter schlossen wir unseren “Snack” mit einer Rechnung von 10 € ab. (für 20 Minihummer, 1 Taube, 2 Schalen Reis, 4 Hähnchenspieße, 4 Rindspieße, 4 Bier)
Zum Thema Kontraste auch das Bild mit den Affen (welches aber in Changchun war)…
Wir waren vor ein paar Tagen wieder mal in der Innenstadt Changchuns und entdecken – nun ja – dieses “Schauspiel”, gespickt von Wahnsinn und Ironie!!! Ich wusste nicht, ob ich lachen (aufgrund dessen, wie surreal die Situation war), oder traurig sein sollte…
Es kam so weit, dass ein betrunkener Penner vorbei lief und einen der Affen trat, und zwar richtig, sodass der Affe verständlicher Weise ausrastete und seinen “Tyrannen = “Besitzer”" angriff…Fazit: die armen Affen.Eines meiner Lieblingsbilder ist nach dem Abend des HotPots + Baijiu + später ab in den Klub entstanden: Es ist das in welchem ich gegen Simon Shaizi (engl. Liar’s Dice) spiele. Es ist ein dynamisches Foto in welchem deutlich wird, dass die Entscheidung, ob man den Gegner einen Lügner nennt, oder nicht, damit zusammenhängt, wie schnell man auf die vom Kontrahenten angesagte Aussage reagiert. So wird Shaizi gespielt!
Noch eine tolle Tradition des Chinesischen möchte ich euch näher vorstellen, bevor ich euch mit den restlichen Bildern alleine lasse.
Es ist nicht vergleichbar, wie vital und sportlich hier ältere Menschen sind. Ein Beispiel zeigt der letzte Sonntagnachmittag, den ich mit Lukas hier in einem willkürlich ausgewählten Park verbrachte. Es sind so viele Menschen auf “Spielplätzen für Ältere”, das kennen wir in Deutschland nicht so.
Schaut euch das Outfit und das Alter des Tischtennisspielers an den ich angehängt habe. Der spielt nicht im Verein und ist auch kein Sportlehrer…!!!
Eine Info braucht ihr noch für das Verständnis eines Bildes, die anderen könnt ihr selber in den richtigen Rahmen packen und geistig an einen schönen Platz hängen. Das Bild, in dem man gelbes Papier mit einer roten Schleife sieht…es handelt sich hierbei um Totengeld! (bitte selber nachschlagen, falls Interesse daran besteht)
Ich wünsche euch von hier aus liebe Grüße.
shao4teng2bin1 (mein chinesischer Name)
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Konservenfisch und Maden
September 11, 2010 by Tobias
Nimen hao!
Selbstverständlich war der Griff zum Konservenfisch mit der Jalapeno ein Fehler und ich konnte nur einen Happen von machen, da er ernsthaft wiederlich war, aber wenigstens hatte ich es ausprobiert! Wer stellt den denn auch neben den lecker Tomatendosenfisch??? Dann blieb nur noch das Brot, welches sich als äußerst schmackhaft entlarvte.
Seit diesem ersten Missgriff gab es aber nur noch äußerst äußerst positive und leckere Speißen. Ernsthaft!
Es fing bei kleinen Sachen wie chinesischem “Jakult” (welches ich im Nachhinein im Internet als Trinkjoghurt für Kleinkinder fand) und Erdnussbutterkeksen und fand heute seinen absoluten Höhepunkt.
Vorgestern hatte ich in meinem “Ich-weiß-es-nicht” in der Mensa einen Krähenfuß, wodurch ich darauf schließen konnte, dass es sich bei dem Gericht um Huhn handelte. Genussvoll wurde dieser selbstverständlich gekostet, wodurch mir jede Menge Humor und Witz zuteil wurde. Fotos sind leider nur auf der Kamera eines Sinologen, werden aber nachgereicht.
Heute dann die Spitze…Es war wie gestern ein genialer Tag hier in Changchun, sowohl vom Wetter (so wie ein Sommer sein sollte) als auch von den Impressionen. Ich habe nachher ein paar Bilder angehängt, jedoch kann ich nicht versprechen, ob sie nur annähern den Flair von allem hier wiedergeben können. Es ist unglaublich aufregend und wird sowohl von Gegensätzen, als auch aus Andersartigkeit geprägt. Es geht mir sehr, sehr gut hier.
Ich hatte selbstverständlich schon am ersten Tag die lockersten Sinologen ausfindig gemacht und seit dem treiben wir uns nach dem Unterricht eigentlich jeden Tag zusammen rum. Vormittags sind die in einer anderen Klasse als ich, sobald der Unterricht aber endet, unternehmen wir was, da wir alle die Meinung teilen, nur so “lebt” man China. Sehr gute Jungs (zwei davon aus Berlin). Ein äußerst witziger Haufen insgesamt unsere Gruppe. Zwei waren bereits in China, was das Niveau des Umgangs mit den Leuten und die Erfahrungen wahnsinnig steigert.
Heute kam uns die Idee, dass wir uns einfach mal blindlings in den Bus vor unserer Universität setzen in die Stadt fahren und aussteigen, wenn uns irgendwas zusagt. Ich sage euch, daraus wurden mit die interessantesten, lustigsten und aufregendsten 5 Stunden seit einiger Zeit. Wir unterhalten uns mit Chinesen (auch wenn wir uns noch schwer tun, natürlich besonders ich (zu geringe Kenntnisse), da viele eine sehr eigene Mundart haben), kaufen auf Billigmärkten, saugen unsere Umwelt auf und SELBSTVERSTÄNDLICH essen an Straßenständen!!!! YUMMY!!!
Das ist so lecker und man sollte es machen, wenn man hier ist. Bloß nicht den Reiseführern trauen. Die Bauchschmerzen halten sich in Grenzen, wenn man überhaupt von “Schmerzen” schreiben darf. Es grummelt halt a bissi, aber die Erfahrung ist MIR das absolut wert.
Wir hatten zwar heute Mittag schon ein sehr leckeres Mittagessen in irgendeinem natürlich willkürlich ausgesuchten Restaurant, aber die abendliche Atmosphäre, das gesprochene Mandarin und der dich umgebende Kontrast von Armut direkt neben Luxus haben dem Abendessen den letzten Schliff verpasst und zu etwas Besonderem gemacht. Es ist hier echt aufregend.
Ich laufe durch die Stadt und es wirken sooo viele Sachen auf mich ein, dass ich mich dabei bemerke, wie ich aktiv versuche, irgendwo in mir Stauraum zu finden, um so viel wie möglich abzuspeichern und in die jetzige Email zu packen.
An einem Straßenstand war es dann so weit, dass wir Maden auf dem Grill sahen und auch aßen. Auch diese waren schmackhaft. Ich würde sie auf jeden Fall als Beilage gerne wieder sehen. Sie waren jetzt nicht unbedingt vom Geschmack her ein UNGLAUBLICHES Erlebnis, aber sie haben geschmeckt. Gut sogar.
Wie schon gesagt, hier ist alles in Ordnung und jetzt langsam geht alles auch einen routinemäßigen Weg, aus dem wir 4-5 Studenten am Nachmittag immer wieder ausbrechen, aber ich habe überhaupt keine Probleme, von denen z.B. andere Studenten berichten:
- Essen in der Mensa –> super lecker. Wir haben jetzt ausgemacht, dass jeder von unserer Gruppe verschiedene Gerichte (in Schälchen) auswählt, wir diese dann in die Mitte stellen, und jeder von allem probieren kann. Somit probieren wir alle Gericht am Schnellsten aus.
Genauso gehen wir ab morgen im Supermarkt vor, damit wir da auch genau wissen was wir essen können und was nicht. Beim Bier machen wir das eh schon seit dem ersten Tag!:)- Schlafprobleme (nicht vorhanden)
Ich habe auch seit heute früh aus dem chinesischen Frühstück ein deutsches, naja amerikanisches gemacht…In China bekommt man zum Frühstück neben Dampfnudeln, salzigen Pfannkuchen und einer Art von Omelette eigentlich das Gleiche, wie bei uns Mittags, nur in kalt. Das heißt, das kann Gurkensalat, gewürzte Zucchini, Bohnen…eigtl. kann das alles Gemüse sein und dazu auch Fleisch, welches dann auch warm sein kann.
Da ich das jetzt nicht schlimm finde, es aber auch nicht meine erste Wahl ist, lief ich in den Supermarkt, um mir Marmeladen zu kaufen. Und seitdem habe ich JEDEN Morgen Pfannkuchen (=Art von Omelette), bzw. Dampfnudeln mit Marmelade!!! So muss ein Morgen beginnen…Kostenfaktor pro Pfannkuchen, bzw. Dampfnudel sind 1 yuan.
(Info: 8,irgendwas yuan sind 1 €). Toll, toll, toll…Außerdem habe ich mit den anderen Jungs gestern eine Tradition geboren und wir sitzen nun jeden Abend bei uns im Waschraum (wir haben kein Chillzimmer) auf rumgedrehten Mülltonnen und haben unsere eigene Teezeremonie erfunden.
Als ich in der Stadt war, brachte ich den Einwurf, dass wir doch auch den Tee unbedingt trinken müssen und so kam es, dass ich die erste Packung lü cha (grünen Tee) auf einem der kleine Märkte sponsorte und wir diesen in mehreren Aufgüssen jeden Tag ca. 1 Stunde genießen. Herrlich entspannend und gesellig + wahnsinnig schmackhaft.
Heute wurde die Tradition um hei cha (schwarzen Tee), hua cha (Jasmin Blumen Tee, “Blume” da der Tee wie eine kleine Kugel, bzw. Blume ausschaut und nach Aufguss aufgeht) und eine neue Sorte lü cha erweitert. Wir schaffen uns hier eine tolle Atmosphäre!!!
Nun noch ein paar Bilder für euch und dann setze ich mich an mein unzähliges Vokabular.
Aus dem Land des Lächelns,
T.
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Snobs
September 11, 2010 by Tobias
Hi ihr,
Tag 1 in Changchun. Hier werde ich die nächsten 6 Wochen versuchen, meine Kenntnisse des Manarin zu erweiteren.
Der Flug selbst war spitze! Ich musste nicht mit den nervigen anderen Mitstudenten zusammen sitzen, von denen ich jetzt schon weiß, dass Sie mir auf den Sa** gehen. Und auch sonst hat alles gepasst. Beinfreiheit, schön ruhig und gutes Essen.
Warum “nervige Mitstudenten”? Naja, das erklärt sich aus der nächsten Kurzgeschichte von ganz alleine…
Also irgendwann, nachdem wir vom Flughafen abgeholt wurden, kamen wir dann auf dem Campus in unserer Behausung an. Nettes kleines Studentenzimmer, 1,5 Zimmer zwei Betten (schön harte Matraze, juhuu) und ein Bad. Internet hat leider immer nur derjenige, der das LAN Kabel in die Buchse steckt, aber das ist ja halb so wild.
Da wir ja nichts zu Essen hatten, gingen wir in den “Supermarkt” im Gebäude der Mensa. In Anführungszeichen, da naja…er hatte halt keine richtigen Wände, sonder war, ähnlich wie unser Garten daheim mit einer grünen Folie abgegrenzt.
Wie geht T. einkaufen? Da man ja wirklich überhaupt nix von den Produkten versteht (ihr müsst euch das so vorstellen…ihr könnt die Verpackungen einer bestimmten Produktkategorie zuordnen, einige der Schriftzeichen lesen, aber dadurch, dass ihr die Wörter, die diese Schriftzeichen bilden, nicht kennt und dass die verrücktesten Farben für das Verpackungsdesign gewählt werden, steht man ein bisschen doof da)
Was solls! Dann guckt man halt, was gut sein KÖNNTE. Auf Verdacht kaufen ist doch eh viel spannender…da hat man noch den “Weihnachtsbaumeffekt”!!!
Ich marschiere durch und wähle 2 Arten von Chips und ein Snickers, da ich mir denke, “Ach, die gehen doch immer und wenn du hungrig bist, dann machen die’s erstmal!” Ebenfalls wichtig, Wasser – da hab ich jetzt irgend so einen ich schätze mal 2,5 l Humpen, der von der Verpackung her ausschaut, als ob er destilliertes Wasser beinhaltet. Gut schmeckt’s!
Und zu guter Letzt…naja, ich will ja noch etwas Ordentliches essen und mein Auge fällt auf Konservenfisch mit Tomate…yummy…blöd nur, dass man für diesen einen Dosenöffner benötigt. Also steige ich auf die rechts dazu gelegene Konserve um, die irgendeine Art von Fisch (ich bin mir zu 99% sicher, dass es Thunfisch sein soll) abbildet und dazu noch eine feurige Jalapeno, dafür aber mit Öffner. Alles was ich dazu noch brauche ist Brot. Eingepackt, losmarschiert.
Keinen Ton von der Verkäuferin beim Abkassieren verstanden, deshalb den Preis von der Kasse abgelesen…26,60 yuan – ca. 3 Euro für 2 Packungen Chips, 1 Snickers, Wasser, Brot und Konservenfisch…sehr fair.
Nun der Vergleich, was die anderen Studenten gekauft haben: Wasser. Sonst nix – weil (Anm. d. Red.: in einer pipsigen und verachtenden Stimme bitte ab hier weiterlesen) “das Andere schaut ja so eklig aus und ich weiß gar nicht was drinnen ist!!!” – Blödel!!! Denken, rumdrehen und nach Hause gehen.
Nun bin ich seit einer Stunde wach, habe erstmal meine nach goldgebräunter Ente schmeckenden Chips gezückt, da ich mir denke, Weltjournalisten müssen in Krisengebieten und zu unmenschlichen Zeiten immer wieder auf Junkfood zurückgreifen…
Ortszeit 9.04 Uhr, um 10.30 werden wir abgeholt und dann entdecken wir glaube ich den Campus. Wie gesagt der “Weihnachtsbaumeffekt” bleibt bestehen.
Das war guten Morgen China aus Changchun, mein Name ist T.
Auf Wiedersehen.
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Abenteuer China
September 11, 2010 by Tobias
Hallo, mein Name ist T.,
ich bin der kleine Bruder einer Freundin der Chefin dieses Blogs – und ich verbringe die nächsten Monate im fernen China.
Neugierig wie ich bin, werde ich selbstverständlich alles ausprobieren, was kulinarisch möglich ist – auch wenn es krabbelt. Und davon werde ich Euch erzählen.
Viel Spaß,
Euer T.
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Miss Saigon Kreuzberg Berlin
Januar 23, 2010 by Christiane
ach, wenn ich schon den Namen höre…MISS SAIGON…denke ich gerne an die anmutigen, hübschen Mädchen in ihren traditionellen Kleidern in den Strassen von Saigon. Sofort fallen mir jede Menge Erinnerungen an einen unglaublichen Urlaub ein..ach..
Genug! Mein Kollege Hoa, wie der Namen schon sagt, ein waschechter Vietnamese, empfahl mir vor einiger Zeit das Miss Saigon in der Manteufelstraße, direkt an der U-Bahn Görlitzer Straße, neben der Moschee.
Statt bei 30c und im Lärm knatternder Mopeds zu flanieren, versuchten wir es bei eisiger Kälte und Schneesturm. Der Laden, klein, ein bischen Imbissmäßig aber durchaus geschmackvoll und gemütlich. Die Karte klein und verspricht nur südvietnamesische Gericht in ihrem Original. AHA – danach suche ich ja!
Bestellt haben wir, eine Suppe – in klein für 3,90, fritierte Wan Tan (Hoanh than chien) für 2.50 und ein Curry (Bo la lot) mit Hackfleischröllchen, wunderbar abgeschmeckt für 5.90
Ich mach’s kurz: endlich mal fritierte Wan Tan bei denen man die Füllung schmecken konnte und nicht nur den Geschmack der Friteuse. Genial. Die Suppe – ja, so wie ich mir sie in meinem kränkelnden Zusatnd gewünscht habe. Aromatisch, leicht, frisch..fein, das Hühnchfleisch hauchdünn aufgeschnitten und saftig! Thomas sein Curry – geil. Müsst ihr probieren, kanns gar nicht beschreiben (er hat mir auch nicht viel abgegeben, bääh)
Kurzgefasst: ich träume bei den Namen Miss Saigon immer noch von unserem Saigon-Besuch – ABER – es werden sich jetzt auch ein paar nahe kulinarische Erinnerung einschleichen.
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Tuans Hütte in Berlin-Mitte
September 6, 2009 by Christiane
Nacheinem anstrengenden Bummel durch Mitte und diverser Schuhgeschäfte, waren meine liebe Kollegin K. und ich noch mit M. & T. in Tuans Hütte in der Dircksenstraße 40 verabredet. An der Stelle, mit hohen Schuhen bummeln ist schon ein bischen blöde…zumal wir nichts, gar nichts gekauft haben. Pfff
Aber zurück zum eigentlichen: wir hatten Glück und das Wetter spielte mit und so konnten wir ein Plätzchen draussen ergattern. Gleich der erste Blick in die Speisekarte offenbarte die große Geschmacksvielfalt der thailändischen Küche (und von Sushis). Immer diese Entscheidungen, Ente versus Sushi, Phan Thai versus Sushi oder doch lieber ein gefülltes Ananasgericht..nicht einfach.
Doch recht schnell konnten K. und ich (also C.) uns entscheiden. Mit einer kleinen Beratung für den “thailändisch noch nie gegessen” Neuling (oder Thailand-Embryo) fand M. schnell zu Red Sam Rod ( Ente mit den drei Geschmäckern 12,90). K. nahm knusprige Ente (glaube die 154, muss nochmals nachfragen), T. Kiewahn Ped Krob (auch Ente mit Curry) und C. (also ich) Phad Thai & Rind (Nudeln – bewusst gewählt, da ich ja dann gut mit dem Chan und Chai Yoi vergleichen kann, clever, gell).
Wenn ich in die Gesichter von K.T.M (hört sich an we A-Team) geblickt habe, kann ich sagen, alle waren sehr zufrieden. M. seine 3-Geschmäcker-Ente war vielleicht etwas zu intensiv im Geschmack. Daher gab M. vorzeitig auf (zum Glück für T. der dann noch brav die Reste vertilgen durfte.)
Alles andere sehr gut. Alle Enten knusprig, schön anzusehen, frisch. Prima, prima.
So jetzt zum Nudelvergleich. Also würde ich jetzt ein Ranking erstellen, gewinnt das Chan vor dem Chai und vor Tuans Hütte. Begründung: bei den beiden Anderen waren einfach die einzelnen Komponenten besser. Der Tofu knuspriger, die Aromen deutlicher, Limone zum würzen statt Zitrone ,nun, einfach ein bischen mehr nach meinem Gusto. Das nenn ich jammern auf hohem Niveau.
Zu den Preisen: mein Nudelgericht 6,90€ (superpreiswert), die Enten so um die 12-13€. Portionen ordentlich. Service sehr nett, aufmerksam und freundlich. Zum Schluss gibts auch noch eine virgin grüne Spinne oder grüne Witwe wie’s früher hies (in Übersetzung: Orangensaft mit Curacao blue, ohne Alkohol.)
http://www.maothai.de/speisen.php
Also, ich würde vermutlich nicht extra aus Kreuzberg dorthin fahren, denn wir haben auch Top-Thais um die Ecke..aber wenn man mal schon in Mitte ist, sich durch die Touris gekämpft, keine Schuhe bei Ugo Torrini erstanden, keine Tasche sich für 680€ leisten wollte und überhaupt, dann auf zu Tuans Hütte. Übrigends in der Mauerstraße gibt es das Schwesterlokal Sisaket, das ist ganz toll eingerichtet und schnitzt noch schönere Schwäne aus Rettich. Was mich zu der Frage bringt, wer schnitzt denn den ganzen Tag die Rettischschwäne, doch nicht zarte kleine Kinderhände…? Dem muss ich mal nachgehen.
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Chai Yo leckeres Thai essen am Lausitzer-Platz
August 27, 2009 by Christiane
Ich glaube, wir waren zu lange nicht mehr in Asien (na ja immerhin liegt Malaysia schon ein halbes Jahr zurück). Derzeit habe ich einen echte Jeeper auf Sushi, Currys, Dim Sum, irgendein Entchen kross gebraten oder Reisnudeln mit irgendwas erdnussigem. Gott sei Dank geht es Thomas nicht viel anders. Nachdem ich es doof gefunden hätte schon wieder zu Chan Market Food oder ins Cuno zu gehen, nahm Thomas meinen Vorschlag für das Chai Yo an. Nach einem kurzen blättern in der umfangreichen Karte entschieden wir uns für Reisbandnudeln (siehe oben
) mit erdnussigem Gekrösel, Hühnchen, Tofu und Sojasprossen.Gewählt hatte ich dieses Gericht – weil a) es stand auf der Karte es sei das beliebteste Gericht dieses Jahr (na die werden ja wissen was sie tun) und b) ich konnte das mit dem im Chan vergleichen. Ergebnis: zu recht beliebt und etwas anderes als im Chan, aber saulecker. Mit 6,90 auch noch ein prima Preis.
Thomas (und wieder siehe oben) musste sich ein Knusperentchen mit gelbem Curry gönnen. Auch hier zu Recht. Entchen knusprig und zart (oder ist das ein Paradoxum?), Reis sehr gut, super Soße. 9,90€ auch ok. Reis gibts auch noch nach – wer will.
Die Bedienung ist ausgesprochen nett. Die Außenmöbelierung mit den Plastikstühlen erinnert einen in der tat an Thailand oder andere süd-ost-asiatische Länder. Also ein bischen Urlaubsfeeling. Der Chef (Deutscher) fragte nach was wir gegessen haben und ob wir zufrieden waren. Freundlicherweise bestätigte er mir dann auch noch, dass ich das beliebteste Essen gegessen habe
. Und sehr nett fand ich auch die Frage ob das Preis-Leistungsverhältnis angemessen sei.. WAR ES..Und wo ich das jetzt so schreibe…hätte ich tierisch Lust auf ein schönes Curry mit frischem Fisch im Chai Yo.
Adresse: Skalitzer Straße 95, Kreuzberg Lausitzer Platz. Aussen viele Plätze, innen weniger also im Winter vielleicht doch reservieren.
Ach noch ne Anmerkung…vor 18:00 gibt’s dann wohl noch tolle Kaffeespezialitäten..
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